Pro Wildlife - Aktuell

Walfangtagung 2014: Große Schlappe für Japan

JapansWalfang(c)AustralianCustomsBorderPro Wildlife zieht weitgehend positives Fazit

Am 18. September ging  in Slowenien die 65. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) zu Ende. Aus Sicht Japans ein Desaster: Bei keiner einzigen Entscheidung setzten sie ihre Interessen durch. Die IWC will künftig den "Wissenschaftswalfang" Japans kontrollieren, ein Antrag auf Küstenwalfang wurde abgelehnt. Island sah sich mit einer Demarche konfrontiert. Sieger waren die Walfänger in Norwegen, die völlig unbehelligt blieben, und die Inuit in Grönland, die eine jährliche Fangquote bekamen, die weit über ihrem Bedarf zur Selbstversorgung blieben. 

>> Bericht aus dem Konferenzraum der IWC


Hilfe für Affenwaisen in Kamerun

Meerkatzenbaby(c)LWCWerden Sie Affenpate!

Weit über 200 Gorillas, Schimpansen, Drills und diverse Meerkatzen leben derzeit im Limbe Wildlife Center im Südwesten Kameruns. Völlig verschiedene Arten - und doch haben die meisten dasselbe Schicksal erlitten: Ihre Familien wurden für die Buschfleischmärkte gewildert, die Affenbabys selbst sind zu mager und werden deshalb als Haustiere verkauft. Viele fristen ein erbärmliches Leben an Ketten oder in winzigen Verschlägen. Das Affenwaisenhaus hilft, solche Tiere zu beschlagnahmen und päppelt sie liebevoll wieder auf. Sofern möglich, werden die Affen wiederausgewildert. >> Lesen Sie mehr

>> Übernehmen Sie eine Affenpatenschaft


EU rügt Islands Walfang - endlich!

Finnwalverarbeitung(c)DagurBrynjólfssonDemarche an isländische Regierung übergeben

Die 28 EU-Staaten sowie Australien, Neuseeland und die USA haben am Montag in einer Demarche Islands Walfang und den Export von 5.000 Tonnen Walfleisch nach Japan scharf verurteilt. Ein wichtiger Schritt - und doch nicht genug: Denn für eine offizielle Stellungnahme der Internationalen Walfangkommission hätte es eine Resolution gebraucht - und darauf konnte sich die EU nicht verständigen. Mehr als 1000 Wale hat Island seit 2003 getötet, die IWC hat sich - wie bisher auch, auch in diesem Jahr ausgeschwiegen... Mehr zu Islands Walfang...

>> Fordern Sie ein klares Nein der Fischfirmen zur Waljagd!


Stoppt die Jagd auf die letzten Wüstenelefanten!

Wuestenelefant(c)LycaonBitte protestieren Sie mit uns gegen den Abschuss der Tiere

Namibia hat in der Kunene-Region, in der die letzten bedrohten Wüsten-Elefanten leben, neun Elefanten zur Jagd freigegeben –  darunter einige der letzten geschlechtsreifen Bullen. Nur dort und in Mali leben noch wenige dieser Tiere, die an das Leben in extremer Trockenheit angepasst sind. Zwei Elefanten sind bereits tot. Bitte helfen Sie, die Ausrottung dieser ganz besonderen Tiere zu verhindern. Appellieren Sie an Namibias Regierung, die Großwildjagd zu stoppen - und ermuntern Sie Freunde und Kollegen, ebenfalls zu protestieren. Mehr zur Trophäenjagd auf Elefanten...

>> Protestieren Sie hier!


Pläne für ein neues Delfinarium auf Madeira stoppen!

Delfinarium_Algarve(c)Pro_WildlifeIhre Stimme wird dringend gebraucht

Ausgerechnet auf Madeira - einem der schönsten Plätze in Europa, um Delfine in Freiheit beobachten zu können - soll ein neues Delfinarium gebaut werden. Das wollen wir verhindern! Die hochintelligenten, sozialen und bewegungsfreudigen Tiere leiden unter einem Leben in Gefangenschaft, den engen Becken, der Reizarmut und der künstlichen Gruppenzusammensetzung. Mit 30 Tier- und Artenschutzorganisationen forderte Pro Wildlife den Präsidenten von Madeira in einem Verbändeschreiben auf, Abstand von diesen rückschrittlichen Plänen zu nehmen. Werden auch Sie aktiv:

>> Protestieren Sie hier!


Elefantentourismus: Geschäfte auf Kosten der Tiere

KettenMitSpitzen(c)PrivatWildfänge und brutale Dressur

Für Asien- oder Afrikareisende bedeuten Erlebnisse mit Elefanten einen besonderen Höhepunkt ihres Urlaubs. Die Faszination, die die grauen Riesen auf Menschen ausüben, birgt eine Chance: Der Tourismus hat großes Potenzial für den Schutz der bedrohten Tiere – doch der Tourismus gefährdet auch die Rüsseltiere, wenn das gewinnbringende Geschäft die Nachfrage nach Tieren in Gefangenschaft fördert: Immer mehr Elefanten werden extra für Tourismus-Attraktionen gefangen. Zudem werden die Tiere in vielen Urlaubsländern brutal dressiert und unter katastrophalen Bedingungen gehalten. Lesen Sie mehr...

>> Presseinformation zu Entführungen von Elefanten auf Sri Lanka
>> aktueller Artikel: "Oben Touristen, unten Narben"