Inhaltsverzeichnis:
Der indische Privatzoo Vantara hat nach Auswertungen von Pro Wildlife in nur rund vier Jahren die Rekordzahl von mehr als 60.000 Wildtieren von etwa 2.000 Arten aus dem Ausland importiert – darunter einige der seltensten und am strengsten geschützten Arten der Welt. Der Zoo stellt die Einfuhren als Rettung von Tieren in Not dar. Handelsdaten, Händlerrechnungen und Medienrecherchen zeichnen jedoch das Bild eines der größten Geschäfte mit bedrohten Tierarten. Bei vielen Tieren bestehen Zweifel, ob sie legal und im Einklang mit den Artenschutzbestimmungen erworben wurden. Nach jahrelanger Kritik von Artenschutzfachleuten und Medien kündigte Vantara im August 2026 eine Importpause an.
Auf einen Blick
- Was ist Vantara: Ein privater Megazoo im indischen Bundesstaat Gujarat.
- Wer steckt dahinter: Konzipiert von Milliardär Anant Ambani, finanziert über die Stiftung des Öl- und Gasriesen Reliance Industries; März 2025 von Premierminister Modi eingeweiht. Für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
- Größenordnung: Mehr als 60.000 importierte Wildtiere von rund 2.000 Arten (Mai 2022 – März 2026), plus mindestens 5.000 Tiere aus Indien.
- Kernkritik: Zweifelhafte Herkunft vieler Tiere, Privatsammlung seltenster Arten unter dem Deckmantel des Tier- und Artenschutzes.
- Auch aus Deutschland: 338 Tiere kamen aus deutschen Privatzoos und Zirkussen. Besonders umstritten: wertvolle Papageien wie 26 Spix-Aras.
Was ist Vantara – und warum liegt der Zoo neben einer Ölraffinerie?
Vantara liegt auf dem Gelände der weltgrößten Ölraffinerie von Reliance Industries, Indiens größtem Privatunternehmen. Finanziert wird der Zoo von dessen gleichnamiger Stiftung als „Teil des wohltätigen Engagements der Firma"; Vantara beschreibt sich selbt als Rettungsstation, die verletzte, misshandelte und bedrohte Tiere aus Indien und aller Welt pflegt und rehabilitiert. Offiziell besteht Vantara aus zwei Einrichtungen im Bundesstaat Gujarat: dem 2019 als Zoo registrierten „Greens Zoological Rescue and Rehabilitation Centre" und dem „Radhe Krishna Temple Elephant Welfare Trust", einer 2013 gegründeten Stiftung zum Schutz von Elefanten.
Konzipiert wurde das Projekt von Anant Ambani, dessen Luxus-Hochzeitsfeiern – teils auf dem Zoogelände – weltweit Schlagzeilen machten. Die Familie Ambani zählt zu den reichsten Asiens, pflegt Geschäftsbeziehungen zur Familie von US-Präsident Trump und steht Indiens Premierminister Narendra Modi nahe, der Vantara im März 2025 „einweihte". Öffentlich zugänglich sind Vantara und seine Tiere dennoch bis heute nicht.

Wie viele Wildtiere wurden nach Vantara importiert?
In der Vergangenheit hatte Indien den Handel mit Wildtieren extrem beschränkt und nur sehr vereinzelt Einfuhren geschützter Arten zugelassen. Das hat sich dramatisch verändert, seit der Privatzoo der Familie Ambani auf der Bildfläche erschien: Seit Mitte 2022 sind die Einfuhren stark angestiegen – und die allermeisten Tiere gingen nach Vantara. Die Auswertung öffentlich zugänglicher Zolldaten durch Pro Wildlife zeigt eine Rekordgrößenordnung.
| Kategorie | Anzahl | Anmerkung |
|---|---|---|
| Tiere aus dem Ausland gesamt | > 60.000 | von rund 2.000 Arten |
| Zusätzlich aus Indien | ≥ 5.000 | laut Recherchen der Süddeutschen Zeitung |
| CITES-geschützt | ~ 22.000 | mehr als ein Drittel aller Importe |
| davon streng geschützt (CITES-Anhang I) | ~ 3.000 | kommerzieller Handel grundsätzlich verboten |
| laut IUCN-Roter-Liste gefährdet | ~ 10.000 |
Die immense Menge an nach Vantara gelieferten Tieren sucht ihresgleichen: Unter den geschützten Arten sind z.B.
