Thema: Meeresschutz

Rote Karte für Walfangländer

Seit 1986 ist kommerzieller Walfang weltweit verboten – doch Norwegen und Island jagen in europäischen Gewässern einfach weiter. In der Saison 2026 töteten norwegische Walfänger 418 Zwergwale, und Island erlegte nach zwei Jahren Pause wieder 93 bedrohte Finnwale. Zeigen Sie den Walfangländern die Rote Karte und fordern Sie mit uns, dass die EU endlich handelt.

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Blog zur IWC-Tagung 2026

Vom 28. September bis 2. Oktober 2026 tagt die Internationale Walfangkommission in Hobart – 40 Jahre nach Inkrafttreten des Walfang-Moratoriums. Erneut liegen Anträge auf dem Tisch, den kommerziellen Walfang wieder zuzulassen. Pro Wildlife ist vor Ort und berichtet täglich aus dem Konferenzraum.

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Walfangkonferenz endet im Jubiläumsjahr enttäuschend

Hobart/München, 2. Oktober 2026. – Bei der 70. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) im australischen Hobart sind die entscheidenden Abstimmungen gefallen. Für das Jubiläumsjahr – 80 Jahre IWC, 40 Jahre Walfangverbot – zieht die Artenschutzorganisation Pro Wildlife eine ernüchternde Bilanz: Das Walschutzgebiet im Südatlantik scheiterte zum wiederholten Mal, und die Resolution gegen die Bejagung von Delfinen und Kleinwalen hatte die Schweiz zurückgezogen, noch bevor über den Text verhandelt wurde.

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Aufgeben ohne Not: Schweiz zieht Delfin-Resolution zurück

Hobart/München, 30. September 2026. – Bei der 70. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) im australischen Hobart hat die Schweiz am Mittwochmorgen überraschend ihre eigene Resolution zum Schutz von Delfinen und Kleinwalen zurückgezogen – noch bevor die angesetzte Arbeitsgruppe über Änderungen am Text verhandeln konnte.

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Neuer Angriff auf das Walfangverbot – ausgerechnet im Jubiläumsjahr der IWC

Hobart/München, 22. September 2026. – Die Internationale Walfangkommission (IWC) hat in diesem Jahr doppelten Grund zum Feiern: Vor 80 Jahren wurde sie gegründet, seit 40 Jahren gilt ihr Verbot des kommerziellen Walfangs. Doch zum Auftakt der 70. IWC-Tagung, die vom 27. September bis 2. Oktober in Hobart (Australien) stattfindet, warnen die Artenschutzorganisationen WDC und Pro Wildlife vor Rückschritten.

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Walfang in Norwegen

Norwegen ist das größte Walfangland der Welt und tötet seit Jahren mehr Zwergwale als Japan und Island – weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit. Für 2026 hat das Land seine selbst gesetzte Quote auf 1.641 Tiere erhöht, während die Nachfrage nach Walfleisch im Inland auf rund 1 Prozent gefallen ist. Warum der Staat den Walfang trotzdem mit Subventionen am Leben hält und was Norwegens eigene Daten über Trächtigkeit und Tierschutz verraten, lesen Sie hier.

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Weltweite Jagd auf Delfine und Kleinwale

Anders als Großwale unterliegen Delfine und Kleinwale keinem weltweiten Fangverbot der Internationalen Walfangkommission. Es existiert nur ein lückenhafter Flickenteppich aus nationalen Regelungen, die aber häufig unzureichend umgesetzt werden. Jedes Jahr werden mehr als 100.000 von ihnen getötet – zunehmend als Köder für die überfischte Hai- und Thunfischfischerei. Pro Wildlife deckt das weltweite Ausmaß auf und kämpft bei der IWC für eine Resolution gegen die Delfinjagd.

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Aquakultur – Massentierhaltung unter Wasser

Aquakultur gilt als Lösung für leergefischte Meere – doch die Massenzucht verlagert das Problem oft nur. Für Fischmehl landen weiterhin riesige Mengen Wildfisch im Netz, Abwässer überdüngen die Küsten, entkommene Zuchttiere gefährden wildlebende Populationen, und hunderte Milliarden Tiere leben unter fragwürdigen Bedingungen. Was die weltweit am schnellsten wachsende tierische Lebensmittelproduktion für Wildtiere, Umwelt und Tierwohl bedeutet – mit aktuellen FAO-Zahlen 2026.

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10 Argumente gegen Fischkonsum

Gesund und mit gutem Gewissen genießbar? Bei Meeresfisch hält beides kaum stand. Überfischte Meere, bis zu 300.000 tote Delfine im Beifang, qualvolles Ersticken an Bord, Schadstoffe im Filet und eine Aquakultur, die die Meere zusätzlich belastet – die Gründe gegen Meeresfisch reichen weit. Pro Wildlife bündelt die zehn wichtigsten und zeigt, warum selbst das MSC-Siegel und Meeresschutzgebiete keine Entwarnung bedeuten.

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Fischkonsum in Deutschland und weltweit

Fisch gilt vielen als gesund und selbstverständlich – doch hinter dem deutschen Fischhunger stehen überfischte Meere und weite Importwege. Rund 15 Kilogramm Fisch und Meeresfrüchte verbraucht jede Person in Deutschland pro Jahr, über 80 Prozent davon importiert; schon im März sind die heimischen Vorräte rechnerisch aufgebraucht. Diese Seite bündelt die aktuellen Zahlen dazu, wie viel Fisch wir essen und woher er stammt.

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