Aktuelles

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Heimtierhandel gefährdet die Artenvielfalt

München, 14. September 2026. – Wer in Europa eine exotische Echse oder einen Frosch kauft, kann nicht sicher sein, ob das Tier nicht in seinem Herkunftsland aus der Natur gefangen wurde, vielleicht sogar illegal. „Die Schutzvorschriften sind lückenhaft und greifen meist erst, wenn der Schaden an wildlebenden Populationen längst nachweisbar ist", so Dr. Sandra Altherr, Biologin bei Pro Wildlife.

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Wildtierkriminalität

Elfenbein, Nashorn-Horn, Pangolinschuppen, Papageien: Der illegale Wildtierhandel betrifft weltweit rund 4.000 Arten. Am Ende der Handelskette stehen wir als Konsumierende – ob als Nahrung, Arznei, „Haustier" oder Luxusgut entscheidet die Nachfrage über das Schicksal ganzer Populationen. Wie dieses lukrative Geschäft funktioniert, welche Folgen es für Arten und Ökosysteme hat und was Pro Wildlife mit Recherchen, Vollzugshilfe vor Ort und politischer Arbeit dagegen tut.

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Klimawandel: Die Folgen für Wildtiere

Der Klimawandel trifft Wildtiere rund um den Globus – vom Eisbär auf schwindendem Meereis über verweiblichte Meeresschildkröten bis zum Menschenaffen im schrumpfenden Regenwald. Steigende Temperaturen, verschobene Jahreszeiten und Dürren verändern Lebensräume schneller, als sich viele Arten anpassen können. Dabei ist die Erderhitzung nicht die häufigste Ursache des Artensterbens, aber die am schnellsten wachsende – und verstärkt alle anderen. Wir zeigen, welche Arten schon heute leiden und was jetzt hilft.

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Fakten und Fiktion

Sobald wir bestimmte Themen posten, tauchen sie auf: „Es gibt keinen Klimawandel", „Windräder rotten die Vögel aus", „zu viele Wölfe". Manches sind ehrliche Irrtümer, manches gezielte Desinformation, die Zweifel säen und vom eigentlichen Problem ablenken soll. Wir nehmen die häufigsten Mythen und Verschwörungserzählungen rund um Klima und Artenschutz auseinander – vom Eisbär über den Wolf bis zum Korallenriff, Behauptung für Behauptung, mit belegten Fakten und Quellen.

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Fakten zur Trophäenjagd

Jedes Jahr werden weltweit zehntausende Wildtiere getötet, um besonders große oder herausragende Trophäen – zum Beispiel Stoßzähne, Hörner, oder Felle – zu erwerben. Je seltener eine Art ist, desto teurer ist der Abschuss. Selbst vor vom Aussterben bedrohten und streng geschützten Arten, wie Elefant, Nashorn, Leopard oder Löwe, wird nicht halt gemacht. Um dieses blutige Hobby zu rechtfertigen, schiebt die Jagdlobby Argumente vor, die einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhalten. Hier werden diese Behauptungen mit Fakten widerlegt.

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Trophäenjagd auf bedrohte Arten

Deutsche Jagdgäste reisen für Trophäen ins Ausland – und führen die Körperteile bedrohter Arten wie Elefant, Löwe und Nashorn anschließend legal nach Deutschland ein. 2025 registrierte das Bundesamt für Naturschutz 679 solcher Einfuhrvorgänge, und in drei Jahren wurde kein einziger Antrag abgelehnt. Als größter Trophäen-Importeur der EU hätte Deutschland einen wirksamen Hebel, dieses Geschäft zu beenden – bislang nutzt es ihn nicht.

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JAGD & HUND: Trophäenjagd auf Europas größter Jagdmesse

Die JAGD & HUND in Dortmund ist Europas größte Jagdmesse – und ein zentraler Marktplatz für Trophäenjagdreisen auf Elefant, Löwe, Nashorn und Eisbär. Die Stadt Dortmund ist alleinige Gesellschafterin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe. Damit trägt der Stadtrat die politische Verantwortung für die Inhalte der messeeigenen Veranstaltung. Rechtsgutachten zeigen, dass die Stadt die Vermarktung der Trophäenjagd beenden könnte – bislang geschieht das nicht.

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Trophäenjagd-Importe auf Rekordniveau: Deutschland lässt weiter Trophäen bedrohter Arten ins Land

München, 29. Mai 2026. – Deutschland bleibt ein zentraler Absatzmarkt für Jagdtrophäen international geschützter Arten. Das zeigen neue Zahlen der Bundesregierung: Allein 2025 wurden 679 Einfuhrvorgänge für Jagdtrophäen nach Deutschland registriert. Damit summieren sich in den vergangenen zehn Jahren die Importe auf 6.422 Einfuhrvorgänge.

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Wie artgerecht sind Zoos?

Zoos können die natürlichen Bedürfnisse von Wildtieren nicht erfüllen. Auch ihr angeblicher Beitrag zu Artenschutz und Bildung rechtfertigt den dauerhaften Verlust von Freiheit und das eingeschränkte Tierwohl in Gefangenschaft nicht.

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