Affen werden sie gejagt, getötet und gegessen. Ihr Lebensraum verschwindet und sie fristen ein Dasein hinter den Gitterstäben eines Käfigs oder an den Baum gekettet als Haustier. Pro Wildlife setzt sich seit der Gründung für den Affenschutz ein. Wir helfen dabei, illegal gehaltene Affen zu befreien. Wir kämpfen gegen den Verlust ihres Lebensraums und kümmern uns um verwaiste Primaten.

Das tut Pro Wildlife

Wir (co-)finanzieren Vor-Ort-Projekte

Operation eines Schimpansen, J.A.C.K. Sanctuary © Ainare Basaras

Operation bei J.A.C.K. © Dr. Ainare Basaras

J.A.C.K. Schimpansen-Rettung, Kongo
In der Demokratischen Republik Kongo, einem der gefährlichsten und ärmsten Länder der Welt, kämpft eine Auffangstation um das Überleben der Schimpansen: Die Station J.A.C.K. (die französische Abkürzung für „Jungtiere, die in Katagna beschlagnahmt wurden“) nimmt Schimpansen auf, die an Ketten, in Verschlägen oder in winzigen Käfigen als „Haustiere“ gehalten wurden.
» Projekt: Affenwaisenhaus Kongo
Andrea Höppner Limbe Schimpanse

Pro Wildlife Vorstandsvorsitzende Andrea Höppner im LWC

Limbe Wildlife Centre, Kamerun
Für mehr als 200 verwaiste Schimpansen, Gorillas, Drills und andere Affenarten ist das Limbe Wildlife Centre (LWC) im Süden Kameruns zu einer neuen Heimat geworden. Die meisten Affen haben eine ähnliche Geschichte: Sie wurden von Wilderern aus den Urwäldern Kameruns gerissen, ihre Eltern fielen dem Buschfleischhandel zum Opfer – Affenfleisch gilt in Teilen Afrikas als Delikatesse.
» Projekt: Affenwaisenhaus Kamerun
Orang-Utan Uka © IAR

Orang-Utan Uka © IAR

Auffangstation für Orang-Utans auf Borneo, Indonesien
Das Team unserer Partnerorganisation International Animal Rescue (IAR) rettet Orang-Utans, die teilweise ihr ganzes Leben an Ketten, in engen Käfigen oder Holzverschlägen vor sich hinvegetieren mussten. Eine spezielle Einheit kümmert sich zudem um Tiere, die in den gerodeten oder abgebrannten Wäldern keine Zuflucht mehr finden. Derzeit leben 108 Tiere im Orangutan Centre in West Kalimantan, Indonesien.
» Projekt: Orang-Utan-Rettung Indonesien

Plumplori Beschlagnahmung 2019 © IAR

Auffangstation Ciapus auf Java, Indonesien
Rund 200 von den Behörden beschlagnahmte Plumploris leben in der Auffangstation. Die meisten Neuankömmlinge müssen medizinisch behandelt werden: Viele haben Wunden im Mund, weil Wilderer und kriminelle Tierhändler die scharfen Zähne herausreißen oder mit Nagelknipsern abschneiden, um sie als Heimtiere verkaufen zu können. Nach intensiver und langwieriger Pflege können die meisten Tiere ausgewildert werden.
» Projekt: Plumplori-Rettung Indonesien
Fütterung © Ikamaperu

Fütterung © Ikamaperu

Ikamaperu, Affenauffangstation in Peru
Etwa 36 Affenarten leben in Peru. Abholzung und intensive Landwirtschaft zerstören ihren Lebensraum, auf ihren Spuren folgen Wilderer. Die Auffangstation Ikamaperu bietet Affenwaisen, deren Familien im Amazonas gewildert wurden, eine neue Heimat. Die Station arbeitet gemeinsam mit Pro Wildlife daran, neue Schutzgebiete ausweisen zu lassen.
» Projekt: Ikamaperu – Schutz für Perus Affen
Schimpanse Rettung LAGA

Geretteter Schimpanse © Ofir Drori / LAGA

Kampf gegen Wilderei
Seit 2006 unterstützt Pro Wildlife die Arbeit von Ofir Dori und dem EAGLE-Network. Mit seinem Undercoverteam kämpft er mit verdeckten Ermittlungen und unendlicher Energie dafür, dass Wilderei und Tierhandel in Afrika kein Kavaliersdelikt mehr ist.
» Projekt: EAGLE-Network
» Erfolge des EAGLE Teams in 2018

Wir kämpfen für den besseren Schutz von Affen

Pro Wildlife bei CITES 2019

Pro Wildlife bei CITES 2019

Weltartenschutzkonferenz CITES
Seit 1999 nimmt Pro Wildlife an den CITES-Konferenzen teil, die alle zwei bis drei Jahre stattfinden. Aufgrund unserer Recherchen, Verhandlungen und der engen Kooperation mit engagierten Ländern wurden u.a. für Berberaffen und Plumploris weltweite Handelsbeschränkungen beschlossen.
» Erfolgreich bei CITES

Cross River Gorilla © LWC

Wir kämpfen gegen den Lebensraumverlust
Von allen vier Gorilla-Unterarten ist der Cross-River-Gorilla der seltenste: Weniger als 250 Tiere gibt es noch! Sie leben im Grenzgebiet zwischen Nigeria und Kamerun. Die größten Gefahren für ihr Überleben sind Abholzung, Straßenbau und Wilderei. Gemeinsam mit unseren Unterstützern haben wir erwirkt, dass vorerst kein Highway durch den Nationalpark, in dem die Gorillas leben, gebaut wird. Doch zum Aufatmen ist es zu früh: Das Projekt ist noch nicht vom Tisch.
» Petition: Kein Highway durch den Gorilla-Wald!
Gemeinsam Affen retten. Werden Sie Affenpate!