Pro Wildlife - Aktuell

Urlaubstipps für Wildtierfreunde

RoteEdelkoralle(c)ProWildlifeNein zu Elefantenreiten, Delfinarium und Korallenketten

Jetzt haben für viele die schönsten Wochen des Jahres begonnen - und wir wünschen Ihnen erholsame Ferien. Bitte beachten Sie dabei: Ein Foto mit einem kleinen Äffchen am Strand, ein Besuch im Delfinarium, eine Schildkröte retten oder eine Riesenmuschel als Reisesouvenir kaufen: Vieles, was Urlauber aus vermeintlicher Tier- und Naturliebe heraus unternehmen oder kaufen, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen oft als das Gegenteil. Denn für solche Urlaubserlebnisse und Souvenirs werden Tiere gequält oder gar getötet. Hier finden Sie tiergerechte Tipps zu Ausflügen, Speisekarten und Souvenirshops:

>> Urlaubscheckliste für Wildtierfreunde


Elefantentourismus: Geschäfte auf Kosten der Tiere

KettenMitSpitzen(c)PrivatWildfänge und brutale Dressur

Für Asien- oder Afrikareisende bedeuten Erlebnisse mit Elefanten einen besonderen Höhepunkt ihres Urlaubs. Die Faszination, die die grauen Riesen auf Menschen ausüben, birgt eine Chance: Der Tourismus hat großes Potenzial für den Schutz der bedrohten Tiere – doch der Tourismus gefährdet auch die Rüsseltiere, wenn das gewinnbringende Geschäft die Nachfrage nach Tieren in Gefangenschaft fördert: Immer mehr Elefanten werden extra für Tourismus-Attraktionen gefangen. Zudem werden die Tiere in vielen Urlaubsländern brutal dressiert und unter katastrophalen Bedingungen gehalten. Lesen Sie mehr...

>> Presseinformation zu Entführungen von Elefanten auf Sri Lanka
>> aktueller Artikel: "Oben Touristen, unten Narben"


Isländische Fischerei und Walfang sind eng verstrickt

Finnwalverarbeitung(c)DagurBrynjólfssonDeutsche Supermärkte in die Pflicht nehmen!

26 Finnwale sind seit Anfang Juni in Island getötet worden - und 128 der bedrohten Tiere könnten in den nächsten Wochen folgen. Wer in deutschen Supermärkten Fisch aus Island kauft, finanziert möglicherweise diese Jagd mit. Denn Kristján Loftsson, Islands einziger Finnwalfänger, ist auch Vorstands-Vorsitzender bei HB Grandi, einer der größten Fischexportfirmen Islands.  Unterstützen Sie die gemeinsame Aktion von Pro Wildlife und WDC: Fordern Sie Edeka, Kaiser´s Tengelmann, Metro und andere Firmen auf, keinen Fisch mehr von HB Grandi zu verkaufen! Lesen Sie mehr...

>> Fordern Sie jetzt ein klares Nein der Fischfirmen zur Waljagd!


Wildereikrise: Bundestag will Elefanten und Nashörner besser schützen

Elefant_Gewildert(c)ClarkArtenschützer begrüßen Absage an Elfenbeinhandel

Die Koalitionsfraktionen und Bündnis 90/Die Grünen wollen angesichts der gegenwärtigen Wilderei-Krise keine weitere Freigabe des Handels mit Elfenbein. Auch der Handel mit Nashorn soll verhindert werden, heißt es in einem Antrag, über den der Bundestag am 4. Juli 2014 abgestimmt hat. Zudem soll die Bundesregierung durch verstärkte internationale Zusammenarbeit gegen illegalen Wildtierhandel und Wilderei vorgehen. Pro Wildlife begrüßt diese eindeutige Absage an den Handel mit Nashorn und Elfenbein. Lesen Sie mehr...

>> Warum sollte beschlagnahmtes Elfenbein zerstört werden?


Deutsche gehören zu den aktivsten Großwildjägern

Jagdtrophaen(c)JErbenovaTrophäenjagd verstößt gegen Tier- und Artenschutz

Die Schießwut der US-Amerikanerin Kendall Jones sorgt derzeit international für Schlagzeilen. Dem fragwürdigen Hobby, bedrohte Tiere zu schießen, gehen auch viele Deutsche nach. Bei deutschen Jagdreiseveranstaltern und auf Jagdmessen können Jäger den Abschuss von Elefanten, Nashörnern, Löwen, Leoparden, Eisbären und anderen gefährdeten Arten buchen - ganz legal. Mit Genehmigungen des Bundesamtes für Naturschutz dürfen sie sogar Jagdtrophäen von Arten einführen, die  international durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (engl. CITES) geschützt sind. Pro Wildlife kritisiert die Trophäenjagd als unvereinbar mit dem Schutz bedrohter Arten und dem deutschen Tierschutzgesetz. Lesen Sie mehr...

>> Hintergrundinformationen zur Trophäenjagd


Schlangen-Schlachtfest in Texas stoppen!

Klapperschlange(c)Blueag9Protestieren Sie gegen das blutige Schauspiel

In einem verschlafenen Städtchen in der texanischen Provinz gibt es das größte Schlangen-Schlachtfest der USA: Zehntausende Klapperschlangen werden mit Benzindämpfen eingefangen und auf einem Volksfest zur Belustigung der Besucher getötet. Ursprünglich als Bekämpfung einer Schlangenplage angelegt, bedroht dieses blutige Schauspiel inzwischen die Artenvielfalt und hinterlässt einen vergifteten Lebensraum, der auch anderen Wildtieren fehlt. Die Provinzregierung diskutiert aktuell über die Zukunft des "Rattlesnake Roundups". Lesen Sie mehr...

>> Protestieren Sie hier!