Geeste: Tierschützer retten acht Paviane aus Privathaltung

München/Geeste/Almere, 19. März 2019. Organisation aus Holland übernimmt Tiere am 19. März Am heutigen Dienstag übernimmt die niederländische Tierschutzorganisation Stichting AAP acht Paviane in Geeste aus Privathaltung. Vor vier Jahren bereits kam der Pavian-Besitzer in ein Seniorenheim; nun wandten sich Mutter und Tochter an die Tierschützer, weil sie mit den Affen überfordert sind. Die Familie betrieb zunächst eine Affen-Auffangstation und später ein Café, in dem die Paviane sowie weitere Tiere wie ein Gibbon den Gästen präsentiert werden. Die niederländische Stichting AAP sowie die deutsche Tier- und Artenschutzorganisation Pro Wildlife fordern strengere Gesetze für die Privathaltung von Wildtieren. „Die Gesetzgebung in Deutschland hat bislang beim Thema exotische Haustiere kläglich versagt: Hierzulande […]

CITES: Konferenz der bedrohten Tiere 2019

München, 19. März 2019. Schutz für Elefant, Nashorn und hunderte weitere Wildtiere – hitzige Debatten erwartet Die Europäische Kommission legt diese Woche einen Vorschlag für Positionen der EU zur kommenden 18. Vertragsstaatenkonferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) vor. Im Fokus der Weltartenschutzkonferenz stehen zahlreiche Tierarten, die als Körperteile (Elfenbein, Horn, Pelz, Häute), Jagdtrophäen oder lebend als Heimtiere gehandelt werden. Die Tagung ist die bisher größte Konferenz in der CITES-Geschichte und findet vom 23. Mai bis zum 3. Juni 2019 in Colombo, Sri Lanka statt. Einsatz gegen den Handel mit Elfenbein, Horn und Fell Insgesamt fünf Staaten aus dem südlichen Afrika wollen bestehende Handelsverbote für Elfenbein und Nashorn-Horn zu Fall bringen. „Es […]

Animal conservation groups unite to urge the European Union to protect giraffes from wildlife trade

BRUSSELS (18 March 2019) EU member states must support a proposal to list giraffes on CITES Appendix II, say groups International animal conservation and protection organisations — the Born Free Foundation, Humane Society International, International Fund for Animal Welfare, Pro Wildlife, Animal Defenders International, and the National Resource Defense Council — are calling on European Union (EU) Member States to support a proposal by African nations to protect the imperiled giraffe from international trade that has contributed to the species’ decline by 40 percent in the past 30 years. The Central African Republic, Chad, Kenya, Mali, Niger and Senegal want giraffes listed on Appendix II of the Convention on International […]

Elefanten in Botswana: Schützen oder schießen?

Elefanten in Botswana: Schützen oder schießen?

13. März 2019. Was passiert mit Botswanas Wildnis? Botswana galt bisher als Vorreiter im Wildtierschutz. Das Land hat den größten Elefantenbestand der Welt, einzigartige, weitläufige Wildnisgebiete und hat sich in den vergangenen Jahren konsequent gegen Wilderei, Jagd und Elfenbeinhandel eingesetzt. Doch die neue Regierung von Präsident Masisi schürt in den Medien seit Wochen lautstark Ressentiments gegen Elefanten und diskreditiert gleichzeitig Naturschützer und Wissenschaftler. Derzeit prüft sie Vorschläge, die einen Feldzug gegen Botswanas bisherige Naturschutzpolitik und insbesondere die Elefanten des Landes bedeuten würden: Es geht um die Aufhebung des seit 2014 geltenden Jagdverbotes, den Abschuss von Elefanten für Jagdtrophäen, die „Keulung“ (massenhafte Tötung) ganzer Herden für die Produktion von Tierfutter und […]

Reisebranche wird elefantenfreundlicher

München, 06. März 2019. Reiseveranstalter passen Programme an. Immer mehr Reiseveranstalter verbannen Angebote mit direktem Kontakt zu Elefanten aus ihrem Programm. Auf Initiative von Pro Wildlife haben 32 Unternehmen bereits alle Angebote mit Interaktionen mit den Wildtieren aus dem Programm genommen, weitere 32 überarbeiten ihre Kataloge. Seit 2014 hat Pro Wildlife insgesamt 101 Reiseveranstalter angeschrieben und über die Missstände im Elefantentourismus aufgeklärt, mit ihnen verhandelt und Hilfestellung bei der Überarbeitung der Reiseangebote geleistet. Reiseveranstalter im Umbruch „Die Reisebranche geht mit der Zeit. Urlauber wollen zwar besondere Erinnerungen und Erlebnisse, achten jedoch auch immer mehr darauf, tierschutzgerecht Urlaub zu machen“, erklärt Katharina Lameter von Pro Wildlife. „Viele Touristen wissen mittlerweile: Egal, […]

Tag des Artenschutzes am 3. März: Mehr Schutz für die kleinen Fische!

