Tierquälerei im Urlaub
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Hier werden Tiere für die Belustigung von Urlaubern gequält.

„Ich sehe was, was du nicht siehst“ – Urlauber erleben so einiges auf Reisen, leider nicht nur schönes. Häufig stoßen sie am Urlaubsort auf gequälte Wildtiere, die für Touristen Kunststücke aufführen müssen, angekettet oder unter erbärmlichen Umständen gehalten werden. Die hier vorgestellten Fälle haben wir selbst beobachtet oder sie wurden uns von engagierten Urlaubern gemeldet. Sie wollen mitmachen? Senden Sie uns ein Foto und eine kurze Beschreibung an mail@prowildlife.de (Wo waren Sie? Was haben Sie genau beobachtet? Welches Wildtier war betroffen?). Die Beschreibung sollte nicht länger als 200 bis 300 Zeichen sein. Sollten Sie keine Namensnennung wünschen, schreiben Sie das bitte in Ihre E-Mail.

Mit der Einsendung der Fotos räumt Ihr Pro Wildlife e.V. unwiderruflich das Recht ein, die Fotos zu veröffentlichen, sie zu vervielfältigen und zu verbreiten (in gedruckter Form und auf digitalen Trägern), sie öffentlich wiederzugeben und sie öffentlich zugänglich zu machen.

Pinnawela, Sri Lanka

Elefantehaken in Pinnawela
„Dieser arme Elefant wird im Elefantenwaisenhaus Sri Lanka unter unwürdigen Umständen gehalten. Er lebt an Ketten, wird täglich zur Belustigung der Besucher mit einem Elefantenhaken an den Fluss getrieben und muss sich dort auf Kommando hinlegen. An seinen Beinen zeigen Narben, dass er seit Jahren misshandelt wird“ – Adeline Fischer

Jaipur, Indien

„Diese beiden Elefanten mussten den ganzen Tag bei sengender Hitze Touristen auf das Fort Amber tragen. Danach wurden sie durch die turbulenten Straßen nach Hause geritten. Um die Narben und Verletzungen zu verdecken malen die Mahouts die Köpfe der Elefanten schwarz an. Besonders grausam fand ich, dass viele Tiere krank und schwach waren, der Elefant auf dem Bild ist sogar blind“ – Bianca Scavo

Isla Mujeres, Mexiko

Bei einer Katamaran-Tour in Mexico nach Isla Mujeres haben wir angeboten bekommen, für $1 mit Haien zu schwimmen. Als ich gesehen habe, wo und wie, ist mir schlecht geworden. Wir haben abgelehnt und erklärt, warum wir dies nicht unterstützen. Leider wird es dort immer noch angeboten, obwohl es schon Petitionen dagegen gab. Einfach nur schrecklich. Die beiden Ammenhaie waren in praller Sonne in diesem kleinen Gehege eingepfercht und wurden ständig aus dem Wasser gehoben, damit Touris mit ihnen Bilder machen konnten 😡 – Sarah Böx

Koh Samui, Thailand

Heute hat es mir das Herz gebrochen… auf Koh Samui beim Namuang Safari Park… Elefantenreiten ist eine Sache (wobei sämtliches Leben aus den Augen dieser Tiere verschwunden ist), aber einen Babyelefanten in ein Gehege zu sperren, so angekettet, dass er sich nicht mehr bewegen kann, um von irgendwelchen hirnlosen Touristen gefüttert zu werden und sehnsuchtsvoll den Rüssel nach ein bisschen Berührung auszustrecken, hat mir heute definitiv das Herz gebrochen. Vor allem, nachdem man sehen konnte, das dieses kleine unschuldige Wesen weint. – Jeannice Burden

Johannesburg, Südafrika

Bei meiner Recherche in Südafrika besuchten wir in einen Safari Park. Hier konnten Touristen unter anderem auch Fotos mit Babylöwen machen. Die Kleinen waren verdreckt und verhaltensgestört und wurden rumgereicht und für Fotos positioniert. Wenn sie zu groß für die Touristen werden, schießen Trophäenjäger sie ab. Widerlich! – Sandra Henoch

Koh Samui, Thailand

Als Touristen auf Koh Samui haben wir vor kurzem an einer von „Go Vacation“ organisierten Tour zu den Touristenattraktionen auf der Insel teilgenommen, und waren entsetzt, als wir zu den Na Muang Wasserfällen geführt wurden. Dort wurden nämlich auch Elefantenritte für Touristen angeboten.

Was uns dort für ein Bild bot, hat uns nachhaltig schockiert: Ein kleiner und ein großer Elefant waren in einem winzig kleinen Gehege an kurze Eisenketten angebunden. Die Elefanten hatten bereits Verhaltensstörungen, versuchten sich andauernd aus ihrer misslichen Lage zu befreien, aber konnten sich nur einen Schritt weit bewegen.

Es war so traurig anzusehen, wie diese Tiere, die in Freiheit leben sollten, gequält und als Touristenattraktion missbraucht werden. Ein ähnliches Bild boten die Affen, die, falls Sie nicht gezwungen werden, Kokosnüsse von den Palmen zu pflücken, ebenfalls angekettet gehalten werden. – Jacqueline Kacetl

Weitere Informationen:

Ein Leben in Ketten: Elefanten im Tourismus

Ein Leben in Ketten: Elefanten im Tourismus

Der neue Bericht „Ein Leben in Ketten – Elefanten im Tourismus“ von Pro Wildlife zeigt nun, wie problematisch der Elefantentourismus ist. Viele Tiere werden in der Wildnis gefangen und mit Hilfe von massiver Gewalt gefügig gemacht » Bericht: Elefanten im Tourismus: Ein Leben in Ketten

 

 

 

 

Löwe Käfig quadratisch

Löwenfarmen

Auf Löwenfarmen in Südafrika schießen Jäger gezüchtete Löwen in Gefangenschaft, die Touristen von Hand großziehen  » Löwenfarmen

 

 

 

 

 

Delfinarien

Delfinarien

Vergnügungsparks in aller Welt halten hunderte aus dem Meer gefangener Kleinwale und Delfine als „schwimmende Clowns“ » Delfinarien in der Kritik

 

 

 

 

 

indischer Elefant

Elefantenfreundliche Reiseunternehmen

Reiseanbieter werden elefantenfreundlich: Pro Wildlife hat relevante Reiseanbieter und -marken sowie den Deutschen Reiseverband über die Tier- und Artenschutzprobleme des Elefantentourismus informiert » Elefantenfreundliche Reiseunternehmen

 

 

 

 

 

Asiatischer Elefant

Checkliste elefantenfreundlicher Tourismus

So erkennen Sie, ob eine Einrichtung elefantenfreundlich ist » Checkliste elefantenfreundlicher Tourismus

 

 

 

 

 

 

Der Elefantenhaken in Pinnawela

Der Elefantenhaken in Pinnawela

Viele beliebte Touristenattraktionen sind Tierquälerei. So auch in Pinnawela in Sri Lanka » Tierquälerei in Sri Lanka: „Elefantenwaisenhaus“ Pinnawela

 

 

 

 

 

Elefantenherde im Waisenhaus © ETH Sri Lanka

Elefantenherde im Waisenhaus © ETH Sri Lanka

Im Elephant Transit Home in Sri Lanka bekommen Elefantenwaisen eine zweite Chance » Reisetipp Asien: Elephant Transit Home in Sri Lanka

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