Raum für Wildtiere

7 Millionen Hektar Wald werden jährlich gerodet,
die Hälfte aller Tropenwälder ist bereits verschwunden.

Regenwald_Gibbon(c)Pixabay Die Ursachen für den massiven Verlust von Lebensräumen sind vielschichtig. Hauptverantwortlich ist der Rohstoffhunger der Industrienationen: Indonesiens Wälder weichen Palmöl-Plantagen, uralte südamerikanische Mahagonibäume werden massenweise zu Möbeln verarbeitet. Baumriesen auf Madagaskar werden als Holzkohle verheizt, Brasiliens Regenwald in Weideflächen umgewandelt und seltene Rohstoffe in Schutzgebieten abgebaut. Der Klimawandel gefährdet Korallenriffe, verursacht Überschwemmungen ebenso wie Dürren und bringt den Lebensraum der Eisbären zum Schmelzen.

Schwindende Wälder, leere Meere

Auch in den Meeren schwindet die Artenvielfalt: Die Überfischung ist ein Desaster für die gesamte Nahrungskette im Meer, von der auch Delfine und Haie direkt und indirekt (als Beifang) betroffen sind. Pottwale und Seevögel sterben, weil ihr Magen mit Plastikmüll verstopft ist. Korallenriffe sind durch Ölförderprojekte gefährdet.

Unser Planet ist unser Zuhause, unser einziges Zuhause.
Wo sollen wir denn hingehen, wenn wir ihn zerstören.

Dalai Lama

Lebensraum bewahren

Wildtiere haben auf Dauer nur eine Überlebenschance, wenn ihr Lebensraum erhalten bleibt. Als Verbraucher haben wir die Macht und die Verantwortung, gegenzusteuern: Sei es Palmöl in Lebens- und Putzmitteln zu meiden, einheimische Hölzer statt Tropenholz zu kaufen oder weniger Fleisch zu essen – und nicht zuletzt unseren CO2-Fußabruck so klein wie möglich zu halten. Pro Wildlife setzt sich mit Informationskampagnen, Schutzprojekten vor Ort und politischer Arbeit dafür ein, unsere natürlichen Ressourcen zu erhalten. So unterstützte Pro Wildlife den Schutz des Kagwene-Gorilla-Waldes in Kamerun, den Kauf von Regenwald in Peru ebenso wie ein Projekt, das auf Madagaskar Solarkocher verteilt, damit die Menschen nicht mehr mit Holzkohle kochen. Wir sammeln außerdem gebrauchte Handys und Smartphones und sorgen für die  Wiederverwertung der enthaltenen, seltenen Rohstoffe.

Betroffene Tiere

Echsen
Eisbär
Gorilla
Orang-Utan
Schimpanse
Sumatra-Nashorn
Tiger

Projekte und Kampagnen

PRESSEMITTEILUNG
Tag des Artenschutzes am 3. März
München, 2. März 2017. Zum Tag des Artenschutzes am 3. März stellt die Naturschutz-Organisation Pro Wildlife das Schicksal von Wildtieren vor, deren Überleben durch Bulldozer, Gewehre und Handel bedroht ist.

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PROJEKT
Affen-Waisenhaus, Kamerun
Das Limbe Wildlife Centre rettet Gorillas, Schimpansen und andere Affenwaisen. Die Auffangstation pflegt auch Graupapageien und Reptilien.

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PETITION
Kein Highway durch den Gorilla-Wald!
Helfen Sie uns, eine tödliche Gefahr für die letzten Cross-River-Gorillas abzuwenden!

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PROJEKT
Hilfe für Orang-Utans, Indonesien
Das Schutzprogramm SOCP rettet Affenwaisen. Es kämpft für den Schutz der Orang-Utans und ihres Lebensraums.

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Lebensräume schützen
Regenwälder sind wichtige Lebensräume, wir alle können und müssen zu ihrem Erhalt beitragen.

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PROJEKT
Elefanten-Waisenhaus, Sambia
Das Elephant Orphanage Project rettet Elefanten, deren Mütter Opfer der Wilderei wurden uns wildert sie in einem Schutzgebiet aus.

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AKTION
Fördermitglied
Werde ein Teil von Pro Wildlife und hilf uns, Tieren eine Stimme zu geben!

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AKTION
Handys sammeln
Mit Ihrem ausgedienten Handy können Sie Gorillas helfen – und das gleich doppelt!

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AKTION
Alltagstipps
Ihr Beitrag zum Artenschutz

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PRESSEMITTEILUNG
Viel weniger Palmöl ist die Lösung 
München, 16. September 2016. Umweltverbände und Menschenrechtsorganisationen kritisieren die Rezeption der WWF-Palmölstudie „Auf der Ölspur“ als irreführend.

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Eine Art geht unter
Der Eisbär ist das traurige Symbol des Klimawandels. Hinzu kommt: Hunderte Eisbären werden jedes Jahr abgeschossen - ganz legal.

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PROJEKT
Hilfe für Delfine
Beifang, Verschmutzung, Lärm: Die Gefahren für Delfine & Kleinwale zu kennen ermöglicht gezielten Schutz

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Das haben wir erreicht