München, 28. Februar 2019. Neue Studie: Fang von Korallenfischen für Aquarien gefährdet Populationen Anlässlich des Internationalen Tages des Artenschutzes am 3. März fordert Pro Wildlife, den Fang von Korallenfischen für Heimaquarien stärker zu regulieren. Bisher hinken die Schutzbemühungen insbesondere für kleine Meerestiere der tatsächlichen Bedrohung hinterher. Zahlreiche Arten, die im Handel für Aquarien erhältlich sind, sind noch gar nicht ausreichend untersucht. „Große Arten erfahren mehr Aufmerksamkeit, sie werden besser erforscht und besser geschützt“, so Dr. Sandra Altherr von Pro Wildlife. „Doch auch und gerade bei den kleineren Arten sehen wir akuten Nachholbedarf. Kleinere Arten fallen bei internationalen Schutzinitiativen oft durch das Raster“. Auf der kommenden Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (engl. […]

Botswana am Scheideweg

München, 27. Februar 2019. Elefanten als Hundefutter? Während verschiedene Quellen einen Anstieg der Wilderei in Botswana bestätigen, denkt die Regierung des südafrikanischen Landes darüber nach, den Abschuss von Elefanten durch Großwildjäger und für die Tierfutter-Produktion zu erlauben. Als Grund nennt sie den wachsenden Konflikt zwischen Kleinbauern und Tieren. Botswana galt bisher als Vorreiter im Wildtierschutz. Nun schürt die Regierung in Sozialen Medien lautstark Ressentiments gegen Elefanten und diskreditiert Tierschützer, die die Wilderei öffentlich machen. „Die Vorschläge, die auf dem Tisch liegen, sind absurd. Der Reichtum an Natur und Tieren ist Botswanas größtes Kapital und wir appellieren an die Regierung, dies nicht aufs Spiel zu setzen. Elefanten und andere Wildtiere dürfen […]

Volunteering und Freiwilligenarbeit

Volunteering und Freiwilligenarbeit

Einfach mal die Welt retten – aber richtig! Löwen, Elefanten oder Affen sind bei Volunteers besonders beliebt. Wer möchte nicht dabei helfen, Tierbabys aufzupäppeln? Leider verbirgt sich dahinter meist keine gemeinnützige Organisation, sondern ein kommerzieller Anbieter. In diesem Fall sind die Tiere oft keine Waisen und ausgewildert werden sie auch nicht. Damit du dich nicht hinterher fragen musst, ob du wirklich geholfen oder eher geschadet hast, haben wir ein paar Tipps, wie du gute Projekte erkennst: Volunteers haben keinen direkten Kontakt zu Wildtieren. Das heißt, sie dürfen die Tiere nicht füttern, streicheln oder baden. Freiwillige übernehmen nicht die Arbeit von ausgebildeten Tierpflegern oder Veterinären. Ihre Aufgabe besteht beispielsweise darin, Käfige […]

Tag des Artenschutzes: Schutz nur für die großen Fische?

Tag des Artenschutzes: Schutz nur für die großen Fische?

27. Februar 2019. Kleinere Arten fallen bei internationalen Schutzinitiativen oft durch das Raster. Am 3. März 1973 wurde das Washingtoner Artenschutzübereinkommens (engl. CITES) ins Leben gerufen. Dieser Tag ist inzwischen zum Internationalen Tag des Artenschutzes ausgerufen, 2019 ist er erstmals den Meerestieren gewidmet. Anlass für uns, Resümee zu ziehen und zu analysieren, wie es um den Schutz der tierischen Ozeanbewohner bestellt ist. Etwa 200.000 Tier- und Pflanzenarten der verschiedenen marinen Ökosysteme sind bislang beschrieben, doch gerade inklusive der wenig untersuchten artenreichen Tiefsee gibt es wohl eher mehrere Millionen. Nur ein Bruchteil von ihnen genießt bislang den Schutz durch CITES. Size matters – auch beim Schutz von Meerestieren Unter Wasser sieht […]

Island erhöht Walfangquoten

München/ Reykjavík, 20. Februar 2019. 209 gefährdete Finnwale und 217 Zwergwale pro Jahr zum Abschuss freigegeben Islands Fischereiminister hat neue Walfangquoten für die kommenden fünf Jahre freigegeben. 209 Finnwale und 217 Zwergwale dürfen laut neuer Verordnung jährlich gejagt werden, damit wird die Quote für die gefährdeten Finnwale um 55 Tiere jährlich erhöht. „Islands Regierung beruft sich auf eine äußerst umstrittene Studie und untergräbt internationale Schutzbestimmungen für Wale“, erklärt Dr. Sandra Altherr von Pro Wildlife. „Mit dem Auslaufen der Quoten in diesem Jahr hätte die Regierung die Chance zu einer Trendwende gehabt“. Fragwürdige Studie der Universität – Walfänger als Geldgeber Bereits im Januar 2019 wurde eine Studie der Universität Island veröffentlicht, […]