Pro Wildlife - Aktuell

Zirkusse: Ende der Vorstellung?

Nashorn©UsienTierschützer begrüßen Hessens erneute Bundesratsinitiative für ein Wildtierverbot im Zirkus

11.02.2016 - Die Tierschutzorganisation Pro Wildlife begrüßt den erneuten Vorstoß Hessens im Bundesrat, um die Haltung von Wildtieren im Zirkus zu verbieten. Die Länderkammer hatte die Bundesregierung bereits 2011 und 2003 aufgefordert, die Haltung bestimmter Wildtierarten, wie z.B. Affen, Elefanten, Großbären, Giraffen, Nashörner und  Flusspferde zu verbieten. Die Bundesregierung hat aber bisher keine Schritte eingeleitet. „CDU und CSU blockieren auf Bundesebene ein Wildtierverbot im Zirkus.  Mehr lesen...

>> Lesen Sie hier den Antrag


Jagdmesse: Trophäenjagd unter Beschuss

LoeweJagdtrophaee(c)ProWildlife

Löwe Cecil: Was kommt nach der Empörung?

07.02.2016 - Am 9. Februar startet in Dortmund wieder Europas größte Jagdmesse „Jagd & Hund“ - dutzende Reiseveranstalter verkaufen dort Jagd-Safaris in aller Welt. Seit im Juli 2015 der berühmte afrikanische Löwe Cecil und drei Monate später der größte Elefant Simbabwes von Trophäenjäger abgeschossen wurden, fordern immer mehr Menschen, die Großwildjagd auf bedrohte Tiere zu verbieten. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife berichtet, was sich seither verändert hat. Wie haben Regierungen, Fluglinien und die Jagdindustrie reagiert? Lesen Sie mehr...

>> Hier gehts zur Petition gegen Trophäenjagd


 

Indonesien: Rettung seltener Plumploris

Geretteter_Plumplori(c)IAR_IndonesiaGesund pflegen - Aufklären - Auswildern

01.02.2016 – Seit 2007 gilt für Plumploris dank Pro Wildlife ein weltweites Handelsverbot. Doch die Tiere brauchen weiterhin Hilfe: Internetvideos, die die niedlichen Tiere als „verschmuste Haustiere“ darstellen, haben die Nachfrage angeheizt. Auf den Tiermärkten Indonesiens sind sie noch immer im Angebot. Pro Wildlife unterstützt deshalb zwei Auffangstationen für beschlagnahmte Plumploris in Indonesien, wo die Äffchen gesundgepflegt und für die Auswilderung in sichere Schutzgebiete vorbereitet werden. Lesen Sie mehr... 
 

Neuer Schützling im Elefantenwaisenhaus in Sambia

Muchi(c)GRI

Muchi wurde gerettet und ist auf dem Weg der Besserung

27.01.2016 - Der kleine Elefantenjunge Muchi hatte Glück im Unglück: Fast zwei Wochen lang war er ganz allein herumgeirrt, als unsere Partner von Game Rangers International ihn schließlich fanden und in das von Pro Wildlife unterstützte Elefantenwaisenhaus in Sambia brachten.

Zwei Wochen ohne Muttermilch bedeuten normalerweise den sicheren Tod für ein Elefantenbaby - doch Muchi konnte gerettet werden! Die Tierärzte und Stationsmitarbeiter kämpften tagelang um sein Überleben. Die Mühen haben sich gelohnt: Mittlerweile ist Muchi auf dem Weg der Besserung und konnte Bekanntschaft mit seinen Artgenossen in der Station machen. Eines Tages soll er wieder in der Wildnis leben.

>> So können Sie Muchi unterstützen


Widerstand gegen den Elfenbeinhandel wächst

Elfenbein(c)LAGAEtappensiege im Elefantenschutz

26.01.2016 - Heute zerstörte Sri Lanka seine Elfenbeinvorräte - immer mehr Länder (z.B. Frankreich, USA, Kenia, Mozambique) setzen mit solchen drastischen Maßnahmen ein Signal gegen jeglichen Elfenbeinhandel. Mitte Januar hatte Hongkong als ein zentraler Schwarzmarkt angekündigt, den Elfenbeinhandel schrittweise zu verbieten. Artenschützer fordern das seit langem. Bei einem Artenschutztreffen Mitte Januar zeigte sich, dass auch die langjährigen Debatten über die Rahmenbedingungen für einen künftigen Elfenbeinhandel immer weniger Unterstützung finden. Gut so, denn für Afrikas schwindende Elefantenbestände bleibt nicht mehr viel Zeit... 

>>Lesen Sie mehr über den Elfenbeinhandel


CITES: Maßnahmen gegen Wildereikrise

ElefantAfrika(c)A_GabanyiLänder müssen gegen Elfenbeinschmuggel vorgehen

12.01.2016 - Mehr als 500 Delegierte und Verbände diskutieren vom 11. bis 15. Januar auf einer Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (engl. CITES) über den legalen und illegalen Handel mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Im Mittelpunkt der Beratungen am Dienstag stehen Maßnahmen, um Elefantenwilderei und Elfenbeinschmuggel zu verhindern. Acht Staaten in Afrika und Asien, die dabei eine Schlüsselrolle einnehmen, bleiben unter Beobachtung. Nationale Aktionspläne sollen die Zahl der gewilderten Elefanten und den Elfenbeinschmuggel nachhaltig senken. Lesen Sie mehr…

>> Mehr über unsere Arbeit bei CITES