Pro Wildlife - Aktuell

Diese Affenkinder brauchen Ihre Hilfe

TanyiManyi(c)LWCAuffangstation in Kamerun droht Aufnahmestopp

Drei kleine Opfer der Wilderei - drei tragische Schicksale - drei neue Notfälle in Kamerun: Unser Affenwaisenhaus hat eine äußerst hektische Woche hinter sich. Die zwei kleinen Weißnasenmeerkatzen Tanyi und Manyi sind noch so tramatisiert, dass sie sich ständig ängstlich aneinander klammern. Dritter Neuankömmling ist das Schimpansenmädchen Madame. Alle drei mussten mitansehen, wie ihre Familie gewildert wurde, alle drei wurden als Haustiere verkauft. Die Affenstation muss derzeit weit über 200 Gorillas, Schimpansen, Drills und Meerkatzen versorgen - und jeder neue Schützling treibt die Kosten für Tierarztbehandlungen und Futter weiter nach oben...

>> Spenden Sie für Tanyi und Manyi!


Den Vaquitas droht die baldige Ausrottung

Vaquita(c)Olsen_NOAAMexikos Präsident muss illegale Fischerei stoppen

Weniger als 100 Vaquitas, auch Golftümmler genannt, gibt es nur noch – in einem winzigen Verbreitungsgebiet im Golf von Kalifornien. Ausgerechnet dort fängt eine Fischmafia illegal den ebenfalls stark bedrohten Totoaba – einen großen Fisch, dessen Gallenblase in Asien für über 10.000 USD erzielt. Die Stellnetze für die Totoabas sind eine tödliche Falle für die letzten Vaquitas - ihr Bestand ist in nur wenigen Jahren um  50% regelrecht zusammengebrochen. Mexikos Regierung muss endlich gegen die Fischwilderer vorgehen, sonst ist der Vaquita schon bald für immer verloren!

>> Appell an den Präsidenten Mexikos!


Stoppen Sie diese grausame Affenhaltung!

SchimpanseElbaRanch(c)ProWildlifeGroßgrundbesitzer hält geschützte Schimpansen

Zwei Schimpansenkinder (vier und sechs Jahre alt) in einem winzige, dunklen Bretterverschlag. Ohne Familie, ohne Beschäftigung. Zwei Meerkatzen und eine Rotschopfmangabe angebunden in einem weiteren Verschlag. Ein einsamer Pavian angekettet. Der Besitzer dieses üblen "Privatzoos" ist einer der reichsten und einflussreichsten Männer Kameruns - und scheint sich über dem Gesetz stehend zu fühlen. Seine Affenhaltung untergräbt die Schutzbemühungen der kamerunischen Regierung. Wir wollen, dass die Behörden die Tiere schnellstmöglich beschlagnahmen - dafür brauchen wir Ihre Hilfe:

>> Protestieren Sie hier!


Spenden ohne Geldbeutel

Troedel(c)ResaJoanSo können Sie Wildtieren aktiv helfen

Sind Sie ein Marathonläufer? Oder doch eher die Online-Shopping-Queen? Steht bei Ihnen bald ein Jubiläum ins Haus oder plant Ihre Firma gerade die große Weihnachtsfeier? Speisen Sie mittags in einer Kantine mit vielen Menschen? Oder stehen gerade Entrümpelungsaktionen in Keller und Garage auf dem Programm? Es gibt viele Plätze und Möglichkeiten, wie Sie Spenden für den Wildtierschutz - sogar ganz gezielt für Ihr Lieblingsprojekt - generieren können. Wir haben Ihnen mal einige Beispiele zusammengestellt, von der Handy-Sammelaktion bis zum Fußball-Benefizturnier. Vielleicht ist ja auch eine Option für Sie dabei?

>> Hier gehts zur Ideensammlung


Walfangtagung 2014: Große Schlappe für Japan

JapansWalfang(c)AustralianCustomsBorderPro Wildlife zieht weitgehend positives Fazit

Am 18. September ging  in Slowenien die 65. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) zu Ende. Aus Sicht Japans ein Desaster: Bei keiner einzigen Entscheidung setzten sie ihre Interessen durch. Die IWC will künftig den "Wissenschaftswalfang" Japans kontrollieren, ein Antrag auf Küstenwalfang wurde abgelehnt. Island sah sich mit einer Demarche konfrontiert. Sieger waren die Walfänger in Norwegen, die völlig unbehelligt blieben, und die Inuit in Grönland, die eine jährliche Fangquote bekamen, die weit über ihrem Bedarf zur Selbstversorgung blieben. 

>> Bericht aus dem Konferenzraum der IWC


Elefantentourismus: Geschäfte auf Kosten der Tiere

KettenMitSpitzen(c)PrivatWildfänge und brutale Dressur

Für Asien- oder Afrikareisende bedeuten Erlebnisse mit Elefanten einen besonderen Höhepunkt ihres Urlaubs. Die Faszination, die die grauen Riesen auf Menschen ausüben, birgt eine Chance: Der Tourismus hat großes Potenzial für den Schutz der bedrohten Tiere – doch der Tourismus gefährdet auch die Rüsseltiere, wenn das gewinnbringende Geschäft die Nachfrage nach Tieren in Gefangenschaft fördert: Immer mehr Elefanten werden extra für Tourismus-Attraktionen gefangen. Zudem werden die Tiere in vielen Urlaubsländern brutal dressiert und unter katastrophalen Bedingungen gehalten. Lesen Sie mehr...

>> Presseinformation zu Entführungen von Elefanten auf Sri Lanka
>> aktueller Artikel: "Oben Touristen, unten Narben"