Keine Geschäfte mit Nashorn

Petition beendet, die Unterschriften wurden übergeben

2019 ist ein entscheidendes Jahr für den Schutz bedrohter Arten. Zwei Länder wollen auf der Weltartenschutzkonferenz CITES im August erreichen, dass der internationale Schutz für Breitmaulnashörner gelockert wird, um sie kommerziell handeln zu können. Unterstützen Sie unsere Forderung, das internationale Handelsverbot beizubehalten!
Ein gewildertes Breitmaulnashorn © Martin Harvey

Ein gewildertes Breitmaulnashorn © Martin Harvey

Die Nachfrage nach Nashorn-Horn in Asien hat die Wilderei in Afrika eskalieren lassen: Mehr als 7.200 Tiere wurden in den vergangenen zehn Jahren getötet. Geht das so weiter, könnten Nashörner bald ausgerottet sein. Trotzdem wollen zwei Länder im südlichen Afrika die geltenden Handelsverbote zu Fall bringen. Sie treiben damit die Spekulation voran und riskieren, dass Wilderei und illegaler Handel weiter eskalieren.

Der Ministaat Eswatini (früher Swasiland) will erreichen, dass er das wertvolle Horn seiner Tiere nach Asien exportieren darf. Namibia möchte den Schutzstatus seiner Nashorn-Population lockern und Jagdtrophäen sowie lebende Tiere zu kommerziellen Zwecken handeln. Als Begründung für ihre Pläne geben beide Länder an, Geld für den Schutz ihrer Nashorn-Bestände zu benötigen. Dabei spielt die Lockerung internationaler Schutzbestimmungen kriminellen Banden in die Hände und riskiert, die Wilderei in ganz Afrika und Asien noch zu beschleunigen. Jahrelange weltweite Bemühungen, die Nachfrage nach Nashorn-Produkten einzudämmen und den Handel zum Erliegen zu bringen, würden durch die Freigabe des Handels zunichte gemacht.

In Namibia ist die Wilderei in den vergangenen Jahren bereits stark angestiegen. Gleichzeitig wurden Wilderer und Schmuggler teils wieder auf freien Fuß gesetzt, Verurteilungen gab es kaum. Beide Länder haben zudem ohnehin stark bedrohte, sehr kleine Nashorn-Bestände: In Namibia leben noch etwa 1.000 Breitmaulnashörner, in Eswatini sind es nur 66 Tiere.

Um die Freigabe des Handels durchzusetzen, brauchen Namibia und Eswatini die Zustimmung der Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens.

Noch haben wir die Chance, den Ausverkauf zu verhindern. Bitte unterstützen Sie unsere Petition gegen den Handel mit Nashörnern. Wir fordern: Nashörner streng schützen, die Nachfrage nach Horn eindämmen und konsequent gegen Artenschutzkriminalität vorgehen.

Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Unterschrift zu bestätigen, da Ihre Stimme ansonsten nicht zählt! Dazu einfach den Link in der Bestätigungs-E-Mail klicken.
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