Aktuelles

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Walfang in Japan

Japan bestimmt seit Jahrzehnten die internationale Walfang-Debatte: 2019 trat es aus der Internationalen Walfangkommission aus und betreibt seither offen kommerziellen Walfang – seit 2024 mit einem neuen Fabrikschiff und erstmals wieder auf den bedrohten Finnwal. Zugleich lenkt Tokio die Pro-Walfang-Länder von außen und sucht mit Walfleisch-Automaten und Kosmetik verzweifelt nach Konsumenten für ein Fleisch, das kaum jemand will. Wie das zusammenpasst, lesen Sie hier.

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Walfang in Norwegen

Norwegen ist das größte Walfangland der Welt und tötet seit Jahren mehr Zwergwale als Japan und Island – weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit. Für 2026 hat das Land seine selbst gesetzte Quote auf 1.641 Tiere erhöht, während die Nachfrage nach Walfleisch im Inland auf rund 1 Prozent gefallen ist. Warum der Staat den Walfang trotzdem mit Subventionen am Leben hält und was Norwegens eigene Daten über Trächtigkeit und Tierschutz verraten, lesen Sie hier.

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Walfang in Island

Island ist eines der letzten drei Länder der Welt, das noch kommerziellen Walfang betreibt – im Zentrum steht die Jagd auf den bedrohten Finnwal, betrieben von einem einzigen Unternehmen. Nach zwei Jahren ohne Fang wurde die Jagd im Juni 2026 wieder aufgenommen, während die Regierung ein Walfangverbot für Herbst 2026 ankündigt. Warum ein einzelner Millionär die Finnwaljagd am Leben hält und ob Island bald aussteigt, lesen Sie hier.

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Die Internationale Walfangkommission (IWC)

Die Internationale Walfangkommission (IWC) ist das 1946 gegründete zwischenstaatliche Gremium, das den Walfang weltweit reguliert und seit 1986 ein Moratorium für den kommerziellen Walfang durchsetzt. Nur drei Länder – Norwegen, Island und Japan – jagen bis heute weiter. Erfahren Sie, wie die IWC funktioniert, warum das Verbot immer wieder unter Druck gerät und was bei der 70. Tagung 2026 auf dem Spiel steht.

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Trophäenjagd auf bedrohte Arten

Deutsche Jagdgäste reisen für Trophäen ins Ausland – und führen die Körperteile bedrohter Arten wie Elefant, Löwe und Nashorn anschließend legal nach Deutschland ein. 2025 registrierte das Bundesamt für Naturschutz 679 solcher Einfuhrvorgänge, und in drei Jahren wurde kein einziger Antrag abgelehnt. Als größter Trophäen-Importeur der EU hätte Deutschland einen wirksamen Hebel, dieses Geschäft zu beenden – bislang nutzt es ihn nicht.

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Weltmeere so warm wie noch nie

Die Weltmeere waren im Juli 2026 so warm wie nie zuvor zu dieser Jahreszeit. Für viele Meeresbewohner sind schon Zehntelgrad entscheidend, und die Folgen sind längst sichtbar: 2025 haben die Warmwasserkorallen als erstes großes Erdsystem einen klimatischen Kipppunkt überschritten. Warum die Ozeane der wichtigste Gradmesser der Klimakrise sind und was die Erwärmung für Seevögel, Fische und ganze Nahrungsnetze bedeutet.

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Drohnenshows statt Feuerwerke

Ob beim Sommerfest oder an Silvester: Feuerwerke lösen bei Wildtieren Panik aus, treiben Vögel aus ihren Nestern und kosten unzählige Tiere das Leben. Dabei gibt es längst tierfreundliche Alternativen – Drohnen- und Lasershows kommen ganz ohne Knall, Feinstaub und Müll aus. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Stadt oder Gemeinde zum Umstieg bewegen können, und machen Sie mit.

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JAGD & HUND: Trophäenjagd auf Europas größter Jagdmesse

Die JAGD & HUND in Dortmund ist Europas größte Jagdmesse – und ein zentraler Marktplatz für Trophäenjagdreisen auf Elefant, Löwe, Nashorn und Eisbär. Die Stadt Dortmund ist alleinige Gesellschafterin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe. Damit trägt der Stadtrat die politische Verantwortung für die Inhalte der messeeigenen Veranstaltung. Rechtsgutachten zeigen, dass die Stadt die Vermarktung der Trophäenjagd beenden könnte – bislang geschieht das nicht.

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Keulung von Elefanten

In mehreren Ländern Afrikas wird die Keulung von Elefanten wieder diskutiert: Südafrika, Simbabwe, Namibia und Botsuana haben die Tötung tausender Tiere angekündigt oder genehmigt – mal mit Verweis auf Überpopulation, mal auf Dürre. Belastbare wissenschaftliche Belege fehlen dabei meist, und hinter vielen Abschussplänen stehen wirtschaftliche Interessen wie der Handel mit Elfenbein. Warum Massentötungen keine Lösung sind:

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