Schluss mit dem (Wildtier) Zirkus!

Schluss mit dem (Wildtier) Zirkus!

16. Januar 2018. Ausbeutung zur Belustigung der Menschen Ich fand Zirkus schon immer so richtig extrem doof! Ich war als Kind ein einziges Mal im Zirkus und habe damals nicht verstanden, warum Elefanten, Zebras und Kamele irgendwelche Mätzchen machen mussten und die Leute dann auch noch geklatscht haben. Ich habe schon als Kind gesehen und verstanden, dass Tiere diese Kunststücke nicht freiwillig machen. Die Trainer haben Peitschen und Stöcke, schreien die Tiere an und drohen ihnen. Was soll denn daran toll sein? Gut, vielleicht damals, als der Zirkus erfunden wurde und es noch kein Fernsehen oder Reisen für alle gab – da war es vielleicht eine Attraktion! Und mit Tieren […]

Neue Hoffnung für Elefanten

München, 22. Dezember 2017. China verbietet zum 31.Dezember 2017 jeglichen Elfenbeinhandel China wird bis Ende 2017 jeglichen kommerziellen Elfenbeinhandel verbieten und alle lizensierten 162 Elfenbeingeschäfte und Schnitzfabriken schließen. Dies hatte die Regierung vor einem Jahr zugesagt. „Das Ende des Elfenbeinhandels in China erhöht die Überlebenschancen für Elefanten enorm. Studien zeigen, dass der Elfenbeinhandel in China im Lauf des Jahres bereits stark abgenommen hat und dass die Preise eingebrochen sind“, freut sich Daniela Freyer von der Artenschutzorganisation Pro Wildlife. Einfachere Kontrollen, weniger Nachfrage In den letzten Jahren wurden in Afrika jedes Jahr 20.000 bis 30.000 Elefanten gewildert, ihre Stoßzähne in den legalen Handel eingeschleust – vor allem in China, dem Hauptabsatzmarkt […]

Handel mit Froschschenkeln muss endlich reguliert werden

München/Paris/Reims/Straßburg/Crest, 21. Dezember 2017. Fang von Abermillionen Fröschen kann ökologische Katastrophe auslösen Gerade zu Weihnachten ist die Nachfrage nach Delikatessen groß – und die Franzosen sind Weltmeister beim Verzehr von Froschschenkeln. 100 bis 200 Millionen Frösche werden jedes Jahr allein in die EU geliefert, mit Frankreich als Hauptabsatzmarkt. In einem von Pro Wildlife initiierten Schreiben haben nun sechs französische Organisationen ihre Regierung aufgefordert, die unkontrollierte Plünderung von Fröschen zu beenden. Zumindest in Deutschland ist inzwischen Bewegung in die Sache gekommen: Dank einer Aufklärungskampagne nehmen immer wieder Restaurants Froschschenkel von der Speisekarte. Ausgequakt? „Die allermeisten Frösche werden noch immer in der Wildnis eingefangen, Indonesien ist dabei der größte Lieferant. Diese gigantischen […]

Europäische Union verschärft Ton gegenüber Walfangländern

München, den 19. Dezember 2017. Neue gemeinsame Verhandlungsposition so konsequent wie nie zuvor Die Europäische Union hat ihre offizielle Verhandlungsposition für die kommenden sechs Jahre auf der Internationalen Walfangkommission beschlossen – für Artenschutzverbände ein Grund zum Jubeln: „So eindeutig und konsequent hat sich die EU noch nie gegen kommerziellen Walfang positioniert“, freut sich Sandra Altherr, Sprecherin der Organisation Pro Wildlife. „In den letzten Monaten hat sich die EU vom passiven Zuschauer in einen aktiven Player für den Walschutz entwickelt.“ Auch ein neues Positionspapier gemeinsam mit Australien gegen Japans Walfang in der Antarktis bekräftigt die neue klare Haltung der EU. Deutliche Verschärfungen im Diplomatentext Nach Einschätzung von Pro Wildlife sind die […]

EU erhöht Druck auf Walfangländer

EU erhöht Druck auf Walfangländer

Dezember 2017. Starke Verhandlungsposition gegen Walfang. Die Europäische Union hat ihre gemeinsame Verhandlungsposition für die kommenden drei Tagungen der  Internationalen Walfangkommission (IWC) veröffentlicht – und wir haben Grund zum Jubeln: Endlich verschärft die EU den Ton gegenüber den Walfangländern und daran waren wir maßgeblich beteiligt. Jahrelange Arbeit im Hintergrund, Verhandlungen, Gespräche, Berichte und Treffen haben sich ausgezahlt. Mit einer starken Position der EU und einer aktiven Rolle beim Walschutz müssen sich die Walfangländer Norwegen, Island und Japan auf starken Gegenwind einstellen.  Das gesamte Jahr 2017 bedeutete eine Kehrtwende in der Walschutzpolitik der EU: Januar: EU-Länder verurteilen das neue Walfangprogramm Japans scharf September: Resolution des EU-Parlaments an Norwegen, endlich die Waljagd einzustellen […]

