Pro Wildlife - Aktuell

Abschied von Elefanten in Ketten?

KettenMitSpitzen(c)PrivatErste Reiseanbieter werden elefantenfreundlich

Gewalt und Einsamkeit bestimmen in aller Regel das Leben von Elefanten in Gefangenschaft. Um den Willen der gefährlichen Wildtiere zu brechen und sie für den Tourismus einsetzen zu können, werden bereits Jungtiere brutal misshandelt. Dennoch boomt der Elefantentourismus. Pro Wildlife hat 19 Reiseveranstalter über die Tier- und Artenschutzprobleme informiert, die mit Angeboten einhergehen, die Touristen den direkten Kontakt mit den Tieren ermöglichen. Mit Erfolg: Erste Reiseanbieter haben zugesagt, zukünftig auf elefantenfreundliche Angebote zu setzen. Lesen Sie mehr ....

>> Presseinfo zu den Reaktionen der Reiseanbieter


Japan plant wieder Waljagd in der Antarktis

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Neues Forschungsprogramm"provoziert  internationale Staatengemeinschaft

Japans Regierung hat die Details für ein neues "Forschungsprojekt" in der Antarktis vorgelegt, nach dem in den nächsten 12 Jahren 3.996 Zwergwale für eine mehr als fragwürdige Wissenschaft sterben sollen. Das sind zwar auf dem Papier weniger Tiere als bisher, aber in der Praxis wird sich kaum etwas ändern. Mit dieser Entscheidung ignoriert Japan nicht nur ein Urteil des Internationalen Gerichtshofes vom März diesen Jahres, sondern auch eine Resolution der Internationalen Walfangkommission, dass sie künftig über die Genehmigung solcher Forschungsvorhaben entscheidet. Japan begibt sich mit seiner Entscheidung auf Konfrontationskurs mit der IWC und der internationalen Staatengemeinschaft. Lesen Sie mehr...


Vom illegalen Wildfang zum Terrarientier

GrueneWaldagame_Calotes-calotes(c)Gihan_JayaweeraGestohlen in der Heimat – frei verkäuflich in der EU

In der EU sind bedrohte Tiere frei verkäuflich, die in ihren Herkunftsländern geschützt sind und illegal gefangen und außer Landes geschafft wurden. Ab dann haben die Schmuggler nichts mehr zu befürchten. Wie Pro Wildlife-Recherchen zeigen, haben sich professionelle Tierschmuggler auf solche national geschützte Arten spezialisiert, denn dies verspricht maximalen Profit bei minimalem Risiko. Hunderte, teils gar tausende Euro zahlen Sammler in Europa für solch ein seltenes Exemplar. Pro Wildlife fordert eine dringende Verschärfung der EU-Artenschutzverordnung. Über die Rolle Deutschlands als Drehscheibe dieses Handels berichtete nun der SPIEGEL. Mehr zum Exotenhandel...


Elefanten: Bedroht durch Wilderei & Ausbeutung

ElefantenkuhKalbAfrika(c)_A_GabanyiElfenbeinschmuggel ist die größte Gefahr für graue Riesen

Die Wilderei auf Elefanten ist in den letzten 15 Jahren regelrecht eskaliert. Zwar hat die Politik den Ernst der Lage verstanden, doch es wird noch immer zu wenig getan. Pro Wildlife fordert ein Ende jeglichen Elfenbeinhandels, ermöglicht Undercover-Einsätze gegen die Wilderei und unterstützt die Versorgung von Elefantenwaisen in Sambia und Sri Lanka. Ein neuer Schwerpunkt unseres Elefantenschutzprojektes ist auch der Kampf gegen den boomenden Elefantentourismus, für den immer mehr Elefanten gefangen und brutal dressiert werden. Mehr zum Elefantenschutzprojekt...

>> Helfen Sie uns, Elefanten zu schützen


Endstation Badezimmer für seltene Meerestiere

Nautilus_divers(c)ProWildlifeBedrohte Arten werden als Deko-Artikel veramscht

Auf einer Mineralienbörse sollte man Fossilien, Edelsteine und eben Mineralien erwarten – was Pro Wildlife auf den Münchner Mineralientagen zwischen Versteinerungen und edlen Kristallen vorfand, war jedoch erschreckend: Mindestens sieben Haiarten standen zum Verkauf - darunter Mako- und Hammerhai - zahllose Perlboote, Steinkorallen und Berge Roter Edelkorallen. Viele der angebotenen Arten sind bedroht, wie das Perlboot (Nautilus), das hunderttausendfach für den Souvenir- und Dekomarkt abgesammelt wird. Pro Wildlife hat nun den Veranstalter aufgefordert, solche Angebote künftig auszuschließen. Presseartikel zum Nautilus...

>> Dokumentation der Börse vom 25. Oktober


Die Ausrottung der Wölfe in Norwegen stoppen

WolfImSchnee(c)USFWSDerzeit werden in Norwegen wieder Wölfe abgeschossen

Der Wolf steht in Norwegen als vom Aussterben bedrohte Tierart auf der Roten Liste, nur etwa 30 Tiere leben überhaupt noch in dem nordeuropäischen Land. Grund hierfür ist, dass die norwegische Regierung den Wolf gnadenlos verfolgt: Nur Tiere aus drei Würfen pro Jahr dürfen überleben – und das auch nur innerhalb eines winzigen „Wolfsgebiets“, auf nur ein Prozent der Landesfläche begrenzt. Alle übrigen Wölfe sind zum Abschuss freigegeben. Dieser Feldzug gegen die Wölfe verstößt gegen internationale Abkommen wie die Berner Konvention. Fordern auch Sie ein sofortiges Ende der Wolfsjagd!

>> Protestieren Sie hier!