Elefanten als Entertainer

Freiheit für Elefanten in Ketten.

Aus der Wildnis gefangen und missbraucht für ein zweifelhaftes Vergnügen. Elefanten werden auf der ganzen Welt als „Entertainer“ ausgebeutet: Im Zoo und als Zirkustiere oder als Touristenattraktion und Reittiere.

Aus der Natur gerissen

Eingefangen für einen chinesischen Zoo © Chinese Zoo Watch

In Afrika werden heute noch Elefantenkinder aus ihren Familien gerissen, um sie in Zoos und Vergnügungsparks in aller Welt zur Schau zu stellen. Die Herden werden mit Helikoptern auseinander getrieben, die Jungtiere betäubt, auf LKWs verladen und den Rest ihres Lebens eingesperrt. Durch die Trennung von ihrer Herde sind die Tiere schwer traumatisiert. Alleine Simbabwe hat seit 2012 etwa 150 Elefantenkinder in einem Nationalpark eingefangen, um sie nach China zu verkaufen. Einige andere Staaten handeln ebenfalls mit wilden Elefanten.
  • Pro Wildlife kämpft gegen den Fang wilder Elefanten und setzt sich für ihr Überleben in Freiheit ein.

Für Zirkus-Shows dressiert

Zirkus Krone © Usien

Unnatürliche Kunststücke bei Zirkus Krone © Usien

In Gefangenschaft können Elefanten ihr natürliches Verhalten nicht ausleben: Viele fristen ein trauriges Dasein in engen Gehegen und an Ketten. In Zirkuswägen werden sie über hunderte Kilometer transportiert. Den äußerst sozialen und intelligenten Tieren fehlt der Zusammenhalt ihrer Herde, teils müssen sie sogar in tierquälerischer Einzelhaltung leben. Um die starken Tiere zu unnatürlichen Zirkuskunststücken und Vorführungen zu zwingen, setzen Trainer mit Eisenspitzen besetzte Stöcke (sogenannter Ankus) und andere schmerzhafte Hilfsmittel ein.
  • Pro Wildlife setzt sich dafür ein, die Haltung von Elefanten im Zirkus zu beenden.

Für Touristen misshandelt

Elefantenreiten gehört für viele Touristen zum Asien-Urlaub dazu

Elefantenreiten ist Tierquälerei

Auch für touristische Angebote werden noch immer Elefanten in freier Natur eingefangen und mit großer Brutalität unterworfen und gefügig gemacht. Es gibt unzählige Angebote, auf Elefanten zu reiten, mit ihnen zu baden oder sie zu streicheln. Die Nachfrage nach solchen Angeboten ist groß. Gleichzeitig pflanzen sich die Tiere in Gefangenschaft sehr schlecht fort, so dass immer wieder neuer Nachschub aus der Natur gebraucht wird.
  • Pro Wildlife deckt diese grausamen Praktiken auf, informiert Reisende und arbeitet mit Reiseunternehmen, um die Misshandlung von Elefanten zu stoppen.
Das tut Pro Wildlife
Pro Wildlife kämpft auf allen Ebenen: Wir verhandeln mit der Bundesregierung, Politikern, Behörden und anderen Entscheidungsträgern für einen besseren Schutz von Elefanten. Wir überzeugen Reiseunternehmen, ihr Programm tierschutzgerecht zu überarbeiten. Wir klären die Öffentlichkeit auf, um die Nachfrage nach Unterhaltungsangeboten mit Wildtieren zu stoppen. Wir helfen Auffangstationen in Afrika und Asien, Elefantenbabys zu retten und in die Freiheit zu entlassen.

Mehr Informationen

Elefantenherde im Waisenhaus © ETH Sri Lanka

Elefantenherde im Waisenhaus © ETH Sri Lanka

Wir helfen, Elefanten zu retten, kämpfen gegen Elfenbeinhandel, Trophäenjagd, Wilderei und den Missbrauch als Reittier oder Freizeitvergnügen für Touristen.

» Pro Wildlife Elefantenschutzprogramm

Elefantentourismus

Elefantentourismus und Elefantenreiten

Tausende Elefanten leiden in Camps in Asien und Afrika für den Tourismus.

» Hintergrund: Elefantentourismus und Elefantenreiten

Afrikanischer Elefant

Elefant

Elefanten sind die größten landlebenden Tiere der Welt. Afrikanische Elefanten sind etwas größer als ihre Verwandten in Asien.

» Tierporträt: Elefanten

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