Mehr als 70 Prozent der Erde sind mit Wasser bedeckt. Alles Leben ist dort entstanden, doch das Leben im Meer ist bedroht. Noch immer fangen und töten drei Länder Wale, noch immer müssen viele Orcas und Delfine in Betonbecken leben und noch immer werden Millionen Haie wegen ihrer Flossen gejagt. Wir stellen uns auf die Seite der Gejagten und kämpfen dafür, dass die Harpunen ruhen, die Becken geleert und die Haie in Ruhe gelassen werden. Für konsequenten Walschutz, für beharrlichen Delfinschutz.
Delfin im Meer, Walschutz und Delfinschutz

Delfin © iStock

Das tun wir

Unser Kampf gegen Walfang und für den Walschutz

Norwegen, Island und Japan sind die letzten Länder, die noch Wale fangen. Seit 1986 gilt ein weltweites kommerzielles Walfang-Moratorium, beschlossen von der Internationalen Walfangkommission (IWC), das den Walschutz garantieren soll. Doch die drei Länder ignorieren dieses Verbot und nutzen Schlupflöcher. Seit 1999 nimmt Pro Wildlife an den Verhandlungen der Internationalen Walfangkommission (IWC) teil und berät mehrere Regierungen. Ziel ist es, den besten Schutz für Wale und Delfine zu erreichen und Lücken des Walfangverbotes zu schließen. Mit unserer Petition fordern wir den EU-Umweltkommissar Vella auf, diesem Treiben endlich einen Riegel vorzuschieben.

» Petition gegen Walfang

Einsatz gegen Delfinarien

Delfine und Schwertwale (Orcas) sind höchst soziale und intelligente Tiere. Dennoch: Vergnügungsparks in aller Welt halten hunderte aus dem Meer gefangener Kleinwale und Delfine als „schwimmende Clowns“. In kargen Betonbecken und abgeschnitten von ihrem Familienverband verkümmern die Tiere. Für Orca-Shows insbesondere in Asien müssen zudem immer wieder Tiere aus dem Meer gefangen werden. Wir protestieren gegen den Neubau von Delfinarien und klären die Öffentlichkeit über das Leid der intelligenten Meeressäuger in Gefangenschaft auf.

» Hintergrund: Delfinarien und Delfinshows

» Hintergrund: Orcas in Gefangenschaft

Haie gehören ins Meer, nicht in Glastanks

In Pfungstadt in Südhessen soll Europas größtes kommerzielles Hai-Aquarium entstehen. 15 Prozent der dort gezeigten Haie werden aller Voraussicht nach für dieses Projekt direkt aus dem Meer geholt. Das liegt auch daran, dass viele Haie in Gefangenschaft schwer zu halten sind und früh sterben. Zudem vermehren sich viele Arten nicht in Betonbecken und Glastanks. Wir setzen uns vehement dafür ein, dieses Projekt zu verhindern – bitte zeichnen auch Sie unsere Petition:

» Petition gegen Shark City in Pfungstadt

Finanzierung von Delfin-Forschung für Delfinschutz

Pro Wildlife unterstützt Forschungsprojekte für Kleinwale und Delfine unter dem Dach der Internationalen Walfangkommission (IWC). Beispielsweise wird in Indien die Wirksamkeit eines Schutzgebietes für den Ganges-Flussdelfin überprüft, um gezielt nachbessern zu können. Eine andere Feldstudie untersucht den Beifang von Delfinen in Indonesiens Fischerei, um gezielte Gegenmaßnahmen zu entwickeln.

» Projekt: Schutz von Delfinen

Delfine gehören nicht auf den Teller

Pro Wildlife dokumentiert den hohen Giftstoffgehalt in Delfinfleisch und hilft so, die Nachfrage in Japan und anderen Ländern zu verringern und den Delfinschutz voranzubringen. Basierend auf unsere Arbeit warnt eine IWC-Resolution die Konsumenten von Wal- und Delfinfleisch vor den enormen Gesundheitsrisiken.

» Erfolg: Kein Appetit auf Delfinfleisch

Helfen Sie uns zu helfen! Ihre Patenschaft, Mitgliedschaft oder Spende unterstützt unsere Arbeit im Kampf gegen Ausbeutung, Tierquälerei und Artensterben. Jeder Beitrag zählt » Ja, ich bin dabei!