Rote Karte für Walfangländer

Stoppt die Jagd auf Wale in Europa!

Rote Karte für Walfangländer

Seit 1986 gilt ein weltweites kommerzielles Walfang-Moratorium, beschlossen von der Internationalen Walfangkommission (IWC). Doch drei Länder ignorieren dieses Verbot: Japan, Norwegen und Island. Sie nutzen dreist Schlupflöcher der IWC-Regeln und betreiben weiterhin Walfang. Zeit, für eine dringende Petition gegen Walfangländer! Japan fing lange unter dem Deckmantel der „Wissenschaft“, für die leider Ausnahmen möglich sind – 2019 verließ Japan die IWC und begann im Sommer 2020 ganz offiziell die kommerzielle Waljagd. Island und Norwegen sind durch einen formellen Einspruch nicht an das Moratorium gebunden. Während Norwegen weiterhin Zwergwale fängt, sind es in Island vor allem Finnwale.

In Island ist der Walfang weiterhin erlaubt. Der einzige Finnwalfänger der Welt – der Isländer Kristján Loftsson – klagt seit Jahren über mangelnde Rentabilität. Doch im Juni 2026 nahm Loftsson die Finnwaljagd wieder auf und tötete bis zum Saisonende 93 Finnwale. Die Regierung von Premierministerin Kristrún Frostadóttir will Anfang 2027 ein Gesetz für ein dauerhaftes Walfangverbot vorlegen – Loftsson droht bereits mit einer Klage.

Norwegens Regierung hingegen hat die Walfangquote in den letzten Jahren immer weiter erhöht – auf zwischenzeitlich 1.641 Zwergwale, die 2026 zum Abschuss freigegeben sind. Oslo versucht, durch höhere Quoten und laxere Auflagen den kommerziellen Walfang zu fördern – und die EU schaut untätig zu.

Petition gegen Walfangländer: Walfang Norwegen © Nick Seeliger
Walfang Norwegen © Nick Seeliger

Die EU muss endlich gegen die Waljagd in europäischen Gewässern tätig werden. Unterschreiben Sie bitte unsere Petition gegen Walfangländer!

Rote Karte für Walfangländer!

Sehr geehrte Damen und Herren,

Norwegen hat sich in den letzten Jahren zum weltgrößten Walfangland entwickelt. Seit 2009 wurden mehr als 8.850 Zwergwale getötet! Aktuell hat die Regierung in Oslo eine Fangquote von mehr als 1.600 Walen jährlich freigegeben. Die Meeresriesen sterben einen qualvollen Tod durch Explosivharpunen, obwohl das Walfleisch kaum Verwendung findet, teilweise sogar zu Hundefutter verarbeitet wird.

Auch in Island starben seit 2009 mehr als 1.400 Großwale. Wir müssen darauf drängen, dass die Regierung in Reykjavik 2026 endlich ein Walfangverbot verabschiedet!

Beide Länder ignorieren das kommerzielle Walfangmoratorium und das internationale Handelsverbot – und die EU schaut untätig zu. Die EU muss endlich gegen die Waljagd in europäischen Gewässern tätig werden!

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