- mehr als 3.455 Affen, sowohl aus Herkunftsländern in Afrika (Demokratische Republik Kongo, Benin) und Südamerika (Guyana, Venezuela), als auch aus Ländern, in denen die Tiere nicht heimisch sind; darunter sind auch 82 Menschenaffen
- 494 Großkatzen: Tiger, Löwen, Leoparden, Jaguare, Nebelparder und Schneeleoparden
- 163 Geparde (exportiert aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Südafrika und Mosambik)
- 145 Große Ameisenbären (exportiert aus Guyana und Venezuela)
Während zigtausende Tiere direkt aus ihren natürlichen Verbreitungsgebieten geliefert wurden, kamen andere in großer Stückzahl aus Ländern, in denen sie gar nicht vorkommen. Teils ist dabei nicht nachvollziehbar, wie diese Tiere überhaupt auf legalem Weg dorthin gelangt sein sollen – denn in der CITES-Handelsdatenbank fehlen die Einträge, die einen legalen Erwerb belegen würden. Besonders auffällig sind in dieser Hinsicht die Vereinigten Arabischen Emirate: Von dort wurden zahlreiche geschützte oder vom Aussterben bedrohte Arten exportiert, die dort selbst nicht heimisch sind – darunter 69 Menschenaffen.
Welche Arten importierte Vantara? Von Berggorilla bis Spix-Ara
Mehr als ein Drittel aller Importe, 22.000 Tiere, sind international durch das Artenschutzabkommen CITES geschützt. Rund 3.000 von ihnen sind sogar streng geschützt, für sie ist der kommerzielle Handel verboten. Zudem gehören etwa 10.000 der importen Tiere zu Arten, die laut Roter Liste gefährdet sind.
Zum Who-is-Who der seltenen, bedrohten und wertvollen Arten gehören beispielsweise:
- Säugetiere: Berggorilla, Bonobo, Tapanuli-Orang-Utan, Goldbauchmangabe, Apella-Haubenkapuzineraffe, Kolumbianischer Wollaffe, Okapi, Afrikanischer Waldelefant
- Vögel: Spix-Ara, Lear-Ara, Rotohrara, Südafrika-Kronenkranich, Sperbergeier, Schuhschnabel
- Reptilien: Galapagos-Landleguan, Meerechse, Fiji-Leguan, Seychellen Riesen Gecko, Borneo-Taubwaran, Komodo-Waran

Viele dieser Arten sind durch legalen und illegalen Tierhandel akut bedroht – die seltensten und wertvollsten von ihnen können auf dem Schwarzmarkt Preise im fünf- oder sogar sechsstelligen Bereich erzielen.

Welche Tiere kamen aus Deutschland?
Auch die zuständige deutsche Behörde, das Bundesamt für Naturschutz, erteilte Genehmigungen für Ausfuhren an den indischen Zoo: Laut Zolldaten wurden insgesamt 338 Tiere aus Deutschland exportiert. Zu den Lieferanten zählen private Zoos, angebliche „Artenschutzeinrichtungen" und Zirkusse – darunter:
- 6 Afrikanische Savannen-Elefanten
- 26 Spix-Aras, 4 Lear-Aras, 8 Königsamazonen, 7 Braunkopf- und Rotschwanz-Rabenkakadus
- 2 Tiger, 2 Schneeleoparden, 1 Nebelparder
- 1 Flußpferd
- 19 Alligatoren und zahlreiche weitere Reptilien
Wie kommt ein Privatzoo an zehntausende Wildtiere?
