Pro Wildlife - Aktuell

Welttierschutztag: Wildtiere so bedroht wie nie

GorillaChella(c)SevenBenderSchlechte Zeiten für Elefant und Co

Es sieht nicht gut aus für Wildtiere: Ihr Lebensraum schrumpft, die Wilderei grassiert wie nie zuvor. Die Folge: Immer mehr Arten sind bedroht. Doch selbst  viele gefährdete Tiere dürfen noch immer gejagt oder gehandelt werden. Zum Welttierschutztag am 4. Oktober stellt die Tierschutzorganisation Pro Wildlife Arten vor, die dringend besseren Schutz brauchen.

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Stoppen Sie diese grausame Affenhaltung!

SchimpanseElbaRanch(c)ProWildlifeGroßgrundbesitzer hält geschützte Schimpansen

Zwei Schimpansenkinder (vier und sechs Jahre alt) in einem winzige, dunklen Bretterverschlag. Ohne Familie, ohne Beschäftigung. Zwei Meerkatzen und eine Rotschopfmangabe angebunden in einem weiteren Verschlag. Ein einsamer Pavian angekettet. Der Besitzer dieses üblen "Privatzoos" ist einer der reichsten und einflussreichsten Männer Kameruns - und scheint sich über dem Gesetz stehend zu fühlen. Seine Affenhaltung untergräbt die Schutzbemühungen der kamerunischen Regierung. Wir wollen, dass die Behörden die Tiere schnellstmöglich beschlagnahmen - dafür brauchen wir Ihre Hilfe:

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Walfangtagung 2014: Große Schlappe für Japan

JapansWalfang(c)AustralianCustomsBorderPro Wildlife zieht weitgehend positives Fazit

Am 18. September ging  in Slowenien die 65. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) zu Ende. Aus Sicht Japans ein Desaster: Bei keiner einzigen Entscheidung setzten sie ihre Interessen durch. Die IWC will künftig den "Wissenschaftswalfang" Japans kontrollieren, ein Antrag auf Küstenwalfang wurde abgelehnt. Island sah sich mit einer Demarche konfrontiert. Sieger waren die Walfänger in Norwegen, die völlig unbehelligt blieben, und die Inuit in Grönland, die eine jährliche Fangquote bekamen, die weit über ihrem Bedarf zur Selbstversorgung blieben. 

>> Bericht aus dem Konferenzraum der IWC


EU rügt Islands Walfang - endlich!

Finnwalverarbeitung(c)DagurBrynjólfssonDemarche an isländische Regierung übergeben

Die 28 EU-Staaten sowie Australien, Neuseeland und die USA haben am Montag in einer Demarche Islands Walfang und den Export von 5.000 Tonnen Walfleisch nach Japan scharf verurteilt. Ein wichtiger Schritt - und doch nicht genug: Denn für eine offizielle Stellungnahme der Internationalen Walfangkommission hätte es eine Resolution gebraucht - und darauf konnte sich die EU nicht verständigen. Mehr als 1000 Wale hat Island seit 2003 getötet. Diese Demarche hilft uns auch, Druck auf die Fischindustrie auszuüben, ihre indirekte Unterstützung für den Walfang zu kappen! Mehr zu Islands Walfang...

>> Fordern Sie ein klares Nein der Fischfirmen zur Waljagd!


Stoppt die Jagd auf die letzten Wüstenelefanten!

Wuestenelefant(c)LycaonBitte protestieren Sie mit uns gegen den Abschuss der Tiere

Namibia hat in der Kunene-Region, in der die letzten bedrohten Wüsten-Elefanten leben, neun Elefanten zur Jagd freigegeben –  darunter einige der letzten geschlechtsreifen Bullen. Nur dort und in Mali leben noch wenige dieser Tiere, die an das Leben in extremer Trockenheit angepasst sind. Zwei Elefanten sind bereits tot. Bitte helfen Sie, die Ausrottung dieser ganz besonderen Tiere zu verhindern. Appellieren Sie an Namibias Regierung, die Großwildjagd zu stoppen - und ermuntern Sie Freunde und Kollegen, ebenfalls zu protestieren. Mehr zur Trophäenjagd auf Elefanten...

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Elefantentourismus: Geschäfte auf Kosten der Tiere

KettenMitSpitzen(c)PrivatWildfänge und brutale Dressur

Für Asien- oder Afrikareisende bedeuten Erlebnisse mit Elefanten einen besonderen Höhepunkt ihres Urlaubs. Die Faszination, die die grauen Riesen auf Menschen ausüben, birgt eine Chance: Der Tourismus hat großes Potenzial für den Schutz der bedrohten Tiere – doch der Tourismus gefährdet auch die Rüsseltiere, wenn das gewinnbringende Geschäft die Nachfrage nach Tieren in Gefangenschaft fördert: Immer mehr Elefanten werden extra für Tourismus-Attraktionen gefangen. Zudem werden die Tiere in vielen Urlaubsländern brutal dressiert und unter katastrophalen Bedingungen gehalten. Lesen Sie mehr...

>> Presseinformation zu Entführungen von Elefanten auf Sri Lanka
>> aktueller Artikel: "Oben Touristen, unten Narben"