Thema: Meeresschutz

So grausam ist Walfang

Walfang lässt sich nicht tierschutzgerecht durchführen: Wale werden mit Explosivharpunen getötet, doch weil der Schütze von einem schwankenden Schiff auf einen tauchenden Wal zielt, sind Fehlschüsse und ein langer Todeskampf vorprogrammiert. Norwegens eigene Meldedaten zeigen für 2021–2025 mindestens 491 Fehlschüsse, und Islands Veterinärbehörde hält die Finnwaljagd für nicht tierschutzkonform. Warum die Grausamkeit in der Methode selbst liegt:

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Walfang in Japan

Japan bestimmt seit Jahrzehnten die internationale Walfang-Debatte: 2019 trat es aus der Internationalen Walfangkommission aus und betreibt seither offen kommerziellen Walfang – seit 2024 mit einem neuen Fabrikschiff und erstmals wieder auf den bedrohten Finnwal. Zugleich lenkt Tokio die Pro-Walfang-Länder von außen und sucht mit Walfleisch-Automaten und Kosmetik verzweifelt nach Konsumenten für ein Fleisch, das kaum jemand will. Wie das zusammenpasst, lesen Sie hier.

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Walfang in Norwegen

Norwegen ist das größte Walfangland der Welt und tötet seit Jahren mehr Zwergwale als Japan und Island – weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit. Für 2026 hat das Land seine selbst gesetzte Quote auf 1.641 Tiere erhöht, während die Nachfrage nach Walfleisch im Inland auf rund 1 Prozent gefallen ist. Warum der Staat den Walfang trotzdem mit Subventionen am Leben hält und was Norwegens eigene Daten über Trächtigkeit und Tierschutz verraten, lesen Sie hier.

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Walfang in Island

Island ist eines der letzten drei Länder der Welt, das noch kommerziellen Walfang betreibt – im Zentrum steht die Jagd auf den bedrohten Finnwal, betrieben von einem einzigen Unternehmen. Nach zwei Jahren ohne Fang wurde die Jagd im Juni 2026 wieder aufgenommen, während die Regierung ein Walfangverbot für Herbst 2026 ankündigt. Warum ein einzelner Millionär die Finnwaljagd am Leben hält und ob Island bald aussteigt, lesen Sie hier.

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Weltmeere so warm wie noch nie

Die Weltmeere waren im Juli 2026 so warm wie nie zuvor zu dieser Jahreszeit. Für viele Meeresbewohner sind schon Zehntelgrad entscheidend, und die Folgen sind längst sichtbar: 2025 haben die Warmwasserkorallen als erstes großes Erdsystem einen klimatischen Kipppunkt überschritten. Warum die Ozeane der wichtigste Gradmesser der Klimakrise sind und was die Erwärmung für Seevögel, Fische und ganze Nahrungsnetze bedeutet.

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Korallensterben in den Weltmeeren

Korallenriffe sind das erste große Ökosystem der Erde, das einen Klima-Kipppunkt überschritten hat. Rekordtemperaturen lösten mit der vierten globalen Korallenbleiche das schwerste je gemessene Riffsterben aus, und inzwischen gelten 44 Prozent aller Warmwasser-Korallenarten als bedroht. Warum die Riffe sterben, was sie zusätzlich bedroht – und wie wir ihnen helfen können.

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Hungernde Wale, steigende Fangzahlen: Norwegens Walfang auf Rekordkurs

München, 29. Juni 2026. – Norwegens Walfangflotte hat seit Saisonstart Anfang April bereits 303 Zwergwale getötet – mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (285 Tiere). Zugleich schlagen die Walfänger selbst Alarm: Viele der erlegten Tiere sind ungewöhnlich mager, die Speckschicht deutlich dünner als sonst, und das Durchschnittsgewicht liegt klar unter dem, was für diese Jahreszeit normal wäre.

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Erste Finnwale getötet – Exklusivaufnahmen aus Island verfügbar

Hvalfjörður / München, 23. Juni 2026. – Nur drei Tage nach dem Auslaufen der isländischen Walfangflotte sind die ersten Finnwale dieser Saison tot: Das Fangschiff „Hvalur 9“ hat zwei Tiere harpuniert und in die Walfangstation in Hvalfjörður gebracht, wo die Finnwale anschließend unter freiem Himmel zerlegt werden.

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Island nimmt Finnwal-Jagd wieder auf: Ein Multimillionär, 150 Finnwale

München, 19. Juni 2026. – Der Startschuss zur Finnwaljagd ist gefallen: Die beiden isländischen Walfangschiffe haben den Hafen verlassen. Damit setzt der isländische Walfänger und Millionär Kristján Loftsson nach zwei Jahren Pause die grausame Finnwal-Jagd fort – trotz schwindender Nachfrage, einem Korruptionsskandal um seine Fanglizenzen und einer bereits angekündigten Gesetzesvorlage für ein Walfangverbot.

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Frankreichs letzte Orcas vor ungewisser Zukunft

München, 21. Mai 2026. – Die letzten beiden in Frankreich gehaltenen Orcas, Wikie und ihr Sohn Keijo, sollen nach aktuellen Plänen aus dem geschlossenen Marineland Antibes in den Loro Parque auf Teneriffa gebracht werden. Eine Verlegung in den Loro Parque wäre keine Rettung, sondern die Fortsetzung eines Systems, das hochintelligente Meeressäuger für Unterhaltung ausnutzt.

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