Es mag Zufall sein, dass Indien seit der Gründung des Greens Zoo mehrere Gesetze gelockert hat: Die Privathaltung von Wildtieren wurde erleichtert, private Einrichtungen dürfen nun beschlagnahmte Tiere aus staatlichem Gewahrsam übernehmen, und der Transfer von Elefanten innerhalb Indiens wurde vereinfacht. Vantara soll mittlerweile 220 bis 260 Elefanten im „grünen Gürtel" des Industriegeländes halten.
Ist eine Einrichtung als Zoo registriert, erhält sie oft deutlich leichteren Zugang zu Ein- und Ausfuhrgenehmigungen für streng geschützte Arten. Einige Länder genehmigen auch privat geführten Zoos die Einfuhr von Arten, für die der Handel ansonsten streng verboten ist. Ein weiteres Kernproblem ist, dass viele Exporteure, die Tiere an Vantara liefern offiziell als Zoo oder "Auffangstation" gelten, gleichzeitig aber kommerziell mit Wildtieren handeln.

Stammen die Tiere aus legalen Quellen?
Vantara beschreibt sich selbst als Rettungsstation – doch angesichts der schieren Menge an Tieren, die in teils riesigen Lieferungen mit Hunderten Tieren ankamen, ist schwer vorstellbar, dass tatsächlich alle gerettet wurden. Zudem stehen Exportänder wie die DR Kongo, die Vereinigten Arabischen Emirate, Thailand, die Ukraine und Syrien als Umschlagplätze des illegalen Tierhandels in der Kritik: Allein aus der DR Kongo hat u.a. ein Unternehmen aus der Holzwirtschaft fast 1.200 Affen nach Vantara geliefert, darunter Schimpansen und die akut vom Aussterben bedrohten Goldbauchmangaben. Dabei sind dort keine Zuchteinrichtungen für diese Arten bekannt sind. Hinzu kommt, dass Indien auch Tiere als „Nachzuchten" deklarierte, die von den Ursprungsländern als Wildfänge gemeldet worden waren.
Zudem stellt sich die Frage, weshalb beschlagnahmte Tiere nicht in vorhandenen Auffangstationen in ihren Ursprungsländer untergebracht wurden, sondern mit behördlicher Genehmigung nach Vantara exportiert wurden. Vereinbarungen von Vantara mit Regierungsvertretern z.B. in der DR Kongo und die Ausfuhr unzähliger Tiere haben Korruptionsvorwürfe laut werden lassen. Auch mit Regierungen anderer Länder, die zahlreiche geschützte Tiere exportierten, wie Indonesien hat der Megazoo Kooperationsvereinbarungen geschlossen.
Warum werfen Vantaras Zuchtpläne Fragen auf?
Fragen stellen sich auch bezüglich Vantaras Plänen, Tiere zu züchten - denn üblicherweise züchten Auffangstationen nicht, sondern betreiben Geburtenkontrolle, um Überschüsse zu vermeiden. Der Greens Zoo will laut Angaben in seinem Jahresbericht jedoch spezielle Farbvarianten von Leoparden, Jaguaren, Löwen und Nebelpardern züchten. Unter den an Vantara gelieferten Raubkatzen sind auch Hybride, also Kreuzungen zwischen verschiedenen Arten. Die Zolldaten zeigen zudem, dass auch Schlangen mit Farbmutationen in großer Anzahl importiert wurden. Hybridtiere, Farbvarianten und -mutationen sind zwar bei privaten Sammlern beliebt, ihre Haltung oder Zucht hat jedoch keinen Wert für den Artenschutz.
Der Greens Zoo erklärte in seinem Jahresbericht zudem, er würde Erhaltungszuchtprogramme für mehrere bedrohte Papageien und andere Arten initiieren, darunter die in freier Natur ausgestorbenen Spix-Aras. Allerdings hat Brasilien, das einzige ursprüngliche Herkunftsland dieser Tiere, öffentlich erklärt, dass der indische Zoo kein Partner des brasilianischen Zucht- und Auswilderungsprogramms ist - vielmehr besteht die Regierung darauf, dass die Tiere in ihre brasilianische Heimat gebracht werden. Die brasilianische Regierung kritisierte zudem mehrfach, dass die deutsche Bundesregierung der Organisation ACTP Genehmigungen für die Ausfuhr von 26 Spix-Aras erteilt hatte, ohne zuvor die Zustimmung der brasilianischen Artenschutzvollzugsbehörde einzuholen. Die Tiere hätten nicht in einen indischen Privatzoo, sondern zur Auswilderung nach Brasilien gebracht werden sollen.
