Keine Jagd auf Eisbären in Kanada
Eisbären bedroht durch Klimawandel und Jagd
Obwohl das Überleben der Eisbären durch den Klimawandel akut bedroht ist, werden Jahr für Jahr über 1.000 Tiere im gesamten Verbreitungsgebiet getötet. Die Gier der Trophäenjäger und der Fellhändler bedroht in Kanada den König der Arktis. 40.000 Euro lassen sich europäische Hobbyjäger den Schuss auf einen Eisbären kosten. Den Bären nehmen sie zum Beispiel im kanadischen Territorium Nunavut ganz legal ins Visier. Dort wurde erst im Oktober 2011 die Jagdquote für eine Population deutlich erhöht, obwohl Wissenschaftler vor Bestandsrückgängen warnen. Trophäenjäger haben es auf die größten und stärksten Eisbären abgesehen, was sich besonders negativ auf die Entwicklung der Bestände auswirkt: Werden immer mehr erwachsene Tiere getötet, wird es für die Verbliebenen schwierig, in der Weite der Packeisfelder einen geeigneten Paarungspartner zu finden.
Zudem blüht der Markt für Eisbärenfelle: Kanadische Auktionshäuser klagen, dass sie die rapide ansteigende Nachfrage nach Eisbärenfellen nicht bewältigen können. In der Provinz Quebec erhöhte sich aufgrund des gestiegenen Marktwertes für Felle die Zahl der erlegten Eisbären dramatisch.
Wissenschaftler haben berechnet, dass aufgrund der Erderwärmung die Eisbärenbestände bis 2050 um rund 70 Prozent zurückgehen könnten. Der Verlust jedes einzelnen Tieres wiegt also schwer. Ob und wie rasch der Klimawandel aufgehalten werden kann, ist fraglich. Klar ist aber, dass die verantwortungslose Bejagung auf diese aussterbende Tierart umgehend eingestellt werden könnte.
Während der König der Arktis z.B. in Norwegen streng geschützt ist, sind in Kanada jedes Jahr fast 700 Eisbären zum Abschuss freigegeben.
Unterstützen Sie unsere Aktion (gemeinsam mit den Organisationen OceanCare und Humane Society International) und appellieren Sie an die Kanadische Regierung, die verantwortungslose Bejagung von Eisbären zu stoppen.
Danke, dass Sie den Eisbären Ihre Stimme geben!
Folgender Text (in englisch) geht an die Regierung von Kanada, sowie die Regierungen der Provinz Quebec und der Territorien Nunavut und Northwest Territories:


