TUI verzichtet zukünftig weltweit auf Elefantenreiten und -shows.

München, 20. August 2015.  Nach TUI Deutschland will nun auch die gesamte TUI Group weltweit tierfreundlicher werden. Die TUI Deutschland kündigte bereits Ende letzten Jahres an, Elefantenreiten oder Elefantenshows aus dem Programm zu nehmen. Auf Nachfrage von Pro Wildlife bestätigt TUI, dass sich schrittweise ab November nun der gesamte Konzern von diesen und weiteren Aktivitäten, die nicht elefantenfreundlich sind, verabschieden wird.

Pro Wildlife hatte die Tourismusindustrie auf die brutalen Trainingsmethoden und schlechten Haltungsbedingungen aufmerksam gemacht und begrüßt diesen Schritt. Die TUI Group wird sukzessive Elefantenreiten und –shows aus dem Programm nehmen. Dies bestätigt Harald Zeiss, Leiter des Nachhaltigkeitsmanagement der TUI Deutschland GmbH: „Da die Haltung und Trainingsmethoden von Elefanten in einigen Zielgebieten nicht unseren Tierschutzstandards entsprechen, haben wir uns als Konzern entschieden, Elefantenreiten und -shows künftig nicht mehr im Rahmen unseres Ausflugsprogramms anzubieten. Ferner werden wir alle nicht elefantenfreundlichen Ausflüge Schritt für Schritt aus unserem Programm streichen.“

„Dass sich die TUI Group weltweit von so beliebten Angeboten wie Elefantenreiten verabschiedet, zeigt uns, dass der Konzern den Tierschutz ernst nimmt“, sagt Daniela Freyer von Pro Wildlife. „Wir hoffen, dass diese Entscheidung für andere Unternehmen wegweisend ist und die Branche noch einen Schritt weiter geht“.
„Reiseunternehmen sollten ihren Kunden in Zukunft keine Angebote mehr machen, bei denen sie auf Tuchfühlung mit den grauen Riesen gehen. Denn auch dafür werden Elefanten eingefangen, gewaltsam „eingebrochen“, dressiert und in Ketten gehalten“, so Freyer. Dies gilt auch für Elefantencamps vor allem in asiatischen Urlaubsländern, in denen Touristen Elefanten füttern, pflegen und zum Baden begleiten. Hier ist die Tierquälerei weniger offensichtlich. Die Touristen werden im Glauben gelassen, sie täten den Tieren etwas Gutes und ahnen nicht, dass die Elefanten mit erheblicher Gewalt unter Kontrolle gehalten werden.

Damit Reiseunternehmen und Besucher erkennen können, ob ein Angebot elefantenfreundlich ist, hat Pro Wildlife Leitlinien entwickelt. Diese sind abrufbar unter: http://www.prowildlife.de/ElefantenfreundlicherTourismus

 

TUI verzichtet zukünftig weltweit auf Elefantenreiten und -shows

München, 20. August 2015.  Nach TUI Deutschland will nun auch die gesamte TUI Group weltweit tierfreundlicher werden. Die TUI Deutschland kündigte bereits Ende letzten Jahres an, Elefantenreiten oder Elefantenshows aus dem Programm zu nehmen. Auf Nachfrage von Pro Wildlife bestätigt TUI, dass sich schrittweise ab November nun der gesamte Konzern von diesen und weiteren Aktivitäten, die nicht elefantenfreundlich sind, verabschieden wird.

 

ElefantenreitenIndien(c)frei

 

Pro Wildlife hatte die Tourismusindustrie auf die brutalen Trainingsmethoden und schlechten Haltungsbedingungen aufmerksam gemacht und begrüßt diesen Schritt. Die TUI Group wird sukzessive Elefantenreiten und –shows aus dem Programm nehmen. Dies bestätigt Harald Zeiss, Leiter des Nachhaltigkeitsmanagement der TUI Deutschland GmbH: „Da die Haltung und Trainingsmethoden von Elefanten in einigen Zielgebieten nicht unseren Tierschutzstandards entsprechen, haben wir uns als Konzern entschieden, Elefantenreiten und -shows künftig nicht mehr im Rahmen unseres Ausflugsprogramms anzubieten. Ferner werden wir alle nicht elefantenfreundlichen Ausflüge Schritt für Schritt aus unserem Programm streichen.“

„Dass sich die TUI Group weltweit von so beliebten Angeboten wie Elefantenreiten verabschiedet, zeigt uns, dass der Konzern den Tierschutz ernst nimmt“, sagt Daniela Freyer von Pro Wildlife. „Wir hoffen, dass diese Entscheidung für andere Unternehmen wegweisend ist und die Branche noch einen Schritt weiter geht“.
„Reiseunternehmen sollten ihren Kunden in Zukunft keine Angebote mehr machen, bei denen sie auf Tuchfühlung mit den grauen Riesen gehen. Denn auch dafür werden Elefanten eingefangen, gewaltsam „eingebrochen“, dressiert und in Ketten gehalten“, so Freyer. Dies gilt auch für Elefantencamps vor allem in asiatischen Urlaubsländern, in denen Touristen Elefanten füttern, pflegen und zum Baden begleiten. Hier ist die Tierquälerei weniger offensichtlich. Die Touristen werden im Glauben gelassen, sie täten den Tieren etwas Gutes und ahnen nicht, dass die Elefanten mit erheblicher Gewalt unter Kontrolle gehalten werden.

Damit Reiseunternehmen und Besucher erkennen können, ob ein Angebot elefantenfreundlich ist, hat Pro Wildlife Leitlinien entwickelt. Diese sind abrufbar unter: http://www.prowildlife.de/ElefantenfreundlicherTourismus

 

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