Pro Wildlife - Aktuell

Kamerun: Neues aus dem Affenwaisenhaus

Mundongo(c)LWCDrill-Mädchen Mundongo

Das Affenwaisenhaus in Limbe hat einen neuen Schützling: das kleine Drill-Mädchen Mundongo. Die Mutter des 5-Monate alten Affenbabys wurde ihres Fleisches wegen getötet. Ein Jäger selbst informierte den Naturschutz über das kleine Affenmädchen, woraufhin Mundongo in die Auffangstation in Limbe gebracht wurde.

Neben Affen bietet das Limbe Wildlife Centre auch vielen anderen Tieren Schutz: Verletzte oder verwaiste Papageien, Eulen, Schildkröten oder Antilopen und viele mehr werden aufgenommen und auf ihre Rückkehr in die Freiheit vorbereitet. Lesen Sie mehr über die Auffangstation...

>> Übernehmen Sie eine symbolische Affenpatenschaft


Walfangsaison in Europa beginnt

Weissseitendelfinjagd_Faroe_Islands_2006(c)ErikChristensenIsland, Grönland und Norwegen unterwandern Walfangverbot – EU muss reagieren

Während das Urteil des UN-Gerichts zum japanischen Walfang die Schlagzeilen dominiert, beginnt im April fast unbemerkt in europäischen Gewässern die Jagd auf etwa 1.200 Großwale sowie mehr als 2.000 Kleinwale und Delfine. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife fordert von der Europäischen Union, gegen den außer Kontrolle geratenen Walfang in Grönland, Island, Norwegen und den Färöer-Inseln vorzugehen. Hintergrundinfos zum Walfang...

>> Presseinfo zur Wal- und Delfinjagd in Europa


Japan muss "Wissenschaftswalfang" in der Antarktis stoppen

Zwergwal(C)CentreforwhaleresearchInternationaler Gerichtshof erteilt Japan eine Ohrfeige

Seit 1986 gilt ein kommerzielles Walfangverbot der Internationalen Walfangkommission - doch Japan tötete unter dem Schlupfloch des "Wissenschaftswalfang" bis dato über 10.000 Wale im Antarktis-Schutzgebiet und fast 4.000 im Nordpazifik. 2010 legte Australien beim Internationalen Gerichtshof Klage gegen Japans Fang in der Antarktis ein - am 31. März gab Den Haag den Klägern recht und forderte Japan auf, den "Wissenschaftswalfang" in der Antarktis zu stoppen. Ein Meilenstein - aber die Frage ist, ob Japan künftig auch im Nordpazifik die Jagd beendet. Aktueller Walfang in Zahlen...

>> Die Folgen des Urteils für zu Japans Walfang


Teilerfolg: Online-Verkauf von Walfleisch in Japan gestoppt!

(c)EIAProteste gegen Verkauf von Elfenbein gehen weiter!

Bis Anfang April bot der japanische online-Riese Rakuten, mit Ablegern auch in Deutschland und Österreich, Walfleisch und Elfenbeinprodukte an. Eine entsprechende Studie unserer englischen Partnerorganisation Environmental Investigation Agency löste internationale Proteste aus. Unserer Protestaktion im deutschsprachigen Raum schlossen sich binnen Tagen tausende Tierfreunde an. Am 1. April erklärte Rakuten nun öffentlich, keine Walprodukte mehr anbieten zu wollen - binnen vier Wochen werden alle Angebote gelöscht sein. Dies ist kein Aprilscherz - sondern v.a. die Folge auf das Urteil des Internationalen Gerichtshofes am 31. März, das den Walfang Japans in der Antarktis als nicht rechtens erklärte und mit sofortiger Wirkung verbot.

Das Einlenken Rakutens zeigt, dass internationaler Druck wirkt. Doch nun gilt es, auch die Elfenbeinprodukte von der online-Plattform verschwinden zu lassen. Die Elefantenwilderei boomt für den Elfenbeinmarkt in Fernost - zehntausende Elefanten sterben aktuell jährlich hierfür. Fordern auch Sie den Gründer von Rakuten auf, nun auch den Elfenbeinverkauf zu stoppen! Lesen Sie mehr zur Elfenbeinkrise...

>> Protestieren Sie gegen Rakutens Elfenbein-Verkauf!


Wildtierhandel endlich begrenzen

ChamaeleonReptilienboerse(c)ProWildlifeDeutschland ist einer der größten Absatzmärkte

Zehn Tier- und Naturschutzverbände, darunter Pro Wildlife, NABU, BUND und Deutscher Tierschutzbund, fordern in einem gemeinsamen Positionspapier die Bundesregierung auf, den bislang kaum kontrollierten Handel mit Wildtieren als "Haustiere" strenger zu regeln: Ein Importverbot für Wildfänge und eine Positivliste für Arten, die für die Privathaltung geeignet sind, sind zwei Kernforderungen der Verbände. Während heimische Wildtiere in der EU längst nicht mehr gefangen werden dürfen, führt Deutschland noch immer ganz legal Naturentnahmen aus aller Welt ein – mit teils fatalen Folgen für die Wildbestände und teils hohen Verlustraten.  Lesen Sie mehr...

>> Presseinfo Forderungen der Tier- und Naturschutzverbände


Sambia: Ein Waisenhaus für Elefanten

ZambiaElephantOrphanage(c)AndrewWhite_DSWFVorbereitungen für ein Leben in Freiheit

Seit 2012 unterstützt Pro Wildlife ein neues Elefantenwaisenhaus in Sambia. Und diese Hilfe ist dringend nötig: 25 l Milch trinkt ein Elefantenkind täglich, sechs Fütterungen stehen pro Tag an - hinzu kommt die medizinische Behandlung von Neuankömmlingen. Die meisten Schützlinge der Station haben ihre Familie durch Wilderei verloren. In der Station lernen sie Futter zu suchen und das Leben in der Gruppe - wichtige Voraussetzungen, um im Alter von etwa fünf Jahren in ein sicheres Gebiet wieder ausgewildert werden zu können. Lesen Sie mehr...

>> Unterstützen Sie als Pate unser Elefantenschutzprojekt!