Pro Wildlife - Aktuell

Reform des EU-Fischereirechts notwendig

Haie(c)FriederikeKremer-ObrockFischereipraxis gefährdet Haibestände

01.09.2015 - Spanien, Vigo: Hier befindet sich das europäische Zentrum des gnadenlosen Abschlachtens der großen Räuber des Golfstroms. Mako- und Blauhaie werden zu tausenden entladen und gehandelt.

30% aller weltweit gehandelten Haiflossen kommen aus Europa, 2013 summierten sich die Fangmengen spanischen Fischer mit ihren Langleinen-Flotten alleine im Atlantik auf 43.000 Tonnen Blauhai und 7.300 Tonnen Makohai. Unsere Kollegen von Sharkproject  waren in der nordspanischen Stadt Vigo mit versteckter Kamera unterwegs und konnten Hunderte tote Mako- und Blauhaie in den Fischhallen filmen. Diese Praxis muss gestoppt werden.

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Trophäenjagd gefährdet Wildbestände

Trophäenjagd(c)LordMountbattenFrachtfluggesellschaften müssen Trophäen-Transport stoppen

19.08.2015 - Im Juli wurde der bekannte Löwe Cecile aus dem Hwange Nationalpark gelockt und von einem Großwildjäger getötet. Der illegale Abschuss des Wüstenkönigs sorgte weltweit für Empörung. Der Fall Cecil steht stellvertretend für tausende Tiere, die jährlich von Hobby-Jägern erschossen werden. Elefanten, Leoparden, Löwen, Geparden, Nashörner, Eisbären -zahlreiche bedrohte Arten werden legal getötet um als Fußvorleger oder Statue zu enden. Deshalb fordern wir unter anderem, dass die Frachtfluggesellschaften keine Jagdtrophäen mehr transportieren. Lesen Sie mehr...

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Elefantentourismus: Die Qual hinter den Kulissen

Elefantenreiten_Wunde(c)PrivatBrutale Methoden machen Tiere gefügig

05.08.2015 - Gewalt und Einsamkeit bestimmen das Leben von Elefanten in Gefangenschaft. Um den Willen der gefährlichen Wildtiere zu brechen und sie für den Tourismus einsetzen zu können, werden bereits Jungtiere brutal misshandelt. Elefantenhaken und Ketten gehören ein Leben lang zu ihrem Alltag - nur wenige brechen aus ihrem Martyrium aus. Dennoch boomt der Elefantentourismus. Pro Wildlife hat 19 Reiseveranstalter über die Tier- und Artenschutzprobleme informiert, die mit Elefantenreiten und ähnlichen Angeboten einhergehen. Mit Erfolg: Erste Reiseanbieter haben zugesagt, zukünftig auf elefantenfreundliche Angebote zu setzen. Lesen Sie mehr....

>> Reisetipps für Wildtierfreunde


Simbabwe: Abschuss von Löwe Cecil sorgt für Schlagzeilen

LoeweCecil(c)canstockGroßwildjagd: Grausam - aber noch immer legal

30.07.2015 - Der Abschuss des bekannten Löwen Cecil in Simbabwe durch einen Großwildjäger hat weltweit einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Das Tier wurde aus einem Nationalpark gelockt, mit einer Armbrust angeschossen und 40 Stunden später getötet. Doch Cecils Schicksal ist kein Einzelfall: Viele Länder Afrikas erlauben die Jagd auf bedrohte, teils gar geschützte Arten. Tausende Tiere werden jedes Jahr erlegt - die meisten legal und mit fatalen Folgen für die Bestände. Pro Wildlife fordert, die Einfuhr von Jagdtrophäen zu verbieten. 17 Fluglinien haben bereits die Transporte von Jagdtrophäen eingeschränkt. Lesen Sie mehr...

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Deutschland: Online-Verkauf exotischer Säugetiere boomt

TotenkopfaeffchenNeue Studie zeigt dringenden Handlungsbedarf auf

25.07.2015 - Immer mehr Deutsche halten sich exotische Tiere als Haustiere. Neuester Trend: Säugetiere: Ein Äffchen in der Küche, ein Stinktier in der Garage oder ein Gepard im Garten? Für die meisten Menschen unvorstellbar, in deutschen Wohnzimmer dennoch Realität und aufgrund fehlender Bestimmungen und Meldepflichten völlig unkontrolliert. Um das Ausmaß zu dokumentieren, untersuchte Pro Wildlife zwei auf Exoten spezialisierte Internetbörsen und kam zu erschreckenden Ergebnissen: Binnen der letzten fünf Jahre wurden über 10.000 exotische Säuger aus 291 Arten angeboten, darunter 73 Raubtierarten und 54 Affenarten. Lesen Sie mehr…


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