Pro Wildlife - Aktuell

Simbabwe: Abschuss von Löwe Cecil sorgt für Schlagzeilen

LoeweCecil(c)canstockGroßwildjagd: Grausam - aber noch immer legal

30.07.2015 - Der Abschuss des bekannten Löwen Cecil in Simbabwe durch einen Großwildjäger hat weltweit einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Das imposante Tier wurde aus einem Nationalpark gelockt, mit einer Armbrust angeschossen und erst 40 Stunden später getötet. Doch Cecils Schicksal ist kein Einzelfall: Viele Länder Afrikas erlauben die Jagd auf hochbedrohte Arten. Tausende Tiere werden jedes Jahr von betuchten Auslandsjägern aus Lust am Töten erlegt - die allermeisten ganz legal und mit fatalen Folgen für die Bestände. Pro Wildlife fordert, die Einfuhr von Jagdtrophäen zu verbieten, und kann für einzelne Arten immer wieder Erfolge erzielen. Lesen Sie mehr...

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Deutschland: Online-Verkauf exotischer Säugetiere boomt

Weissbueschelaeffchen(c)123rfNeue Studie zeigt dringenden Handlungsbedarf auf

25.07.2015 - Immer mehr Deutsche halten sich exotische Tiere als Haustiere. Neuester Trend: Säugetiere: Ein Äffchen in der Küche, ein Stinktier in der Garage oder ein Gepard im Garten? Für die meisten Menschen unvorstellbar, in deutschen Wohnzimmer dennoch Realität und aufgrund fehlender Bestimmungen und Meldepflichten völlig unkontrolliert. Um das Ausmaß zu dokumentieren, untersuchte Pro Wildlife zwei auf Exoten spezialisierte Internetbörsen und kam zu erschreckenden Ergebnissen: Binnen der letzten fünf Jahre wurden über 10.000 exotische Säuger aus 291 Arten angeboten, darunter 73 Raubtierarten und 54 Affenarten. Lesen Sie mehr…


Philippinen: Tausende geschützte Schildkröten gerettet

WiederauswilderungWaldschildkroeten(c)KatalaFoundationDie allermeisten Tiere sind bereits wieder ausgewildert

17.07.2015 - Im Juni wurden in einer Lagerhalle auf den Philippinen ca. 4.200 geschützte Schildkröten entdeckt: Aufeinander gestapelt, ohne Wasser und Futter; bestimmt für Chinas Fleischmärkte. Einige waren tot, doch die meisten konnten gerettet werden. Viele Schildkröten litten an Panzerbrüchen, Wunden, Infektionen und starkem Parasitenbefall. Für die Retter der Katala-Foundation hieß dies: Aussortieren und Auswildern gesunder Tiere, medizinische Versorgung und Aufpäppeln hunderter kranker Tiere - ein personeller und logistischer Kraftakt, den Pro Wildlife mit 1.000 Euro Soforthilfe unterstützte.

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Norwegen: SPAR-Filialen fördern Walfang

Petition soll Walfleischverkauf beenden

15.07.2015 - Im vergangenen Jahr töteten norwegische Fischer 729 Zwergwale; so viele wie seit 20 Jahren nicht mehr. Weil die Nachfrage nach Walfleisch vor sich hin dümpelt, versucht die Walfangindustrie verweifelt nach neuen Wegen, um den Absatzmarkt zu steigern. Nun wurde bekannt: Auch die SPAR-Kette in Norwegen verkauft Walfleisch – und heizt damit die Jagd auf Zwergwale weiter an. Pro Wildlife, OceanCare, EIA und weitere Verbände haben eine gemeinsame Petition gegen SPAR gestartet, um das unmoralische Angebot zu stoppen. 

>> Appellieren Sie an SPAR, den Walfleischverkauf zu beenden


Urlaubstipps für Wildtierfreunde

Walfleisch(c)Chris73Exotischer Flair, aber nicht auf Kosten von Wildtieren

07.07.2015 - US-Sängerin Rihanna posiert in Indonesien mit einem Plumplori, Pippa Middleton probiert Walfleisch in Norwegen und Tennisspielerin Sabine Lisicki knuddelt im US-Delfinarium mit einem Tümmler - Diese Promis haben auf ihren Reisen dem Wildtierschutz einen Bärendienst erwiesen. Damit dem Normalbürger nicht solche Faux-Pas passieren, haben wir beispielhafte Urlaubstipps für Wildtierfreunde zusammengestellt - für den Umgang mit lebenden Wildtieren, den Kauf von Souvenirs und für den "grünen Gourmet". Lesen Sie mehr...


Simbabwe exportiert Elefantenkälber nach China

Elefantenkalb24 der im Hwange Nationalpark gefangenen Kälber ausgeflogen

06.07.2015 - Trotz weltweiter Proteste wurden am Montag 24 der im Hwange Nationalpark (Simbabwe) gefangenen Elefantenkälber nach China exportiert. Acht Monate nach dem Fang und der grausamen Trennung von ihren Familien ist das Schicksal der kleinen Elefanten klar: Sie werden ihr Leben in Gefangenschaft im Chimelong Safari Park verbringen. Ihre Überlebenschancen sind mager: Von vier Elefantenbabys, die bereits zuvor nach China gebracht wurden, lebt nur noch ein Tier. Pro Wildlife und andere Organisationen haben alles getan, um die Regierungen Simbabwes und Chinas umzustimmen - vergebens....

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