Umwelt- und Tierschutzverbände sowie Mediziner fordern ein Ende der Jagd

München, 5. September 2012. Auf den dänischen Färöer-Inseln sind in diesem Jahr mindestens 590 Grindwale getötet worden, was nun elf Organisationen aus fünf europäischen Ländern zu einem gemeinsamen Protest veranlasst, darunter OceanCare, Pro Wildlife und die Whale & Dolphin Conservation Society. In einem Schreiben an die Regierung der dänischen Färöer-Inseln verweisen die Verbände auf die Warnungen führender färingischer Mediziner vor einem Verzehr des Grindwal-Fleischs, das stark mit Giftstoffen belastet ist. Auch die grausamen Tötungsmethoden mit Eisenhaken und Messern stehen in der Kritik.

Im Juli forderten Dr. Pál Weihe von der Universität Torshavn und Dr. Debis Joensen, oberster Amtsarzt der Färöer-Inseln, den Verzehr von Grindwalfleisch zu stoppen. Die Meeressäuger, die am Ende einer komplexen Nahrungskette stehen, sind stark mit Quecksilber, polychlorierten Bipheylen (PCBs) und anderen Chemikalien belastet. Die Mediziner verweisen auf Studien, nach denen Kinder der Färöer-Inseln besonders häufig an Aufmerksamkeits- und Sprachstörungen leiden, Erwachsene an Parkinson, Diabetes und Alzheimer. Die von Dänemark semi-autonomen Inseln gelten als die hinsichtlich Giftstoffbelastung in Walfleisch am besten untersuchte Region der Welt. Ebenfalls im Juli dieses Jahres forderte die Internationale Walfangkommission per Resolution die Walfangländer auf, ihre Bewohner über die Giftstoffbelastung von Walfleisch zu informieren.

Bis heute ignoriert die färingische Regierung die Warnungen ihrer eigenen führenden Mediziner, empfiehlt stattdessen seinen Bewohnern (mit Ausnahme gebärfähiger Frauen) eine Mahlzeit Walfleisch und –Speck pro Monat und verteidigt die Fortführung der Jagd.

Der gemeinsame Appell an die Regierung in Torshavn wurde von folgenden Verbänden unterzeichnet: Animal Welfare Institute (USA), Campaign Whale (England), Cetacean Society International, DOSO –Dyreværns Organisationernes Samarbejds Organisation (Dänemark), Dyrenes Venner (Dänemark), Environmental Investigation Agency (England, USA), Humane Society International, OceanCare (Schweiz), Pro Wildlife (Deutschland), Selskab til Bevarelse af Havpattedyr/GSM (Denmark) und der WDCS/Whale & Dolphin Conservation Society.

Umwelt- und Tierschutzverbände sowie Mediziner fordern ein Ende der Jagd

 

München, 5. September 2012. Auf den dänischen Färöer-Inseln sind in diesem Jahr mindestens 590 Grindwale getötet worden, was nun elf Organisationen aus fünf europäischen Ländern zu einem gemeinsamen Protest veranlasst, darunter OceanCare, Pro Wildlife und die Whale & Dolphin Conservation Society. In einem Schreiben an die Regierung der dänischen Färöer-Inseln verweisen die Verbände auf die Warnungen führender färingischer Mediziner vor einem Verzehr des Grindwal-Fleischs, das stark mit Giftstoffen belastet ist. Auch die grausamen Tötungsmethoden mit Eisenhaken und Messern stehen in der Kritik.

Im Juli forderten Dr. Pál Weihe von der Universität Torshavn und Dr. Debis Joensen, oberster Amtsarzt der Färöer-Inseln, den Verzehr von Grindwalfleisch zu stoppen. Die Meeressäuger, die am Ende einer komplexen Nahrungskette stehen, sind stark mit Quecksilber, polychlorierten Bipheylen (PCBs) und anderen Chemikalien belastet. Die Mediziner verweisen auf Studien, nach denen Kinder der Färöer-Inseln besonders häufig an Aufmerksamkeits- und Sprachstörungen leiden, Erwachsene an Parkinson, Diabetes und Alzheimer. Die von Dänemark semi-autonomen Inseln gelten als die hinsichtlich Giftstoffbelastung in Walfleisch am besten untersuchte Region der Welt. Ebenfalls im Juli dieses Jahres forderte die Internationale Walfangkommission per Resolution die Walfangländer auf, ihre Bewohner über die Giftstoffbelastung von Walfleisch zu informieren.

Bis heute ignoriert die färingische Regierung die Warnungen ihrer eigenen führenden Mediziner, empfiehlt stattdessen seinen Bewohnern (mit Ausnahme gebärfähiger Frauen) eine Mahlzeit Walfleisch und –Speck pro Monat und verteidigt die Fortführung der Jagd.

Der gemeinsame Appell an die Regierung in Torshavn wurde von folgenden Verbänden unterzeichnet: Animal Welfare Institute (USA), Campaign Whale (England), Cetacean Society International, DOSO –Dyreværns Organisationernes Samarbejds Organisation (Dänemark), Dyrenes Venner (Dänemark), Environmental Investigation Agency (England, USA), Humane Society International, OceanCare (Schweiz), Pro Wildlife (Deutschland), Selskab til Bevarelse af Havpattedyr/GSM (Denmark) und der WDCS/Whale & Dolphin Conservation Society.

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