Erfolg für Elefantenschutz.

Genf/München, 13. Januar 2016. Hongkongs Regierungschef Leung Chun Ying hat heute angekündigt, den Elfenbeinhandel in Hongkong schrittweise zu verbieten. Artenschützer fordern das seit langem. Sie sehen den blühenden Handel mit Elfenbein in Hongkong und China als eine der Hauptursachen für die Wilderei auf die Elefanten Afrikas.
„Dass Hongkong den Elfenbeinhandel beenden will, ist ein Meilenstein. Die Sonderverwaltungszone Chinas ist Zentrum des Elfenbeinschmuggels und Haupteinfallstor nach China, mit seinem riesigen Absatzmarkt. Wichtigste Frage ist jetzt: Wie schnell wird Hongkong ein Verbot umsetzen? Denn für Afrikas Elefanten bleibt nicht mehr viel Zeit“, sagt Daniela Freyer von Pro Wildlife. Jährlich werden zehntausende Elefanten für den Elfenbeinhandel gewildert.

Auch die Teilnehmer des derzeit tagenden Ständigen Ausschusses des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (englisch Cites) in Genf haben Hongkong und China als Hauptabsatzmärkte im illegalen Elfenbeinhandel identifiziert. In Hongkong gibt es 400 lizensierte Elfenbeingeschäfte, die legal, sehr häufig aber auch illegal verkaufen. China hatte bereits vor einigen Monaten gemeinsam mit den USA erklärt, den Handel mit dem weißen Gold weitgehend zu beenden.

Diskussionen über legalen Elfenbeinhandel endlich vom Tisch?

Die Cites-Konferenz beschloss am Dienstag zudem, die seit Jahren andauernde Diskussion über eine zukünftige Freigabe des Elfenbeinhandels angesichts der Wildereikrise auf Eis zu legen. Viele afrikanische Staaten hatten dies, unterstützt von EU, USA, Israel und anderen gefordert. „ Wir sehen diese Entscheidung als gutes Zeichen, dass die Staatengemeinschaft nun endlich eine Kehrtwende vollzieht. Sie muss dem Elfenbeinhandel ein für allemal eine Absage erteilen“, sagt Biologin Daniela Freyer. „Dafür kämpfen wir seit vielen Jahren“. Die endgültige Entscheidung darüber soll auf der Vollversammlung der Artenschutzkonferenz in Südafrika vom 24. September bis zum 5. Oktober 2016 fallen.

Warum legaler Elfenbeinhandel die Wilderei anheizt

Der internationale Elfenbeinhandel ist seit 1989 durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen verboten. Doch eine Ausnahmegenehmigung für den Verkauf von Elfenbein nach China und Japan im Jahr 2007, Gesetzeslücken sowie ein reger „legaler“ Handel in asiatischen Absatzmärkten haben dazu geführt, dass Elfenbein Zehntausender gewilderter Elefanten eingeschleust wurde. Der Ständige Cites-Ausschuss bestätigte am Montag, dass der illegale Elfenbeinhandel seither kontinuierlich angestiegen ist.

Erfolg für Elefantenschutz

 

Genf/München, 13. Januar 2016. Hongkongs Regierungschef Leung Chun Ying hat heute angekündigt, den Elfenbeinhandel in Hongkong schrittweise zu verbieten. Artenschützer fordern das seit langem. Sie sehen den blühenden Handel mit Elfenbein in Hongkong und China als eine der Hauptursachen für die Wilderei auf die Elefanten Afrikas.
„Dass Hongkong den Elfenbeinhandel beenden will, ist ein Meilenstein. Die Sonderverwaltungszone Chinas ist Zentrum des Elfenbeinschmuggels und Haupteinfallstor nach China, mit seinem riesigen Absatzmarkt. Wichtigste Frage ist jetzt: Wie schnell wird Hongkong ein Verbot umsetzen? Denn für Afrikas Elefanten bleibt nicht mehr viel Zeit“, sagt Daniela Freyer von Pro Wildlife. Jährlich werden zehntausende Elefanten für den Elfenbeinhandel gewildert.

Auch die Teilnehmer des derzeit tagenden Ständigen Ausschusses des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (englisch Cites) in Genf haben Hongkong und China als Hauptabsatzmärkte im illegalen Elfenbeinhandel identifiziert. In Hongkong gibt es 400 lizensierte Elfenbeingeschäfte, die legal, sehr häufig aber auch illegal verkaufen. China hatte bereits vor einigen Monaten gemeinsam mit den USA erklärt, den Handel mit dem weißen Gold weitgehend zu beenden.

 

Diskussionen über legalen Elfenbeinhandel endlich vom Tisch?

Die Cites-Konferenz beschloss am Dienstag zudem, die seit Jahren andauernde Diskussion über eine zukünftige Freigabe des Elfenbeinhandels angesichts der Wildereikrise auf Eis zu legen. Viele afrikanische Staaten hatten dies, unterstützt von EU, USA, Israel und anderen gefordert. „ Wir sehen diese Entscheidung als gutes Zeichen, dass die Staatengemeinschaft nun endlich eine Kehrtwende vollzieht. Sie muss dem Elfenbeinhandel ein für allemal eine Absage erteilen“, sagt Biologin Daniela Freyer. „Dafür kämpfen wir seit vielen Jahren“. Die endgültige Entscheidung darüber soll auf der Vollversammlung der Artenschutzkonferenz in Südafrika vom 24. September bis zum 5. Oktober 2016 fallen.

 

Warum legaler Elfenbeinhandel die Wilderei anheizt

Der internationale Elfenbeinhandel ist seit 1989 durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen verboten. Doch eine Ausnahmegenehmigung für den Verkauf von Elfenbein nach China und Japan im Jahr 2007, Gesetzeslücken sowie ein reger „legaler“ Handel in asiatischen Absatzmärkten haben dazu geführt, dass Elfenbein Zehntausender gewilderter Elefanten eingeschleust wurde. Der Ständige Cites-Ausschuss bestätigte am Montag, dass der illegale Elfenbeinhandel seither kontinuierlich angestiegen ist.

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