Schimpansen aus schlechter Haltung gerettet

Februar 2016.

Viele Jahre stand der Delbrücker Tierpark Nadermann wegen der unzureichenden Haltungsbedingungen für seine beiden Schimpansen Kaspar (32) und Uschi (34) in der Kritik. Als Anfang 2015 Pläne bekannt wurden, wonach die Menschenaffen nach China verkauft werden sollten, starteten animal public, Great Ape Project, PETA Deutschland e.V. und Pro Wildlife eine Kampagne zur Rettung der beiden Tiere.

Die Tierrechts- und Artenschutzorganisationen kritisierten vor allem das zu kleine und zu dürftig ausgestattete Gehege ohne ausreichende Beschäftigungsmöglichkeiten sowie die von den Verantwortlichen tolerierte ständige Fütterung der stark übergewichtigen Tiere mit Süßigkeiten durch die Besucher des Parks. Im September forderten die Organisationen die Behörden erneut auf, die tierschutzwidrige Haltung zu beenden und präsentierten das Wales Ape & Monkey Sanctuary in Großbritannien als mögliche Auffangstation.

Der Einsatz zeigte Wirkung: Das Geschwisterpaar verließ den Tierpark Nadermann und kamen wohlbehalten in der walisischen Auffangstation an, um – auf Dauer dort untergebracht – ein schimpansengerechtes Leben fernab jeder Zurschaustellung in einem Zoo führen zu können. In der Institution leben derzeit elf Schimpansen sowie 80 andere Affen – Gibbons, Paviane, Kapuzineraffen, Meerkatzen, Tamarine u.v.m. –, die aus schlechter Haltung befreit wurden.

delbrueck1-c-GreatApeProject

Viele Jahre stand der Delbrücker Tierpark Nadermann wegen der unzureichenden Haltungsbedingungen für seine beiden Schimpansen Kaspar (32) und Uschi (34) in der Kritik.

Als Anfang 2015 Pläne bekannt wurden, wonach die Menschenaffen nach China verkauft werden sollten, starteten animal public, Great Ape Project, PETA Deutschland e.V. und Pro Wildlife eine Kampagne zur Rettung der beiden Tiere.

delbrueck1-c-GreatApeProject

Die Tierrechts- und Artenschutzorganisationen kritisierten vor allem das zu kleine und zu dürftig ausgestattete Gehege ohne ausreichende Beschäftigungsmöglichkeiten sowie die von den Verantwortlichen tolerierte ständige Fütterung der stark übergewichtigen Tiere mit Süßigkeiten durch die Besucher des Parks. Im September forderten die Organisationen die Behörden erneut auf, die tierschutzwidrige Haltung zu beenden und präsentierten das Wales Ape & Monkey Sanctuary in Großbritannien als mögliche Auffangstation.

Der Einsatz zeigte Wirkung: Das Geschwisterpaar verließ den Tierpark Nadermann und kamen wohlbehalten in der walisischen Auffangstation an, um – auf Dauer dort untergebracht – ein schimpansengerechtes Leben fernab jeder Zurschaustellung in einem Zoo führen zu können. In der Institution leben derzeit elf Schimpansen sowie 80 andere Affen – Gibbons, Paviane, Kapuzineraffen, Meerkatzen, Tamarine u.v.m. –, die aus schlechter Haltung befreit wurden.

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