Pro Wildlife - Aktuell

Die Ausrottung der Wölfe in Norwegen stoppen

WolfImSchnee(c)USFWSDerzeit werden in Norwegen wieder Wölfe abgeschossen

Der Wolf steht in Norwegen als vom Aussterben bedrohte Tierart auf der Roten Liste, nur etwa 30 Tiere leben überhaupt noch in dem nordeuropäischen Land. Grund hierfür ist, dass die norwegische Regierung den Wolf gnadenlos verfolgt: Nur Tiere aus drei Würfen pro Jahr dürfen überleben – und das auch nur innerhalb eines winzigen „Wolfsgebiets“, auf nur ein Prozent der Landesfläche begrenzt. Alle übrigen Wölfe sind zum Abschuss freigegeben. Dieser Feldzug gegen die Wölfe verstößt gegen internationale Abkommen wie die Berner Konvention. Fordern auch Sie ein sofortiges Ende der Wolfsjagd!

>> Protestieren Sie hier!


NRW schränkt Haltung gefährlicher Tiere ein

KobraNajaNaja(c)KamalnvBundesweite Regelung der Exotenhaltung überfällig

NRW-Umweltminister Remmel plant ein Haltungsverbot für sehr gefährliche Wildtiere wie Giftschlangen und strenge Auflagen für gefährliche Arten. Damit ist NRW das neunte Bundesland, das die Haltung gefährlicher Tiere regelt und nach Hessen das zweite Bundesland, das eine Verbotsliste für eine große Zahl an gefährlichen Tierarten einführen will. Viel mehr können die Länder gegen die boomende Wildtierhaltung in Privathand nicht tun – und dies auch nur, weil Sicherheitsfragen in die Zuständigkeit der Länder fallen. Pro Wildlife fordert eine Beschränkung der Heimtierhaltung auf solche Arten, die aus Tier- und Artenschutzsicht geeignet sind.

>> weitere Infos zum boomenden Handel mit Wildtieren


Diese Affenkinder brauchen Ihre Hilfe

TanyiManyi(c)LWCAuffangstation in Kamerun droht Aufnahmestopp

Drei kleine Opfer der Wilderei - drei tragische Schicksale - drei neue Notfälle in Kamerun: Unser Affenwaisenhaus hat eine äußerst hektische Woche hinter sich. Die zwei kleinen Weißnasenmeerkatzen Tanyi und Manyi sind noch so traumatisiert, dass sie sich ständig ängstlich aneinander klammern. Dritter Neuankömmling ist das Schimpansenmädchen Madame. Alle drei mussten mit ansehen, wie ihre Familie gewildert wurde, alle drei wurden als Haustiere verkauft. Die Affenstation muss derzeit weit über 200 Gorillas, Schimpansen, Drills und Meerkatzen versorgen - und jeder neue Schützling treibt die Kosten für Tierarztbehandlungen und Futter weiter nach oben...

>> Spenden Sie für Tanyi und Manyi!


Den Vaquitas droht die baldige Ausrottung

Vaquita(c)Olsen_NOAAMexikos Präsident muss illegale Fischerei stoppen

Weniger als 100 Vaquitas, auch Golftümmler genannt, gibt es nur noch – in einem winzigen Verbreitungsgebiet im Golf von Kalifornien. Ausgerechnet dort fängt eine Fischmafia illegal den ebenfalls stark bedrohten Totoaba – einen großen Fisch, dessen Gallenblase in Asien für über 10.000 USD erzielt. Die Stellnetze für die Totoabas sind eine tödliche Falle für die letzten Vaquitas - ihr Bestand ist in nur wenigen Jahren um  50% regelrecht zusammengebrochen. Mexikos Regierung muss endlich gegen die Fischwilderer vorgehen, sonst ist der Vaquita schon bald für immer verloren!

>> Appell an den Präsidenten Mexikos!


Walfangtagung 2014: Große Schlappe für Japan

JapansWalfang(c)AustralianCustomsBorderPro Wildlife zieht weitgehend positives Fazit

Am 18. September ging  in Slowenien die 65. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) zu Ende. Aus Sicht Japans ein Desaster: Bei keiner einzigen Entscheidung setzten sie ihre Interessen durch. Die IWC will künftig den "Wissenschaftswalfang" Japans kontrollieren, ein Antrag auf Küstenwalfang wurde abgelehnt. Island sah sich mit einer Demarche konfrontiert. Sieger waren die Walfänger in Norwegen, die völlig unbehelligt blieben, und die Inuit in Grönland, die eine jährliche Fangquote bekamen, die weit über ihrem Bedarf zur Selbstversorgung blieben. 

>> Bericht aus dem Konferenzraum der IWC


Elefantentourismus: Geschäfte auf Kosten der Tiere

KettenMitSpitzen(c)PrivatWildfänge und brutale Dressur

Für Asien- oder Afrikareisende bedeuten Erlebnisse mit Elefanten einen besonderen Höhepunkt ihres Urlaubs. Die Faszination, die die grauen Riesen auf Menschen ausüben, birgt eine Chance: Der Tourismus hat großes Potenzial für den Schutz der bedrohten Tiere – doch der Tourismus gefährdet auch die Rüsseltiere, wenn das gewinnbringende Geschäft die Nachfrage nach Tieren in Gefangenschaft fördert: Immer mehr Elefanten werden extra für Tourismus-Attraktionen gefangen. Zudem werden die Tiere in vielen Urlaubsländern brutal dressiert und unter katastrophalen Bedingungen gehalten. Lesen Sie mehr...

>> Presseinformation zu Entführungen von Elefanten auf Sri Lanka
>> Artikel: "Vom traurigen Schicksal der Elefanten auf Sri Lanka"