Aktuelles

Aktuelles

Australien brennt

Beim „Black Summer" 2019/20 waren fast drei Milliarden Tiere von den Flammen betroffen – von Koalas bis zu Arten, die nur auf einer einzigen Insel leben. Wie verheerend die Buschbrände wirklich waren, wie es Australiens Wildtieren heute geht und was Pro Wildlife für sie tut. Mehr als fünf Jahre danach bleiben Koalas stark gefährdet – der Einsatz für Australiens Tierwelt geht weiter.

Mehr lesen

Blog zur IWC-Tagung 2026

Vom 28. September bis 2. Oktober 2026 tagt die Internationale Walfangkommission in Hobart – 40 Jahre nach Inkrafttreten des Walfang-Moratoriums. Erneut liegen Anträge auf dem Tisch, den kommerziellen Walfang wieder zuzulassen. Pro Wildlife ist vor Ort und berichtet täglich aus dem Konferenzraum.

Mehr lesen

Zehntausende Wildtiere für Privatzoo in Indien

Der indische Privatzoo Vantara hat nach Auswertungen von Pro Wildlife in nur rund vier Jahren die Rekordzahl von mehr als 60.000 Wildtieren von etwa 2.000 Arten aus dem Ausland importiert – darunter einige der seltensten und am strengsten geschützten Arten der Welt. Erfahren Sie, woher die Tiere kommen und was hinter dem umstrittenen Privatzoo steckt.

Mehr lesen

NGOs fordern: Vantara muss Wildtier-Importe dauerhaft beenden

München, 24. September 2026. – Führende Tier- und Artenschutzorganisationen* haben Vantara aufgefordert, Wildtier-Importe dauerhaft zu beenden. Der private Mega-Zoo in Indien wird vom Konzern Reliance Industries finanziert. Die Organisationen reagieren damit auf die kürzlich veröffentlichte Ankündigung Vantaras, seine Wildtier-Importe einzuschränken, Unternehmensführung und Sorgfaltsprüfung zu verbessern sowie Auffangstationen für Wildtiere und den Artenschutz vor Ort zu unterstützen.

Mehr lesen

Organisations Urge Vantara to Permanently End Wild Animal Imports

Munich, 24 September 2026. – Leading animal protection and conservation non-governmental organizations (NGOs)* have called on Vantara, the private megazoo funded by India’s Reliance Industries, to end wild animal imports permanently. The NGOs are responding to Vantara’s recently published announcements to restrict wildlife imports, support in situ wild animal sanctuaries and conservation, enhance governance and due diligence, and address concerns about its practices and standards.

Mehr lesen

Neuer Angriff auf das Walfangverbot – ausgerechnet im Jubiläumsjahr der IWC

Hobart/München, 22. September 2026. – Die Internationale Walfangkommission (IWC) hat in diesem Jahr doppelten Grund zum Feiern: Vor 80 Jahren wurde sie gegründet, seit 40 Jahren gilt ihr Verbot des kommerziellen Walfangs. Doch zum Auftakt der 70. IWC-Tagung, die vom 27. September bis 2. Oktober in Hobart (Australien) stattfindet, warnen die Artenschutzorganisationen WDC und Pro Wildlife vor Rückschritten.

Mehr lesen

Heimtierhandel gefährdet die Artenvielfalt

München, 14. September 2026. – Wer in Europa eine exotische Echse oder einen Frosch kauft, kann nicht sicher sein, ob das Tier nicht in seinem Herkunftsland aus der Natur gefangen wurde, vielleicht sogar illegal. „Die Schutzvorschriften sind lückenhaft und greifen meist erst, wenn der Schaden an wildlebenden Populationen längst nachweisbar ist", so Dr. Sandra Altherr, Biologin bei Pro Wildlife.

Mehr lesen

Wildtierkriminalität

Elfenbein, Nashorn-Horn, Pangolinschuppen, Papageien: Der illegale Wildtierhandel betrifft weltweit rund 4.000 Arten. Am Ende der Handelskette stehen wir als Konsumierende – ob als Nahrung, Arznei, „Haustier" oder Luxusgut entscheidet die Nachfrage über das Schicksal ganzer Populationen. Wie dieses lukrative Geschäft funktioniert, welche Folgen es für Arten und Ökosysteme hat und was Pro Wildlife mit Recherchen, Vollzugshilfe vor Ort und politischer Arbeit dagegen tut.

Mehr lesen

Walfang in Norwegen

Norwegen ist das größte Walfangland der Welt und tötet seit Jahren mehr Zwergwale als Japan und Island – weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit. Für 2026 hat das Land seine selbst gesetzte Quote auf 1.641 Tiere erhöht, während die Nachfrage nach Walfleisch im Inland auf rund 1 Prozent gefallen ist. Warum der Staat den Walfang trotzdem mit Subventionen am Leben hält und was Norwegens eigene Daten über Trächtigkeit und Tierschutz verraten, lesen Sie hier.

Mehr lesen