Aktuelles

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Wildtierkriminalität

Elfenbein, Nashorn-Horn, Pangolinschuppen, Papageien: Der illegale Wildtierhandel betrifft weltweit rund 4.000 Arten. Am Ende der Handelskette stehen wir als Konsumierende – ob als Nahrung, Arznei, „Haustier" oder Luxusgut entscheidet die Nachfrage über das Schicksal ganzer Populationen. Wie dieses lukrative Geschäft funktioniert, welche Folgen es für Arten und Ökosysteme hat und was Pro Wildlife mit Recherchen, Vollzugshilfe vor Ort und politischer Arbeit dagegen tut.

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Wildtiere im Zirkus: Warum Deutschland noch kein Verbot hat

Fast ganz Europa hat Wildtiere im Zirkus verboten oder eingeschränkt – Deutschland ist der einzige EU-Mitgliedstaat ganz ohne verbindliche nationale Regelung. Wir zeichnen nach, wie ein bundesweites Verbot hierzulande über Jahre immer wieder scheiterte, warum halbherzige Teilverbote nicht ausreichen und weshalb Zirkus-Wildtiere auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko sind. Ein Blick auf den europäischen Vergleich zeigt, wie weit andere Länder Deutschland inzwischen voraus sind.

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Fakten zur Trophäenjagd

Jedes Jahr werden weltweit zehntausende Wildtiere getötet, um besonders große oder herausragende Trophäen – zum Beispiel Stoßzähne, Hörner, oder Felle – zu erwerben. Je seltener eine Art ist, desto teurer ist der Abschuss. Selbst vor vom Aussterben bedrohten und streng geschützten Arten, wie Elefant, Nashorn, Leopard oder Löwe, wird nicht halt gemacht. Um dieses blutige Hobby zu rechtfertigen, schiebt die Jagdlobby Argumente vor, die einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhalten. Hier werden diese Behauptungen mit Fakten widerlegt.

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Trophäenjagd auf bedrohte Arten

Deutsche Jagdgäste reisen für Trophäen ins Ausland – und führen die Körperteile bedrohter Arten wie Elefant, Löwe und Nashorn anschließend legal nach Deutschland ein. 2025 registrierte das Bundesamt für Naturschutz 679 solcher Einfuhrvorgänge, und in drei Jahren wurde kein einziger Antrag abgelehnt. Als größter Trophäen-Importeur der EU hätte Deutschland einen wirksamen Hebel, dieses Geschäft zu beenden – bislang nutzt es ihn nicht.

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JAGD & HUND: Trophäenjagd auf Europas größter Jagdmesse

Die JAGD & HUND in Dortmund ist Europas größte Jagdmesse – und ein zentraler Marktplatz für Trophäenjagdreisen auf Elefant, Löwe, Nashorn und Eisbär. Die Stadt Dortmund ist alleinige Gesellschafterin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe. Damit trägt der Stadtrat die politische Verantwortung für die Inhalte der messeeigenen Veranstaltung. Rechtsgutachten zeigen, dass die Stadt die Vermarktung der Trophäenjagd beenden könnte – bislang geschieht das nicht.

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Frankreich stoppt Trophäen-Importe bedrohter Arten

München, 03. August 2026. – Frankreich geht beim Schutz bedrohter Wildtiere einen wichtigen Schritt weiter und weitet sein Einfuhrverbot für Jagdtrophäen aus. Damit setzt das Land ein deutliches Signal gegen die Trophäenjagd und für den Schutz bedrohter Tierarten. Pro Wildlife begrüßt die Entscheidung und fordert, dass auch Deutschland und die EU beim Import von Trophäen gefährdeter Arten konsequenter handeln.

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Trophäenjagd-Importe auf Rekordniveau: Deutschland lässt weiter Trophäen bedrohter Arten ins Land

München, 29. Mai 2026. – Deutschland bleibt ein zentraler Absatzmarkt für Jagdtrophäen international geschützter Arten. Das zeigen neue Zahlen der Bundesregierung: Allein 2025 wurden 679 Einfuhrvorgänge für Jagdtrophäen nach Deutschland registriert. Damit summieren sich in den vergangenen zehn Jahren die Importe auf 6.422 Einfuhrvorgänge.

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Ausbau von Chinas Seidenstraße gefährdet Artenvielfalt weltweit

München, 19. Mai 2026. – China fördert im Rahmen der „Neuen Seidenstraße“ gezielt die Verbreitung traditioneller chinesischer Medizin (TCM). Dadurch steigt die Nachfrage nach Produkten aus bedrohten Tier- und Pflanzenarten weltweit. Pro Wildlife warnt, dass dies illegalen Wildtierhandel und Artensterben verschärft.

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Jetzt spenden – damit kein Tier für Horn oder Elfenbein sterben muss

Mehr als 10.000 Nashörner sind allein in den vergangenen zehn Jahren der Wilderei zum Opfer gefallen. Auf der CITES-Konferenz 2025 half Pro Wildlife mit, den Handel mit Nashorn-Horn nicht wieder zu öffnen.

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