15 Plumploris zurück in der Freiheit

Februar 2018.

Erfolgreiche Wiederauswilderung

Im Februar brachte das Team der Plumplori Auffangstation Ciapus 15 der vom Aussterben bedrohten Äffchen in das Mount Sawal Reservat. Die 5 Männchen und 10 Weibchen wurden 2016 beschlagnahmt und in der Station aufgepäppelt. Nun sind die Plumploris wieder fit für ein Leben in Freiheit:

Die Auffangstation Ciapus auf Java, Indonesien, bietet Zuflucht für etwa 160 von den Behörden in Indonesien beschlagnahmte Plumploris. Die kleinen Affen werden meist schwer verletzt in die Station gebracht. Die meisten Neuankömmlinge müssen medizinisch behandelt werden. Viele haben Wunden im Mund, weil Wilderer und kriminelle Tierhändler die scharfen, giftigen Zähne herausreißen oder mit Nagelknipsern herausbrechen, um sie als Heimtiere verkaufen zu können. Ohne Zähne haben die Tiere keine Chance auf eine Wiederauswilderung, weil die Tiere sich nicht mehr gegen Feinde zur Wehr setzen können.

Plumploris wird ihre Niedlichkeit zum Verhängnis – vor allem im asiatischen Raum sind die kleinen Äffchen als Haustiere begehrt, millionenfach geteilte Facebook-Videos fördern diesen traurigen Trend. Dabei sind sie streng geschützt und als Kuscheltierchen völlig ungeeignet:

Die kleinen nachtaktiven Baumbewohner zählen zu den wenigen giftigen Säugetieren. Sie produzieren ein Sekret, das in Verbindung mit Speichel giftig ist – durch Bisse werden Feinde vertrieben. Zusätzlich reiben sie ihr Fell mit dem Gift ein und lecken ihre Jungen ab, um sie zu schützen.

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