Pro Wildlife - Aktuell

EU rügt Islands Walfang - endlich!

Finnwalverarbeitung(c)DagurBrynjólfssonDemarche an isländische Regierung übergeben

Die 28 EU-Staaten sowie Australien, Neuseeland und die USA haben am Montag in einer Demarche Islands Walfang und den Export von 5.000 Tonnen Walfleisch nach Japan scharf verurteilt. Ein wichtiger Schritt - und doch nicht genug: Denn für eine offizielle Stellungnahme der Internationalen Walfangkommission hätte es eine Resolution gebraucht - und darauf konnte sich die EU nicht verständigen. Mehr als 1000 Wale hat Island seit 2003 getötet, die IWC wird sich - wie bisher auch, in diesem Jahr ausschweigen... Mehr zu Islands Walfang...

>> Fordern Sie ein klares Nein der Fischfirmen zur Waljagd!


Slowenien: Walfangtagung 2014 beginnt...

JapansWalfang(c)AustralianCustomsBorder... doch wichtige Themen fehlen auf der Agenda

Mitte September startet in Slowenien die 65. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC), in den Tagen davor finden bereits diverse Vortreffen statt. Pro Wildlife ist vor Ort und berichtet seit dem 11. September live aus dem Konferenzraum. Auf der offiziellen IWC-Agenda stehen u.a. Japans „Wissenschaftswalfang“, Grönlands aktueller Piratenwalfang und ein dreister Versuch, Walfang zur Sicherung der Welternährung zu legitimieren. Kritik übt Pro Wildlife daran, dass wichtige Themen es gar nicht erst in die offizielle Agenda geschafft haben: Islands und Norwegens kommerzielle Waljagd, der Fang von Delfinen und Kleinwalen sowie der anhaltende Stimmenkauf Japans…

>> Alle Hintergrundinfos zur IWC-Tagung 2014


Stoppt die Jagd auf die letzten Wüstenelefanten!

Wuestenelefant(c)LycaonBitte protestieren Sie mit uns gegen den Abschuss der Tiere

Namibia hat in der Kunene-Region, in der die letzten bedrohten Wüsten-Elefanten leben, neun Elefanten zur Jagd freigegeben –  darunter einige der letzten geschlechtsreifen Bullen. Nur dort und in Mali leben noch wenige dieser Tiere, die an das Leben in extremer Trockenheit angepasst sind. Zwei Elefanten sind bereits tot. Bitte helfen Sie, die Ausrottung dieser ganz besonderen Tiere zu verhindern. Appellieren Sie an Namibias Regierung, die Großwildjagd zu stoppen - und ermuntern Sie Freunde und Kollegen, ebenfalls zu protestieren. Mehr zur Trophäenjagd auf Elefanten...

>> Protestieren Sie hier!


Traurige Nachrichten aus Sambia

NtubyaMitPflegern(c)GRINtubya ist gestorben

Die Rettung kam doch zu spät: Das kleine Elefantenmädchen Ntubya ist am 25. August gestorben. Für das Team der Game Rangers International ein harter Schlag – zwei Wochen lang haben sie um das Leben von Ntubya gekämpft, 24 Stunden am Tag, und nun doch verloren. Die Rettung kleiner Elefantenwaisen ist schwierig und leider sterben immer wieder ausgehungerte, traumatisierte Elefantenkinder in den ersten Tagen nach ihrer Rettung. Denn Körper und Immunabwehr sind allzu sehr geschwächt. Wir danken dennoch allen Spendern und dem Team vom Elefantenwaisenhaus für ihren Einsatz.

>> Erfahren Sie mehr über das Elefantenwaisenhaus


Pläne für ein neues Delfinarium auf Madeira stoppen!

Delfinarium_Algarve(c)Pro_WildlifeIhre Stimme wird dringend gebraucht

Ausgerechnet auf Madeira - einem der schönsten Plätze in Europa, um Delfine in Freiheit beobachten zu können - soll ein neues Delfinarium gebaut werden. Das wollen wir verhindern! Die hochintelligenten, sozialen und bewegungsfreudigen Tiere leiden unter einem Leben Gefangenschaft, den engen Becken, der Reizarmut und der künstlichen Gruppenzusammensetzung. Mit der Unterstützung von 30 Tier- und Artenschutzorganisationen hat Pro Wildlife den Präsidenten von Madeira in einem Verbändeschreiben aufgefordert, Abstand von diesen rückschrittlichen Plänen zu nehmen. Jetzt brauchen wir Ihre Hilfe:

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Elefantentourismus: Geschäfte auf Kosten der Tiere

KettenMitSpitzen(c)PrivatWildfänge und brutale Dressur

Für Asien- oder Afrikareisende bedeuten Erlebnisse mit Elefanten einen besonderen Höhepunkt ihres Urlaubs. Die Faszination, die die grauen Riesen auf Menschen ausüben, birgt eine Chance: Der Tourismus hat großes Potenzial für den Schutz der bedrohten Tiere – doch der Tourismus gefährdet auch die Rüsseltiere, wenn das gewinnbringende Geschäft die Nachfrage nach Tieren in Gefangenschaft fördert: Immer mehr Elefanten werden extra für Tourismus-Attraktionen gefangen. Zudem werden die Tiere in vielen Urlaubsländern brutal dressiert und unter katastrophalen Bedingungen gehalten. Lesen Sie mehr...

>> Presseinformation zu Entführungen von Elefanten auf Sri Lanka
>> aktueller Artikel: "Oben Touristen, unten Narben"