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Angriff auf Europas Naturschutz
Unter dem Vorwand der „Entbürokratisierung“ und der "Deregulierung" droht der Abbau wichtiger EU-Bestimmungen, die seit Jahrzehnten unsere Lebensgrundlagen schützen: unsere Natur, unser Wasser und unsere Gesundheit. Gemeinsam mit dem EU-weiten Bündnis HandsOffNature sammeln wir Stimmen und zeigen den politischen Entscheidungsträgern: Der Schutz der Natur ist nicht verhandelbar - und darf nicht für kurzfristige Interessen mächtiger Lobbyisten verkauft werden.
Jetzt mitmachen!
Die gemeinsame Petition der europäischen Zivilgesellschaft sendet ein klares Signal an die EU-Kommission und die Staatsoberhäupter und Umweltminister*innen der 27 EU-Mitgliedstaaten: Hände weg vom Naturschutz! Gemeinsam verteidigen wir wirksame EU-Regelungen zum Schutz von Umwelt, Natur und Tieren.
Warum es so wichtig ist
Die Gesetze, die Europas Natur schützen:
- begrenzen Umweltverschmutzung und Ausbeutung,
- bewahren bedrohte Arten und ihre Lebensräume,
- schützen Gewässer und sorgen für sauberes Trinkwasser,
- sichern artenreiche Wälder, Feuchtgebiete und Moore - unser Schutzschild gegen die Klimakrise,
- sorgen für gesunde Lebensmittel und schützen die menschliche Gesundheit
Was steht auf dem Spiel
- Mit dem sogenannten „Umwelt-Omnibus“ und weiteren Paketen zur Änderung bzw. Überprüfung wichtiger EU-Gesetze öffnet die EU-Kommission dem Abbau von Schutzbestimmungen Tür und Tor
- Schwächung des Umweltschutzes insgesamt: Weniger Prüfungen, Abbau von Umweltauflagen, und beschleunigte Genehmigungsverfahren gefährden sensible Gebiete, Gewässer und bedrohte Arten.
- Der Schutz unseres Trinkwassers, von Flüssen & Gewässer steht zur Diskussion (Wasserrahmenrichtlinie)
- Die EU-Gesetze zum Schutz von Arten & Lebensräumen sollen einem "Stresstest" unterzogen werden (Flora-Fauna Habitatrichtlinie und Vogelschutzrichtlinie)
- Wichtige neue EU-Gesetze wie die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) drohen noch weiter ausgehöhlt zu werden
- Es hat Jahrzehnte gedauert, diese Schutzgesetze zu erkämpfen und zu verhandeln. Lassen wir nicht zu, dass sie unbemerkt von der Öffentlichkeit unter dem Vorwand der „Entbürokratisierung“ abgebaut werden.
