Volunteering und Freiwilligenarbeit

Einfach mal die Welt retten – aber richtig!

Löwen, Elefanten oder Affen sind bei Volunteers besonders beliebt. Wer möchte nicht dabei helfen, Tierbabys aufzupäppeln? Leider verbirgt sich dahinter meist keine gemeinnützige Organisation, sondern ein kommerzieller Anbieter. In diesem Fall sind die Tiere oft keine Waisen und ausgewildert werden sie auch nicht. Damit du dich nicht hinterher fragen musst, ob du wirklich geholfen oder eher geschadet hast, haben wir ein paar Tipps, wie du gute Projekte erkennst:

  • Volunteers haben keinen direkten Kontakt zu Wildtieren. Das heißt, sie dürfen die Tiere nicht füttern, streicheln oder baden.
  • Freiwillige übernehmen nicht die Arbeit von ausgebildeten Tierpflegern oder Veterinären. Ihre Aufgabe besteht beispielsweise darin, Käfige zu reinigen, Futter zuzubereiten oder Tiere zu beobachten.
  • Oberstes Ziel des Projekts ist die Wiederauswilderung der Tiere, soweit dies möglich ist.
  • Das Projekt betreibt keine Zucht.
  • Haltungsbedingungen sollten hohen Standards bzw. dem Tierwohl entsprechen.
  • Die Tiere im Projekt werden nicht zur Arbeit oder für Shows abgerichtet oder genutzt.
  • Das Projekt arbeitet nachhaltig und übernimmt im
  • Idealfall den Schutz des Lebensraums ebenso wie die Aufklärung der Bevölkerung
  • Volunteers sollten ihre Erwartungen an die Bedürfnisse der Tiere anpassen. Wildtiere wollen nicht mit Menschen kuscheln, sondern artgerecht und am besten in freier Wildbahn leben.
  • Die Tiere werden nicht vermietet, verliehen oder verkauft.
  • Seriöse Projekte sind im Rahmen ihrer Möglichkeiten um Transparenz bemüht.
  • Die Kommentare ehemaliger Volunteers im Internet können aufschlussreich sein. Künftige Freiwillige sollten diese kritisch hinterfragen.

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