Aktuelles

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Blog zur IWC-Tagung 2026

Vom 28. September bis 2. Oktober 2026 tagt die Internationale Walfangkommission in Hobart – 40 Jahre nach Inkrafttreten des Walfang-Moratoriums. Erneut liegen Anträge auf dem Tisch, den kommerziellen Walfang wieder zuzulassen. Pro Wildlife ist vor Ort und berichtet täglich aus dem Konferenzraum.

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Zehntausende Wildtiere für Privatzoo in Indien

Der indische Privatzoo Vantara hat nach Auswertungen von Pro Wildlife in nur rund vier Jahren die Rekordzahl von mehr als 60.000 Wildtieren von etwa 2.000 Arten aus dem Ausland importiert – darunter einige der seltensten und am strengsten geschützten Arten der Welt. Erfahren Sie, woher die Tiere kommen und was hinter dem umstrittenen Privatzoo steckt.

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Neuer Angriff auf das Walfangverbot – ausgerechnet im Jubiläumsjahr der IWC

Hobart/München, 22. September 2026. – Die Internationale Walfangkommission (IWC) hat in diesem Jahr doppelten Grund zum Feiern: Vor 80 Jahren wurde sie gegründet, seit 40 Jahren gilt ihr Verbot des kommerziellen Walfangs. Doch zum Auftakt der 70. IWC-Tagung, die vom 27. September bis 2. Oktober in Hobart (Australien) stattfindet, warnen die Artenschutzorganisationen WDC und Pro Wildlife vor Rückschritten.

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Wildtierkriminalität

Elfenbein, Nashorn-Horn, Pangolinschuppen, Papageien: Der illegale Wildtierhandel betrifft weltweit rund 4.000 Arten. Am Ende der Handelskette stehen wir als Konsumierende – ob als Nahrung, Arznei, „Haustier" oder Luxusgut entscheidet die Nachfrage über das Schicksal ganzer Populationen. Wie dieses lukrative Geschäft funktioniert, welche Folgen es für Arten und Ökosysteme hat und was Pro Wildlife mit Recherchen, Vollzugshilfe vor Ort und politischer Arbeit dagegen tut.

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Weltweite Jagd auf Delfine und Kleinwale

Anders als Großwale unterliegen Delfine und Kleinwale keinem weltweiten Fangverbot der Internationalen Walfangkommission. Es existiert nur ein lückenhafter Flickenteppich aus nationalen Regelungen, die aber häufig unzureichend umgesetzt werden. Jedes Jahr werden mehr als 100.000 von ihnen getötet – zunehmend als Köder für die überfischte Hai- und Thunfischfischerei. Pro Wildlife deckt das weltweite Ausmaß auf und kämpft bei der IWC für eine Resolution gegen die Delfinjagd.

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Aquakultur – Massentierhaltung unter Wasser

Aquakultur gilt als Lösung für leergefischte Meere – doch die Massenzucht verlagert das Problem oft nur. Für Fischmehl landen weiterhin riesige Mengen Wildfisch im Netz, Abwässer überdüngen die Küsten, entkommene Zuchttiere gefährden wildlebende Populationen, und hunderte Milliarden Tiere leben unter fragwürdigen Bedingungen. Was die weltweit am schnellsten wachsende tierische Lebensmittelproduktion für Wildtiere, Umwelt und Tierwohl bedeutet – mit aktuellen FAO-Zahlen 2026.

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10 Argumente gegen Fischkonsum

Gesund und mit gutem Gewissen genießbar? Bei Meeresfisch hält beides kaum stand. Überfischte Meere, bis zu 300.000 tote Delfine im Beifang, qualvolles Ersticken an Bord, Schadstoffe im Filet und eine Aquakultur, die die Meere zusätzlich belastet – die Gründe gegen Meeresfisch reichen weit. Pro Wildlife bündelt die zehn wichtigsten und zeigt, warum selbst das MSC-Siegel und Meeresschutzgebiete keine Entwarnung bedeuten.

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Fischkonsum in Deutschland und weltweit

Fisch gilt vielen als gesund und selbstverständlich – doch hinter dem deutschen Fischhunger stehen überfischte Meere und weite Importwege. Rund 15 Kilogramm Fisch und Meeresfrüchte verbraucht jede Person in Deutschland pro Jahr, über 80 Prozent davon importiert; schon im März sind die heimischen Vorräte rechnerisch aufgebraucht. Diese Seite bündelt die aktuellen Zahlen dazu, wie viel Fisch wir essen und woher er stammt.

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Weltmeere so warm wie noch nie

Die Weltmeere waren im Juli 2026 so warm wie nie zuvor zu dieser Jahreszeit. Für viele Meeresbewohner sind schon Zehntelgrad entscheidend, und die Folgen sind längst sichtbar: 2025 haben die Warmwasserkorallen als erstes großes Erdsystem einen klimatischen Kipppunkt überschritten. Warum die Ozeane der wichtigste Gradmesser der Klimakrise sind und was die Erwärmung für Seevögel, Fische und ganze Nahrungsnetze bedeutet.

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