Nein zur Ölförderung im arktischen Schutzgebiet

Rückzugsgebiet für Eisbären und andere Wildtiere Alaskas in Gefahr

Helfen Sie uns, die unverantwortlichen Pläne des US-Präsidenten Donald Trump und seines Innenministers zu stoppen, in einem der empfindlichsten Ökosysteme, zudem ausgerechnet in einem Naturschutzgebiet, Erdöl und Erdgas zu fördern!

Eisbären wären von der Ölförderung besonders betroffen © Hans-Jürgen Mager unsplash

Das Arctic National Wildlife Refuge liegt im Norden Alaskas und ist ein wichtiger Lebensraum für Eisbären, Karibus (nordamerikanische Rentiere) und zahlreiche andere Arten. Eine komplexe marine Nahrungskette ist auf dieses intakte Schutzgebiet angewiesen. Seit Jahrzehnten haben jedoch Exxon Valdez, BP, Chevron und andere Mineralölkonzerne ein Auge auf die geschätzten 7,7 Milliarden Barrel Ölvorkommen im dortigen sogenannten „1002-Gebiet“ geworfen. Auf Druck von Umweltverbänden und dank kritischer Richter konnte dies bisher verhindert werden. Doch die US-Regierung unter Präsident Trump hat nun eine Freigabe der Bohrungen angekündigt. Bis Ende 2020 sollen erste Förderkonzessionen im ANWR-Schutzgebiet versteigert werden!

Die Explosion der Förderplattform Deepwater Horizon 2010 im Golf von Mexiko hat mehr als deutlich gemacht, welch katastrophale Folgen eine Ölpest für das Leben von Meerestieren hat. Eine ähnliche Katastrophe hätte in der Arktis, wo u.a. die eisige Kälte einen natürlichen Abbau des Ölteppichs durch Mikroorganismen extrem verlangsamen würde, noch weit schlimmere Folgen.

Wir brauchen dringend öffentlichen Druck, um diese drohende ökologische Katastrophe noch abzuwenden – bitte protestieren auch Sie beim zuständigen US-Innenminister David Bernhardt!
Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Unterschrift zu bestätigen, da Ihre Stimme ansonsten nicht zählt! Dazu einfach den Link in der Bestätigungs-E-Mail klicken.

Nein zur Ölförderung in der Arktis!

Sehr geehrter Herr Innenminster,

mit Entsetzen habe ich erfahren, dass die US-Regierung erneut plant, im Arctic National Wildlife Refuge, genauer gesagt im „1002-Gebiet“, die Förderung von Erdöl und Erdgas zu genehmigen – und das, obwohl erst 2018 ein Gericht in Alaska entsprechende Pläne gestoppt hatte. Das ANWR ist wichtiger Lebensraum für Eisbären und Karibus. Diese und andere Wildtiere sind durch Habitatverlust und Klimawandel ohnehin stark gefährdet. Eine mögliche Ölpest, wie z.B. durch die Deepwater Horizon-Katastrophe 2010, noch dazu in einem so hochsensiblen Ökosystem wie dem ANWR, hätte verheerende Folgen für die Biodiversität und das marine Nahrungsnetz, vom Phytoplankton bis hin zum Eisbären.

Bereits seit Jahrzehnten versuchen Mineralölkonzerne, den Zugang zu den Öl-Vorkommen des ANWR zu erhalten. Mit gutem Grund wurde ihnen das bisher verwehrt. Nun sollen also bereits Ende 2020 Förderkonzessionen versteigert werden. Ich fordere Sie eindringlich auf, diese unverantwortlichen Pläne im wahrsten Sinne des Wortes auf Eis zu legen!

Mit freundlichen Grüßen,

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