Pro Wildlife - Aktuell
Island startet Jagd auf Finnwale
Bis zu 184 der bedrohten Meeresriesen im Visier
Zwei Walfangschiffe sind am Sonntagabend aus dem Hafen von Reykjavik ausgelaufen. Ihre blutige Mission: Bis zu 184 Finnwale zu töten. Die zweitgrößten Tiere der Welt gelten als bedroht - doch ihr Fleisch soll nach Japan exportiert werden. Hinter der Finnwaljagd steckt ein einzelner Geschäftsmann, der noch einmal das große Geschäft wittert: Kristjan Loftsson. Denn seine Fangquote gilt nur noch dieses Jahr. Pro Wildlife fordert die neue Regierung Islands auf, das unsinnige und grausame Massaker zu beenden. Lesen Sie mehr...
>> Protestieren Sie gegen die Finnwaljagd
Mädi: Tod eines deutschen Zirkuselefanten
Pro Wildlife fordert Konsequenzen aus erneutem Todesfall
Ein deutscher Zirkuselefant, der vor den Behörden versteckt und in einer Nacht- und Nebelaktion außer Landes geschafft worden war, ist nun in Estland gestorben. Die 45-jährige Mädi war mit dem Schausteller René Renz unterwegs, der sie in seinem Heimatort Friedberg (Hessen) zuvor erfolgreich vor den Behörden versteckt hatte. Pro Wildlife kritisiert die Versäumnisse der Bundesregierung, die Haltung von Elefanten in Zirkussen endlich zu verbieten. Allein in den letzten 1,5 Jahren starben acht Elefanten bei deutschen Zirkusbetrieben.
>> Video von Mädis letzten Minuten
Deutsche Reptilienbörse im Zentrum des Tierschmuggels
In Hamm werden seltene Wildtiere verramscht
Am 8. Juni fand in Hamm/Westfalen erneut die weltgrößte Reptilienbörse statt. In den Messehallen werden tausende Reptilien, Amphibien und andere Wildtiere in kleinen Plastikboxen verkauft. Die offen angebotenen Tiere sind größtenteils legal, zumindest hier in Deutschland - selbst wenn sie aus ihrer Heimat illegal herausgeschmuggelt wurden. Die "heiße Ware" hingegen wird auf Parkplätzen oder in Hotelzimmern übergeben - dumm nur, wenn die Tiere ausgerechnet einer Pro Wildlife Mitarbeiterin angeboten werden. Nur einen Tag vor der Terraristika lehnten CDU/CSU und FDP einen Antrag ab, der den außer Kontrolle geratenen Wildtierhandel eingeschränkt hätte. Lesen Sie mehr...
Bundesregierung ignoriert Definleid
Bundestag lehnt Ende der Delfinhaltung ab
Auslaufmodell Delfinarium: In England schlossen alle 31 Einrichtungen, in der Schweiz ist Ende 2013 Schluss - und auch in Deutschland sind nur zwei (Nürnberg und Duisburg) übrig: Mitte Mai beschäftigte sich der Bundestag mit einem Antrag der Grünen, die Delfinhaltung in Deutschland zu beenden. Obwohl die Debatte im Agrarausschuss viele Probleme bestätigte (Hohe Sterblichkeit, Psychopharmaka-Einsatz, Platzmangel), lehnten CDU/CSU und FDP am 5. Juli den Antrag der Grünen ab, die SPD enthielt sich. Lesen Sie unsere Stellungnahme für den Bundestag...
>> Kritik am Nürnberger Delfinarium
Dornhai: Bedrohter Fisch auf deutschen Tellern
Gefährdet, aber nicht geschützt...
Der Dornhai ist durch Überfischung stark bedroht - und dennoch landet er regelmäßig auf dem Teller. Größter Importeur sind Großbritannien und Deutschland. Hierzulande sind die geräucherten Bauchlappen als Schillerlocken beliebt und werden an Fischtheken landauf landab angeboten. Doch der Verzehr bedroht die Art, denn Dornhaie gehören zu den Lebewesen, die sich nur extrem langsam vermehren: Bis zu 30 Jahre kann es dauern, bis ein Weibchen das erste Mal trächtig ist. Das Fatale daran: Die Fischer haben es vor allem auf die großen Weibchen abgesehen. Trotzdem trägt Dornhai aus USA und Kanada das angebliche Nachhaltigkeitssiegel MSC. Lesen Sie mehr...