Vantara wirbt auch damit, mit Naturschutzorganisationen wie WWF und IUCN zusammenzuarbeiten. Laut Recherchen der Süddeutschen Zeitung betsreiten beide Organisationen dies. Auch ist Vantara kein Mitglied der internationalen Zoorgansiationen WAZA oder EAZA.

Können zehntausende Wildtiere artgerecht untergebracht werden?
Vantara sieht sich als Zuflucht für gerettete Tiere. Doch muss man sich alleine angesichts der Größenordnung der Importe und aus logistischen Gesichtspunkten fragen: Wie können mehr als 60.000 Tiere von 2.000 Arten innerhalb kurzer Zeit tierschutzgerecht transportiert, quarantänisiert und artgerecht untergebracht werden? Wie steht es um die oft schwierige Vergesellschaftung von einander fremden Tieren mit komplexem Sozialgefüge und -verhalten? Und wie ist die langfristige, fachkundige Unterbringung und Versorgung zehntausender Tiere sichergestellt, zumal wenn weitere Tiere gezüchtet werden sollen und sich die Anzahl der Tiere dadurch nochmals erhöht? Und last but not least: Bietet ein petrochemischer Industriekomplex im besonders heißen Gujarat einen geeigneten Ort für die Unterbringung Zehntausender Wildtiere?
Was unternimmt das CITES-Artenschutzabkommen?
Mehr als ein Drittel der von Vantara importierten Arten unterliegt den Handelsbeschränkungen des Artenschutzübereinkommens (CITES). Das heißt, für jedes Tier ist nachzuweisen, dass es legal erworben wurde, ohne die Wildbestände zu beeinträchtigen. Für streng geschützte Arten gilt sogar ein internationales Handelsverbot – allerdings können Behörden in Ausnahmefällen Handelsgenehmigungen erteilen, wenn ein Transfer zu "nicht-kommerziellen" Zwecken erfolgt oder ein Tier aus kontrollierter Zucht stammt. Genau diese Ausnahmen wurden genutzt, um Tausende Tiere nach Vantara zu bringen.
Das CITES-Sekretariat hatte in Bezug auf den Greens Zoo erstmals bereits im November 2023 „Bedenken hinsichtlich der Rechtmäßigkeit von Transaktionen und der Methoden zur Beschaffung von CITES-Dokumenten“ geäußert. Doch die Mühlen des Artenschutzabkommens mahlen langsam: Erst im Februar 2025 diskutierte der Ständige Ausschuss von CITES das Thema erneut, im September führte das CITES-Sekretariat eine Überprüfungsmission durch, die zahlreiche Bedenken bestätigte. Im November desselben Jahres verabschiedete der Ständige Ausschuss von CITES eine Reihe von Empfehlungen: vor allem soll die Regierung von Indien ihre Prozesse auf den Prüfstand stellen, um zu gewährleisten, dass alle relevanten Artenschutzbestimmungen eingehalten werden. Bei einer CITES Tagung im November 2026 muss sie Rechenschaft ablegen, wie dies umgesetzt wurde. Die wichtigste Empfehlung des CITES Sekretariats - ein sofortiger Importstopp nach Indien - scheiterte jedoch am Widerstand Indiens, der USA und weiterer Staaten.
Gerichtsurteil wirft Fragen auf
Noch kurz vor der CITES-Überprüfungsmission hatte im September 2025 der indische Supreme Court sämtliche Vorwürfe gegen Vantara für unbegründet erklärt. Vantara beruft sich bis heute auf dieses Urteil. In Medienberichten wurde das Urteil hingegen als „Persilschein" bezeichnet - denn es schützt Vantara, dessen Management sowie die Mutterkonzerne Reliance Foundation und Reliance Industries vor weiteren Ermittlungen.