Verbände fordern Ende des Elfenbeinhandels in der EU

München, 14. Dezember 2017. China schließt ab 1. Januar seine Elfenbeinmärkte. Währenddessen überlegt die Europäische Kommission noch immer, ob und wie weit sie den Elfenbeinhandel in der EU überhaupt beschränken soll – und hat hierzu die Meinung von Experten, Händlern und der Öffentlichkeit eingeholt. Bei einer öffentlichen Befragung, die am 8.Dezember endete, sind beachtliche 80.000 Antworten eingegangen. Wir fordern die EU auf, dem Vorbild Chinas zu folgen und den Handel mit Elfenbein innerhalb der Gemeinschaft sowie Aus- und Einfuhr baldmöglichst zu verbieten – und nur sehr eng definierte Ausnahmen für Museen, Musikinstrumente sowie Antiquitäten, die einen geringen Anteil an Elfenbein enthalten, zu erlauben. „Es ist höchste Zeit, dass die EU […]

Die Rote Liste der gefährdeten Arten

Die Rote Liste der gefährdeten Arten

13. Dezember 2017. Rote Liste – IUCN stuft 759 weitere Arten als bedroht ein. Vor 65 Millionen Jahren verursachte ein Meteorit das wohl berühmteste Artensterben der Erdgeschichte. In den 1980er Jahren warnten Wissenschaftler erstmals davor, dass wir bald Zeugen des sechsten Massensterben werden könnten – diesmal menschgemacht. Nun ist es soweit: Jahrhunderte lang hat der Mensch zu seinem vermeintlichen Vorteil die Natur ausgebeutet, transformiert und ganze Ökosysteme vernichtet. Damit hat er das empfindliche Gleichgewicht der Natur massiv gestört, was zu einem Verlust ihrer Biodiversität geführt hat. Verdeutlicht wird dies durch die Internationale Rote Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten der Weltnaturschutzunion IUCN. Besonders in den Tropen, die Hotspots der Biodiversität […]

Handel mit Elfenbein muss aufhören!

Handel mit Elfenbein muss aufhören!

8. Dezember 2017. Exporte aus der EU befeuern die internationale Nachfrage Wissen Sie, wer derzeit den Rekord hält, wenn es um Ausfuhrgenehmigungen für Elfenbein geht? Es sind weder afrikanische noch asiatische Staaten – sondern die Länder der Europäischen Union. Von 2006 bis 2015 genehmigten sie die Ausfuhr von mehr als 44.000 Elfenbeinschnitzereien und 2.242 Stoßzähnen – angeblich alles ältere Stücke aus legaler Quelle. Hauptimporteure waren China und Hongkong. Beide waren bislang die wichtigsten Absatzmärkte sowohl für legales als auch illegales Elfenbein. Elfenbeinschnitzereien aus Europa befeuern also den Absatzmarkt in Asien. China schließt seine Märkte Europa zeigt gerne nach China, wenn es darum geht, Verantwortliche für das Massaker an jährlich zehntausenden […]

Afrikanische Staaten fordern: Elfenbeinmärkte schließen

München, 28. November 2017. EU berät über Handelsbeschränkungen für Elfenbein Auf dem Ständigen Ausschuss des Artenschutzübereinkommens CITES in Genf appellierten Burkina Faso, Kongo, Kenia und Niger im Namen der 29 afrikanischen Staaten der African Elephant Coalition (AEC) sowie Tier- und Artenschutzorganisationen an die Staatengemeinschaft, ihre Elfenbeinmärkte zu schließen. „Die legalen Elfenbeinmärkte befeuern die Nachfrage und dienen als Deckmantel für den Handel mit gewildertem Elfenbein. Die legalen Märkte in Asien und auch in der EU werden für den Verkauf von illegalem Elfenbein genutzt. Sie müssen dringend geschlossen werden, um der Wildereikrise in Afrika zu begegnen“, erklärt Daniela Freyer von Pro Wildlife. Mehr als 20.000 Elefanten werden in Afrika jährlich wegen ihres Elfenbeins […]