Pro Wildlife - Aktuell


Kein Schimpansen-Transport nach China!

NadermannSchimpansen(c)GreatApeProjectDiese Tierquälerei muss verhindert werden

Seit vielen Jahren hält der Tierpark Nadermann zwei Schimpansen in einem winzigen, dunklen Käfig – nahezu ohne Beschäftigungs- und Klettermöglichkeiten. Endlich haben die Behörden auf Kritik von Tierschützern reagiert, der Zoo muss die Schimpansen abgeben. Ein Aufnahmeangebot der renommierten niederländischen Auffangstation AAP, liegt auf dem Tisch. Doch Nadermann will die Schimpansen lieber an einen chinesischen Safaripark in Guangzhou exportieren. Neben der strapaziösen Reise ist zu befürchten, dass die beiden alten Tiere in China in katastrophalen Einrichtungen enden. Lesen Sie mehr...

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Dürfen wir vorstellen: Mphamvu

MphamvuElefantenwaise(c)GRISchützling im Elfantenwaisenhaus Sambia

Gute Neuigkeiten vom letzten Neuzugang: Der kleine Bulle entwickelt sich prächtig – auch wenn ihm die Strapazen der Zeit ohne seine Herde, ohne Mutter und ohne nahrhafte Muttermilch noch deutlich anzusehen sind: Mphamvu ist noch immer dünn.
Mittlerweile ist das kleine Rüsseltier stark genug, um seine Tage gemeinsam mit den anderen Waisenkindern im Kafue-Nationalpark zu verbringen.

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Illegalen Handel mit gefährdeten Arten stoppen

SlowLorisMongLa(c)SoggydanBenenovitchGrauenhafte Zustände auf Märkten in Myanmar

Zwischen Myanmar und China boomt der Handel mit geschützten Arten. Auch stark bedrohte Plumploris werden zu Geld gemacht. Chinesische Touristen kaufen die kleinen Primaten mit den großen Knopfaugen als Haustiere auf Märkten in Myanmar und schmuggeln sie ungehindert über die Grenze. Nicht verkaufte Äffchen werden abends getötet und zu Glücksbringern oder "Medizin" verarbeitet! Auch Teile von Elefanten, Tigern, Bären und anderen seltenen Tieren werden auf diesen Märkten angeboten und über die Grenze geschafft. Helfen Sie uns, das zu stoppen!

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Abschied von Elefanten in Ketten?

KettenMitSpitzen(c)PrivatErste Reiseanbieter werden elefantenfreundlich

Gewalt und Einsamkeit bestimmen in aller Regel das Leben von Elefanten in Gefangenschaft. Um den Willen der gefährlichen Wildtiere zu brechen und sie für den Tourismus einsetzen zu können, werden bereits Jungtiere brutal misshandelt. Dennoch boomt der Elefantentourismus. Pro Wildlife hat 19 Reiseveranstalter über die Tier- und Artenschutzprobleme informiert, die mit Angeboten einhergehen, die Touristen den direkten Kontakt mit den Tieren ermöglichen. Mit Erfolg: Erste Reiseanbieter haben zugesagt, zukünftig auf elefantenfreundliche Angebote zu setzen. Lesen Sie mehr ....

>> Presseinfo zu den Reaktionen der Reiseanbieter


Kamerun: Affenkinder brauchen Ihre Hilfe!

GorillakindBolo(c)GOhlenbostelEbola-Krise lässt Einnahmen im Affenwaisenhaus sinken

Das Affenwaisenhaus in Kamerun lockt jährlich 40.000 Besucher an - normalerweise zumindest. Doch aus Angst vor Ebola bleiben die Besucher seit Monaten fern, auch wenn Kamerun gar kein Risiko-Gebiet ist. Fatal an der Panik: Die Eintrittsgelder finanzieren normalerweise einen Großteil der Futterkosten für die über 230 Schimpansen, Gorillas, Drills und Meerkatzen der Station. Die Leiterin der Station, Dr. Ainare Idoiaga, bittet um dringende Hilfe. Bis Februar sind die Futterkosten dank SOS-Spenden noch gesichert - doch was dann? Mehr zum Affenwaisenhaus...

>> Ihre Spende sichert Futter für die Affenwaisen!


Vom illegalen Wildfang zum Terrarientier

GrueneWaldagame_Calotes-calotes(c)Gihan_JayaweeraGestohlen in der Heimat – frei verkäuflich in der EU

In der EU sind bedrohte Tiere frei verkäuflich, die in ihren Herkunftsländern geschützt sind und illegal gefangen und außer Landes geschafft wurden. Ab dann haben die Schmuggler nichts mehr zu befürchten. Wie Pro Wildlife-Recherchen zeigen, haben sich professionelle Tierschmuggler auf solche national geschützte Arten spezialisiert, denn dies verspricht maximalen Profit bei minimalem Risiko. Hunderte, teils gar tausende Euro zahlen Sammler in Europa für solch ein seltenes Exemplar aus Indonesien, Sri Lanka oder Guatemala. Pro Wildlife fordert eine dringende Verschärfung der EU-Artenschutzverordnung. Mehr zum Exotenhandel...