Kritische Medienberichte über das Urteil bemängeln zudem:
- Widersprüche zu den CITES-Berichten in zentralen Punkten
- das Ermittlungsteam hatte nur 18 Tage Zeit für die Überprüfung Tausender Tiertransaktionen und verfügte nicht über die erforderliche Expertise
- Ermittlungen bezogen sich maßgeblich auf Auskünfte beschuldigter Exporteure und Spenderzoos sowie eine kurz zuvor verliehene Tierschutz-Zertifizierung
- der vollständige Bericht blieb unter Verschluss, nur eine Zusammenfassung wurde freigegeben.
Dementis und Imagepflege statt Aufklärung
Statt sich mit den Kritikpunkten offen auseinander zu setzen, scheint der Megazoo bisher vor allem in umfangreiche Imagepflege investiert zu haben: Influencer sorgten für wohlwollende Berichterstattung und Vantara wirbt zudem mit einer Zertifizierung durch die Organisation "Global Humane", die Anant Ambani auch einen persönlichen Tierschutzpreis verlieh Dieselbe Organisation setzte sich laut EU-Transparenzregister im Januar 2026 auch bei politischen Entscheidungsträgern aktiv für Vantara ein, bis hin zu dem für Tierschutz zuständigen EU-Kommissar. Zudem griff Vantara auf Lobbyisten zurück, die in Verbindung zur Trophäenjagd-Industrie stehen – ein weiteres Glaubwürdigkeitsproblem für ein Projekt, das sich unter dem Slogan "Every Life Matters" als Tierschutz-Vorzeigeprojekt inszeniert.
Auch die Verleihung einer Professur für Nachhaltigkeit durch die britische Newcastle University an Anant Ambani, die unter anderem mit Vantaras "Engagement für die Biodiversität" begründet wurde, stieß international auf Kritik: Sein Familienkonzern Reliance Industries betreibt schließlich die größte Ölraffinerie der Welt – und Vantaras Artenschutz-Bilanz ist höchst zweifelhaft. Parallel berichteten Medien wiederholt über Einschüchterungsversuche gegenüber kritischer Presse und Zivilgesellschaft.
Kommt jetzt die Kehrtwende? Was Pro Wildlife fordert
Im August 2026 hat Vantara ein 40-seitiges Papier veröffentlicht - das zukünftig eine Kehrtwende verspricht. Nach Jahren der Kritik an den Praktiken des Megazoos von Artenschützern und unabhängigen Medien ist dies erstmals ein Hoffnungszeichen. Gleichzeitig bleiben viele Frage weiterhin offen - und Pro Wildlife wird deshalb genau beobachten, ob auf die Ankündigungen auch Taten folgen.
Gemeinsam mit Partnerorganisationen haben wir eine Antwort an Vantara verfasst und fordern u.a.:
- ein dauerhaftes Ende der Importe, statt der angekündigten Pause von 12 Monaten
- volle Transparenz und unabhängige Kontrollen
- Rückführung von Tieren in ihre Herkunftsländer, sofern dort eine Auswilderung oder Unterbringung in seriösen Auffangstationen möglich ist
- die lückenlose Aufklärung und Ahndung früherer Einfuhren aus zweifelhafter Quelle.
Nur so lässt sich verhindern, dass Privatzoos und einflussreiche Unternehmen zukünftig einen Freibrief für Geschäfte mit streng geschützten Tieren erhalten
Weitere Informationen
- NGOs fordern: Vantara muss Wildtier-Importe dauerhaft beenden (24. September 2026)
- Zweifelhafter Handel mit seltensten Tieren unter dem Deckmantel des Artenschutzes (27. Juni 2025)
- Recherchen der Süddeutschen Zeitung:
• "Der größte Zoo der Welt"
• „Der König der Papageien: Wie der Artenschützer Martin Guth geschützte Wildtiere für eine der reichsten Familien der Welt dealt“
• „Vantara-Zoo: Deutscher Artenschützer Guth tritt offenbar als internationaler Wildtierhändler auf“

