Thema: Politische Arbeit

Über eine Million Menschen stellen sich gegen den Abbau von Naturschutzstandards

Berlin, 28. Oktober 2026. – Mit einer lautstarken Protestaktion vor dem Deutschen Bundestag haben Umwelt- und Naturschutzverbände heute ihre Botschaft an die Politik unüberhörbar gemacht: Hände weg von Europas Naturschutzgesetzen! Insgesamt haben 1.254.722 Menschen aus ganz Europa die Petition unterzeichnet, die Unterschriften der europaweiten Petition „Hands Off Nature“ wurden an Bettina Hagedorn, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, übergeben.

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Die Internationale Walfangkommission (IWC)

Die Internationale Walfangkommission (IWC) ist das 1946 gegründete zwischenstaatliche Gremium, das den Walfang weltweit reguliert und seit 1986 ein Moratorium für den kommerziellen Walfang durchsetzt. Nur drei Länder – Norwegen, Island und Japan – jagen bis heute weiter. Erfahren Sie, wie die IWC funktioniert, warum das Verbot immer wieder unter Druck gerät und was bei der 70. Tagung 2026 auf dem Spiel steht.

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Blog zur IWC-Tagung 2026

Vom 28. September bis 2. Oktober 2026 tagt die Internationale Walfangkommission in Hobart – 40 Jahre nach Inkrafttreten des Walfang-Moratoriums. Erneut liegen Anträge auf dem Tisch, den kommerziellen Walfang wieder zuzulassen. Pro Wildlife ist vor Ort und berichtet täglich aus dem Konferenzraum.

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Walfangkonferenz endet im Jubiläumsjahr enttäuschend

Hobart/München, 2. Oktober 2026. – Bei der 70. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) im australischen Hobart sind die entscheidenden Abstimmungen gefallen. Für das Jubiläumsjahr – 80 Jahre IWC, 40 Jahre Walfangverbot – zieht die Artenschutzorganisation Pro Wildlife eine ernüchternde Bilanz: Das Walschutzgebiet im Südatlantik scheiterte zum wiederholten Mal, und die Resolution gegen die Bejagung von Delfinen und Kleinwalen hatte die Schweiz zurückgezogen, noch bevor über den Text verhandelt wurde.

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Aufgeben ohne Not: Schweiz zieht Delfin-Resolution zurück

Hobart/München, 30. September 2026. – Bei der 70. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) im australischen Hobart hat die Schweiz am Mittwochmorgen überraschend ihre eigene Resolution zum Schutz von Delfinen und Kleinwalen zurückgezogen – noch bevor die angesetzte Arbeitsgruppe über Änderungen am Text verhandeln konnte.

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Neuer Angriff auf das Walfangverbot – ausgerechnet im Jubiläumsjahr der IWC

Hobart/München, 22. September 2026. – Die Internationale Walfangkommission (IWC) hat in diesem Jahr doppelten Grund zum Feiern: Vor 80 Jahren wurde sie gegründet, seit 40 Jahren gilt ihr Verbot des kommerziellen Walfangs. Doch zum Auftakt der 70. IWC-Tagung, die vom 27. September bis 2. Oktober in Hobart (Australien) stattfindet, warnen die Artenschutzorganisationen WDC und Pro Wildlife vor Rückschritten.

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Heimtierhandel gefährdet die Artenvielfalt

München, 14. September 2026. – Wer in Europa eine exotische Echse oder einen Frosch kauft, kann nicht sicher sein, ob das Tier nicht in seinem Herkunftsland aus der Natur gefangen wurde, vielleicht sogar illegal. „Die Schutzvorschriften sind lückenhaft und greifen meist erst, wenn der Schaden an wildlebenden Populationen längst nachweisbar ist", so Dr. Sandra Altherr, Biologin bei Pro Wildlife.

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Wildtierkriminalität

Elfenbein, Nashorn-Horn, Pangolinschuppen, Papageien: Der illegale Wildtierhandel betrifft weltweit rund 4.000 Arten. Am Ende der Handelskette stehen wir als Konsumierende – ob als Nahrung, Arznei, „Haustier" oder Luxusgut entscheidet die Nachfrage über das Schicksal ganzer Populationen. Wie dieses lukrative Geschäft funktioniert, welche Folgen es für Arten und Ökosysteme hat und was Pro Wildlife mit Recherchen, Vollzugshilfe vor Ort und politischer Arbeit dagegen tut.

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JAGD & HUND: Trophäenjagd auf Europas größter Jagdmesse

Die JAGD & HUND in Dortmund ist Europas größte Jagdmesse – und ein zentraler Marktplatz für Trophäenjagdreisen auf Elefant, Löwe, Nashorn und Eisbär. Die Stadt Dortmund ist alleinige Gesellschafterin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe. Damit trägt der Stadtrat die politische Verantwortung für die Inhalte der messeeigenen Veranstaltung. Rechtsgutachten zeigen, dass die Stadt die Vermarktung der Trophäenjagd beenden könnte – bislang geschieht das nicht.

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Frankreich stoppt Trophäen-Importe bedrohter Arten

München, 03. August 2026. – Frankreich geht beim Schutz bedrohter Wildtiere einen wichtigen Schritt weiter und weitet sein Einfuhrverbot für Jagdtrophäen aus. Damit setzt das Land ein deutliches Signal gegen die Trophäenjagd und für den Schutz bedrohter Tierarten. Pro Wildlife begrüßt die Entscheidung und fordert, dass auch Deutschland und die EU beim Import von Trophäen gefährdeter Arten konsequenter handeln.

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