Art: Hintergrund

Coltan und die Gorillas im Kongo

In fast jedem Handy steckt Coltan – abgebaut vor allem im Osten der DR Kongo, im Lebensraum der Grauergorillas. Der Rohstoff finanziert bewaffnete Konflikte und zerstört Regenwald, und die Gorilla-Population ist auf unter 7.000 Tiere geschrumpft. Pro Wildlife zeigt die Zusammenhänge – und wie schon Ihr altes Handy hilft.

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Pandas im Zoo

Große Pandabären gibt es weltweit nur in wenigen Zoos. Die chinesische Regierung gibt die Tiere als teure Leihgaben für eine Jahresgebühr von einer Million Euro pro Paar an Staaten, mit denen sie ihre diplomatischen Beziehungen stärken will. Die Haltung von Pandas in ausländischen Zoos ist vor allem ein politisches und finanzielles Geschäft. Nach Berlin will nun auch der Münchner Zoo Pandas aus China holen.

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FSC: Ökosiegel für Holz in der Kritik

Teak auf der Terrasse, Meranti im Parkett – das FSC-Logo soll dabei das gute Gewissen liefern. Doch das bekannteste Ökosiegel für Holz garantiert keine urwaldfreie Ware, und mit der EU-Entwaldungsverordnung gilt ein Zertifikat auch rechtlich nicht mehr als ausreichender Nachweis. Was FSC wirklich leistet – und worauf es beim Holzkauf ankommt.

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Die Internationale Walfangkommission (IWC)

Die Internationale Walfangkommission (IWC) ist das 1946 gegründete zwischenstaatliche Gremium, das den Walfang weltweit reguliert und seit 1986 ein Moratorium für den kommerziellen Walfang durchsetzt. Nur drei Länder – Norwegen, Island und Japan – jagen bis heute weiter. Erfahren Sie, wie die IWC funktioniert, warum das Verbot immer wieder unter Druck gerät und was bei der 70. Tagung 2026 auf dem Spiel steht.

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Australien brennt

Beim „Black Summer" 2019/20 waren fast drei Milliarden Tiere von den Flammen betroffen – von Koalas bis zu Arten, die nur auf einer einzigen Insel leben. Wie verheerend die Buschbrände wirklich waren, wie es Australiens Wildtieren heute geht und was Pro Wildlife für sie tut. Mehr als fünf Jahre danach bleiben Koalas stark gefährdet – der Einsatz für Australiens Tierwelt geht weiter.

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Zehntausende Wildtiere für Privatzoo in Indien

Der indische Privatzoo Vantara hat nach Auswertungen von Pro Wildlife in nur rund vier Jahren die Rekordzahl von mehr als 60.000 Wildtieren von etwa 2.000 Arten aus dem Ausland importiert – darunter einige der seltensten und am strengsten geschützten Arten der Welt. Erfahren Sie, woher die Tiere kommen und was hinter dem umstrittenen Privatzoo steckt.

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Wildtierkriminalität

Elfenbein, Nashorn-Horn, Pangolinschuppen, Papageien: Der illegale Wildtierhandel betrifft weltweit rund 4.000 Arten. Am Ende der Handelskette stehen wir als Konsumierende – ob als Nahrung, Arznei, „Haustier" oder Luxusgut entscheidet die Nachfrage über das Schicksal ganzer Populationen. Wie dieses lukrative Geschäft funktioniert, welche Folgen es für Arten und Ökosysteme hat und was Pro Wildlife mit Recherchen, Vollzugshilfe vor Ort und politischer Arbeit dagegen tut.

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Walfang in Norwegen

Norwegen ist das größte Walfangland der Welt und tötet seit Jahren mehr Zwergwale als Japan und Island – weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit. Für 2026 hat das Land seine selbst gesetzte Quote auf 1.641 Tiere erhöht, während die Nachfrage nach Walfleisch im Inland auf rund 1 Prozent gefallen ist. Warum der Staat den Walfang trotzdem mit Subventionen am Leben hält und was Norwegens eigene Daten über Trächtigkeit und Tierschutz verraten, lesen Sie hier.

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Wildtiere im Zirkus: Warum Deutschland noch kein Verbot hat

Fast ganz Europa hat Wildtiere im Zirkus verboten oder eingeschränkt – Deutschland ist der einzige EU-Mitgliedstaat ganz ohne verbindliche nationale Regelung. Wir zeichnen nach, wie ein bundesweites Verbot hierzulande über Jahre immer wieder scheiterte, warum halbherzige Teilverbote nicht ausreichen und weshalb Zirkus-Wildtiere auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko sind. Ein Blick auf den europäischen Vergleich zeigt, wie weit andere Länder Deutschland inzwischen voraus sind.

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Klimawandel: Die Folgen für Wildtiere

Der Klimawandel trifft Wildtiere rund um den Globus – vom Eisbär auf schwindendem Meereis über verweiblichte Meeresschildkröten bis zum Menschenaffen im schrumpfenden Regenwald. Steigende Temperaturen, verschobene Jahreszeiten und Dürren verändern Lebensräume schneller, als sich viele Arten anpassen können. Dabei ist die Erderhitzung nicht die häufigste Ursache des Artensterbens, aber die am schnellsten wachsende – und verstärkt alle anderen. Wir zeigen, welche Arten schon heute leiden und was jetzt hilft.

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