Pro Wildlife - Aktuell

Indonesien: Rettung seltener Plumploris

Geretteter_Plumplori(c)IAR_IndonesiaGesund pflegen - Aufklären - Auswildern

01.02.2016 – Seit 2007 gilt für Plumploris dank Pro Wildlife ein weltweites Handelsverbot. Doch die Tiere brauchen weiterhin Hilfe: Internetvideos, die die niedlichen Tiere als „verschmuste Haustiere“ darstellen, haben die Nachfrage angeheizt. Auf den Tiermärkten Indonesiens sind sie noch immer im Angebot. Pro Wildlife unterstützt deshalb zwei Auffangstationen für beschlagnahmte Plumploris in Indonesien, wo die Äffchen gesundgepflegt und für die Auswilderung in sichere Schutzgebiete vorbereitet werden. Lesen Sie mehr... 
 

Neuer Schützling im Elefantenwaisenhaus in Sambia

Muchi(c)GRI

Muchi wurde gerettet und ist auf dem Weg der Besserung

27.01.2016 - Der kleine Elefantenjunge Muchi hatte Glück im Unglück: Fast zwei Wochen lang war er ganz allein herumgeirrt, als unsere Partner von Game Rangers International ihn schließlich fanden und in das von Pro Wildlife unterstützte Elefantenwaisenhaus in Sambia brachten.

Zwei Wochen ohne Muttermilch bedeuten normalerweise den sicheren Tod für ein Elefantenbaby - doch Muchi konnte gerettet werden! Die Tierärzte und Stationsmitarbeiter kämpften tagelang um sein Überleben. Die Mühen haben sich gelohnt: Mittlerweile ist Muchi auf dem Weg der Besserung und konnte Bekanntschaft mit seinen Artgenossen in der Station machen. Eines Tages soll er wieder in der Wildnis leben.

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Widerstand gegen den Elfenbeinhandel wächst

Elfenbein(c)LAGAEtappensiege im Elefantenschutz

26.01.2016 - Heute zerstörte Sri Lanka seine Elfenbeinvorräte - immer mehr Länder (z.B. Frankreich, USA, Kenia, Mozambique) setzen mit solchen drastischen Maßnahmen ein Signal gegen jeglichen Elfenbeinhandel. Mitte Januar hatte Hongkong als ein zentraler Schwarzmarkt angekündigt, den Elfenbeinhandel schrittweise zu verbieten. Artenschützer fordern das seit langem. Bei einem Artenschutztreffen Mitte Januar zeigte sich, dass auch die langjährigen Debatten über die Rahmenbedingungen für einen künftigen Elfenbeinhandel immer weniger Unterstützung finden. Gut so, denn für Afrikas schwindende Elefantenbestände bleibt nicht mehr viel Zeit... 

>>Lesen Sie mehr über den Elfenbeinhandel


CITES: Maßnahmen gegen Wildereikrise

ElefantAfrika(c)A_GabanyiLänder müssen gegen Elfenbeinschmuggel vorgehen

12.01.2016 - Mehr als 500 Delegierte und Verbände diskutieren vom 11. bis 15. Januar auf einer Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (engl. CITES) über den legalen und illegalen Handel mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Im Mittelpunkt der Beratungen am Dienstag stehen Maßnahmen, um Elefantenwilderei und Elfenbeinschmuggel zu verhindern. Acht Staaten in Afrika und Asien, die dabei eine Schlüsselrolle einnehmen, bleiben unter Beobachtung. Nationale Aktionspläne sollen die Zahl der gewilderten Elefanten und den Elfenbeinschmuggel nachhaltig senken. Lesen Sie mehr…

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2016: Schicksalsjahr für bedrohte Arten

Nashoerner_Uganda(c)P_Tilly

Mitte Januar werden erste Weichen gestellt

10.1.2016 -  Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (engl. CITES) ist die wichtigste Konvention für den Schutz von Wildtieren. Im September 2016 findet die nächste Konferenz in Südafrika statt, doch die Vorbereitungen laufen auch für Pro Wildlife schon seit vielen Monaten. Es gilt, den Bedrohungsstatus von Arten und die Folgen des Handels zu dokumentieren, Herkunftsländer zu aktivieren und andere Länder als Verbündete zu gewinnen. Ein wichtiges Vortreffen findet vom 11. bis 15. Januar in Genf statt, wo erste Weichen für Nashörner, Elefanten, Schuppentiere und andere Arten gestellt werden. Pro Wildlife ist vor Ort und mischt kräftig mit. Mehr lesen zu CITES...

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Gegenwind für Löwenjäger

AfrikanischerLoewe(c)Pixabay

Importstopps für Löwentrophäen in Frankreich und USA

21.12.2015 - Im November stoppte Frankreich als erstes EU-Land die Einfuhr von Löwentrophäen mit sofortiger Wirkung. Nun folgen die USA mit einem weitgehenden Importstopp - Einfuhren sollen ab 23. Januar 2016 nur noch in streng geregelten Einzelfällen möglich sein. Bisher nehmen die USA einen traurigen Spitzenplatz ein: Alleine 2014 importierten sie 741 Löwen. Pro Wildlife fordert die Bundesregierung und die EU auf, ebenfalls die Trophäeneinfuhr für Löwen und andere bedrohte Arten zu verbieten und kritisiert deren laxe Genehmigungspraxis. Die Löwenbestände sind in den letzten 21 Jahren um mindestens 42 % zurück gegangen - und die Trophäenjagd ist weder ökologisch noch ethisch vertretbar. Lesen Sie mehr...

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