Illustrationen zu Wildtieren im Tourismus

Aimaq von Lobenstein/Saint Elmo’s kreiert für Pro Wildlife Motive, die unter die Haut gehen.

Wildtiere werden weltweit im Tourismus eingesetzt. Der hautnahe Kontakt zu Tigern, Affen, Elefanten und anderen exotischen Tieren ist bei Touristen sehr beliebt. Ein Ritt auf einem Elefanten, ein Selfie mit Äffchen oder einen Tiger streicheln ist für viele Urlauber das absolute Highlight auf ihrer Reise. In den allermeisten Fällen werden die Wildtiere jedoch unter miserablen Bedingungen gehalten und für den direkten Kontakt zu Menschen mit Gewalt dressiert, kontrolliert oder sediert. Viele von ihnen werden sogar eigens für dieses brutale Geschäft aus der Wildnis eingefangen.

Um die Menschen über die schrecklichen Zustände im Wildtiertourismus aufzuklären, entwickelte die Marketingagentur Aimaq von Lobenstein/Saint Elmo’s gemeinsam mit dem ausgezeichneten Künstler Ricardo Salamanca zwei Motive, die den Menschen die traurige Realität der Tiere ins Bewusstsein rufen sollen.

Jeder Job ist besser als der einer Touristenattraktion © AvL/SE

Jeder Job ist besser als der einer Touristenattraktion © AvL/SE

Ein Elefant fliefert bei strömendem Regen Pizza in einer verdreckten Stadt aus, ein Tiger putzt vor einer Peep-Show-Kabine den Boden. Unter den Motiven steht: Jeder Job ist besser als der einer Touristenattraktion. Mit diesem Twist soll den Menschen gezeigt werden: Tiere würden alles lieber tun, als als Attraktion für Touristen herzuhalten.

Jeder Job ist besser als der einer Touristenattraktion © AvL/SE

Jeder Job ist besser als der einer Touristenattraktion © AvL/SE

Die Motive sind als Anzeigen in verschiedenen Print- und Online-Medien sowie auf Großflächenplakaten zu sehen – im Juni 2018 in Berlin:

Tierschutz auf Reisen Wildtier im Tourismus Tierschutz Aller guten Dinge sind 4

Berlin, Muehsamstrasse 75 / Ecke Ebertystrasse 4

Wildtiertourismus

Berlin, Otto-Ostrowski-Strasse / Ecke-Hermann-Blankenstein-Strasse 3

Pro Wildlife rät:
Finger weg von Wildtieren! Tierliebe Urlauber sollten sich im Vorfeld gut informieren. Eine echte Auffangstation kann man daran erkennen, dass Touristen keinen direkten Kontakt zu den Tieren haben, keine Zucht betrieben wird und die Tiere wieder ausgewildert werden. Wer sich ganz sicher sein will, beobachtet Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum. Dort sind sie am Schönsten.

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