Pro Wildlife - Aktuell

Gah: Eine Schimpansen-Geschichte

GahMitLaufhilfe(c)LWCAuffangstation in Kamerun rettet verwaiste Affen

Als Drogenfahnder in Kamerun einen Dealer verhafteten, fanden sie im Kofferraum - eingepfercht zwischen Säcken voll Marihuana - ein schwer verletztes Schimpansenbaby. "Gah", wie er genannt wurde, hatte mehrere Schussverletzungen und konnte zunächst weder Arme noch Beine bewegen. Nach und nach erholte sich der Schimpansenjunge, lernte per Babylauftrainer wieder seine Beine zu benutzen. Das ist nun fünf Jahre her. Eine kleine Behinderung ist geblieben, so dass Gah nicht bei den wilden großen Schimpansen untergebracht ist, die wenig Rücksicht nehmen würden. Gah ist stattdessen der große Beschützer im "Schimpansen-Kindergarten", wo er den Jüngeren Schlafnester baut und ihnen Schimpansen-Manieren beibringt. Eine von vielen Geschichten, wie sie hinter den Tieren im Affenwaisenhaus in Limbe stehen. Lesen Sie mehr...

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Protestaktion: Gegen Trophäenjagd auf Eisbären

Eisbaer(c)AnsgarWalkDeutsche Reiseveranstalter bieten Eisbärenjagd an

Die Großwildjagd auf gefährdete Tierarten ist ein skrupelloses Geschäft: Für 30.-40.000 € bieten deutsche Jagdreiseveranstalter den Abschuss von Eisbären in Kanada an. Der König der Arktis degradiert zum Schießobjekt mit Seltenheitswert. Mehr als die Hälfte der kanadischen Eisbärbestände sind bereits rückläufig. Klimawandel, Jagd und Fellhandel bedrohen das Überleben des Eisbären. Protestieren Sie bei deutschen Jagdreise-Veranstaltern gegen die gewissenlose Eisbärjagd! Lesen Sie mehr...

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Kenia: High-Tech Geräte gegen Wilderei

Giraffe(c)AGabanyiNeues DNA-Labor soll Bushmeat-Fleisch identifizieren

Ein Weihnachtsgeschenk für den Artenschutz: Gerade kam eine große Lieferung von Laborgeräten in der Zentrale des Kenya Wildlife Service an - als Grundausstattung für ein neues DNA-Labor. Von Micro-Pipetten bis zu Zentrifugen hatten Pro Wildlife und die "Freunde der CMS" diese Geräte im Wert von 25.000 Euro als Sachspenden organisiert.  Die Wilderei ist eine der größten Gefahren für die Artenvielfalt Afrikas. Nur wenn das Buschfleisch geschützter Arten wie Giraffe, Elefant oder Affen eindeutig identifiziert ist, können die Wilderer überführt und verurteilt werden.

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Frau Aigner, stoppen Sie das Tierleid in der Manege!

ElefantenshowZirkus(c)ALGarcia

Wildtierverbot in Österreich gerichtlich bestätigt
- wo bleibt Deutschland?

Ende November forderte der Bundesrat erneut, die Haltung bestimmter Wildtiere in Zirkussen umgehend zu verbieten. Bisher blockierten Bundesregierung und Unionsfraktion dies. Fordern auch Sie Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner auf, die Tierquälerei in der Manege endlich zu beenden. In Österreich gilt bereits ein Wildtierverbot im Zirkus, die Klage des Zirkus Krone dagegen wurde am 21.12.2011 abgewiesen.

>> Appellieren Sie an Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner
>> Forderungen von 22 Verbänden an die Bundesregierung (pdf)


Solarkocher retten Wald auf Madagaskar

Mohrenmaki(c)Mbz1_wikimediaLichtblick im trüben "Internationalen Jahr der Wälder 2011"

Während die Politiker im Dezember in Südafrika den Klimawandel verhandelten, können wir Taten vorweisen: Vor genau einem Jahr haben wir einen Spendenaufruf für unser Solarkocherprojekt auf Madagaskar gestartet. Durch Ihre Spenden konnten inzwischen 490 Solarkocher finanziert werden – diese schützen pro Jahr 637 Hektar Wald (entspricht über 1.000 Fußballfeldern), die ansonsten verfeuert worden wären. Ein kleiner Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel – denn durch diese Aktion konnten allein in diesem Jahr 1.225 Tonnen CO₂ eingespart werden! Ein herzliches Dankeschön an unsere Unterstützer! Lesen Sie mehr...

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