Erneut Elefantenwaise gerettet

Oktober 2017.

Ein weiteres Opfer des Elfenbeinhandels.

Ausgezehrt und völlig entkräftet – so wurde Nr. 41 Mitte Oktober 2017 im Zambesi-Nationalpark aufgefunden. Nr. 41 heißt der zweieinhalbjährige Elefantenbulle deshalb, weil er der 41. Schützling ist, den unser Partner Game Rangers International retten konnten. Das Team im Elefantenwaisenhaus in Sambia tut alles Menschenmögliche, um das Leben des kleinen Elefanten zu retten.

Seinem schlimmen Zustand nach zu urteilen, schien der Kleine seit Tagen ohne Mutter unterwegs zu sein. Er hat verzweifelt versucht, den Anschluss an die Herde zu halten – was für ein Elefantenbaby alleine nicht zu schaffen ist. Wäre er nicht gefunden worden, hätte dies seinen sicheren Tod bedeutet. Alles deutet darauf hin, dass seine Mutter von Wilderern getötet wurde: Der Zambesi-Nationalpark in Sambia ist einer der größten „Hot Spots“ der Wilderei in Afrika.

Elefant © Game Rangers International

Nur noch Haut und Knochen © Game Rangers International

Ein neues Leben für Nr. 41

Im Elefantenwaisenhaus angekommen, wurde das Elefantenbaby zunächst mit Wasser, Spezialmilch und Aufbauspritzen versorgt. Doch es war so extrem geschwächt, dass es kaum auf die Beine kam – die Pfleger mussten es zum Trinken hochheben und stützen. Hinzu kam eine Augeninfektion und eine tiefe Entzündung in seinem Kiefer.

Elefant © Game Rangers International

Liebevoll umsorgt © Game Rangers International

Pro Wildlife fördert das Elephant Orphanage Projectbereits seit 2012 durch regelmäßige finanzielle Untersützung. Das Elefantenwaisenhaus gehört zum Schutzprojekt unseres Partners Game Rangers International, der außerdem gegen Wilderei und illegalen Tierhandel vorgeht und eng mit der Bevölkerung zusammenarbeitet – zum besseren Schutz der Elefanten in Afrika.
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