Stoppt die grausame Bärenhatz!

Die folgende Email geht in englischer Sprache an den russischen Präsidenten Wladimir Putin und den Botschafter Russlands in Deutschland, Wladimir Grinin:




Sehr geehrter Präsident Putin,

mit Entsetzen habe ich Fotos des grausamen Abrichtens von Jagdhunden an lebenden Braunbären gesehen - auch die Sibirian Times und die Moscow Times berichteten darüber. Die Bilder zeigen einen ehemaligen Zirkusbären in Russland, der angekettet den Angriffen von Jagdhunden nahezu schutzlos ausgeliefert ist. Die Hunde verbeißen sich teils so schwer in den Bären, dass ihr Kiefer mit Stöcken wieder aufgezwungen wird. Nach dem Kampf wird der verängstigte Bär in einen winzigen Käfig gepfercht, ohne dass seine Wunden versorgt werden. Es heißt, er bekommt wenig Futter, um ihn nicht zu kräftig werden zu lassen.

Die Fotos stammen aus dem Camp TTS Fryazevo –  die Zahl solcher „Bear Baiting Camps“ (Pritravochnye Stations) wird allein in der Umgebung Moskaus auf rund 10 geschätzt.

Ich appelliere an Sie als großem Naturfreund, der sich z.B. sehr für den Schutz von Tigern einsetzt: Stoppen Sie diese Grausamkeit. Schließen Sie die Trainingscamps, in denen Jagdhunde auf lebende Wildtiere gehetzt werden. Sie haben es in der Hand!

Für Ihr Interesse danke ich Ihnen.

Hochachtungsvoll,