Gelbwangenkakadu
Status
vom Aussterben bedroht
Population
weniger als 7.000
Lebensraum
offene Waldgebiete, Waldrand

Gelbwangenkakadus (Cacatua sulphurea) leben nur noch auf einigen Inseln Indonesiens sowie auf Timor. Das Verbreitungsgebiet des Gelbwangenkakadus erstreckt sich damit auf eine kleine Zone nördlich und südlich des Äquators und gehört zum tropischen Klimabereich. Der Gelbwangenkakadu ist im Tiefland und in den Hügeln von bis zu einer Höhe von 800 Meter, gelegentlich 1200 Meter über dem Meeresspiegel anzutreffen. Das Wort „Kakadu“ stammt aus der malaiischen Sprache und bedeutet „Kneifzange“, was auf den extrem kräftigen Schnabel der Vögel zurückzuführen ist. Der Gelbwangenkakadu erreicht eine Körpergröße von etwa 33 Zentimeter. Das Federkleid ist überwiegend weiß mit einem auffallenden gelben Fleck am Ohr. die Haubenfedern des Gelbwangenkakadus sind ebenfalls farbig und nach oben gebogen.

Gelbwangenkakadus leben paarweise oder in kleinen Gruppen von zehn bis 20 Vögeln. Die Schlafbäume befinden sich meistens im Wald, in der Morgendämmerung fliegen sie zu ihren Nahrungsquellen. Besonders aktiv sind sie am frühen Morgen und am späten Nachmittag. Sie kehren am Spätnachmittag zu ihren Schlafbäumen zurück, die meist über einen längeren Zeitraum als solche genutzt werden. der Gelbwangenkakadu sucht seine Nahrung sowohl auf dem Boden als auch in den Bäumen. Die monogame Beziehung ist wie bei allen Papagei-Arten sehr stark und scheint für einen Leben lang zu halten, zudem suchen die Partner Jahr für Jahr die gleichen Nistplätze auf.

Eine Besonderheit ist ihre bewegliche Federhaube, die sie aufstellen, wenn sie aufmerksam oder aufgeregt sind. Wenn Kakadus sich wohl fühlen, können sie die Wangenfedern über den Schnabel legen. Hauptbedrohung ist der Fang für den Heimtierhandel, für den die Bestände des Gelbwangenkakadus rapide dezimiert wurden. Zudem leiden die Bestände unter dem Verlust ihres Lebensraums. Der Gelbwangenkakadu ist inzwischen durch CITES streng geschützt.

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