Skandal um Tod von Zirkuselefanten

Skandal um Tod von Zirkuselefanten

10. Dezember 2020. RTL-Star René Casselly vertuscht Tod im Elefanten-Transporter Im Oktober 2020 erhielten wir von einem Informanten den Hinweis, dass zwei Elefanten der deutschen Zirkusfamilie Casselly bereits im August in einem Elefantentransporter qualvoll gestorben seien – mutmaßlich, weil sie erstickten. Mambo, der letzte männliche Zirkuselefant in Europa, und Artgenossin Betty. Ihre Körper seien in einer Nacht- und Nebel-Aktion auf dem Gelände eines Safariparks in Ungarn verscharrt worden, zuvor hätte man den Tieren noch die wertvollen Stoßzähne entfernt. Ein drittes Tier, Tonga, sei ebenfalls regungslos im Transporter gelegen, überlebte aber. Was sich zunächst anhört wie ein schlechter Krimi, stellte sich bei unseren Recherchen schnell als wahr heraus: Elefantenbesitzer und Dompteur […]

Skandal um Tod der Elefanten von Ninja-Warrior-Star Casselly weitet sich aus

München, 27. November 2020. Zirkusfamilie hat den Tod geheim gehalten, die Tiere illegal verscharrt und die Stoßzähne entfernt – ungarische Behörden ermitteln Den zwei Zirkuselefanten von René Casselly, die am 18. August 2020 auf bisher ungeklärte Weise in einem Tiertransporter starben, wurden Berichten aus Ungarn zufolge die Stoßzähne skrupellos entfernt bevor sie auf dem Safaripark-Gelände in Szada, Ungarn, illegal verscharrt wurden. Jetzt ermitteln auch die ungarische Polizei und die Behörden gegen den deutschen Zirkus: Wegen des Verdachts auf Tierquälerei, des Verstoßes gegen die Tierschutzbestimmungen und des illegalen Vergrabens der Tierkörper. „Ein tragischer, früher Tod nach einem unwürdigen, qualvollen Leben –  im Zirkus kommt das leider allzu häufig vor. Allerdings sind […]

Tier- und Artenschutzorganisationen kritisieren neue Zirkusverordnung

München, 19. November 2020. Tierschützer fordern Verbot für alle Wildtiere in Zirkussen Der am Donnerstag vorgestellte Verordnungsentwurf der Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zu Wildtieren im Zirkus wird von 13 deutschen Tierschutzorganisationen als nicht ausreichend kritisiert. Grund dafür ist, dass unter anderem Tiger und Löwen in Zirkussen vorerst weiterhin erlaubt bleiben sollen, was die Organisationen strikt ablehnen. Positiv zu bewerten ist, dass nach jahrelanger Kritik der Tierschutzorganisationen künftig zumindest Elefanten, Großbären, Primaten, Giraffen, Nashörner und Flusspferde im Zirkus verboten sein werden. Allerdings fordern die Tierschützer für noch vorhandene Tiere eine zeitliche Frist für die Abgabe in geeignete Auffangstationen. In einem gemeinsamen Schreiben an die Ministerin fordern sie Nachbesserungen unter Beteiligung der Tierschutzorganisationen. […]

Todesdrama um Zirkus-Elefanten von RTL-Star

München, 23. Oktober 2020. Zwei Elefanten von „Ninja Warrior“-Sieger und Dompteur René Casselly sterben in Tiertransporter Nach Pro Wildlife vorliegenden Informationen sind bei der deutschen Zirkusfamilie Casselly zwei Zirkus-Elefanten in einem Tiertransporter in Ungarn vermutlich erstickt. Ein drittes Tier hat nur knapp überlebt. Erst jetzt wurde öffentlich, dass die Tiere bereits am 17. August starben. Eine Obduktion fand nicht statt, die toten Tiere wurden offenbar an Ort und Stelle vergraben. „Der qualvolle Tod der zwei Elefanten sollte wohl vertuscht werden“, so Daniela Freyer von der Tierschutzorganisation Pro Wildlife. Elefanten-Dompteur und Shooting-Star René Casselly Jr. ist bekannt als zweimaliger Gewinner und aktueller Favorit der RTL-TV-Serie „Ninja Warrior“. Informationen von Pro Wildlife […]

Pelzindustrie unter Druck

Pelzindustrie unter Druck

15. Oktober 2020. Eine Branche mit dickem Fell Die Pelzindustrie muss Federn lassen – die fetten Jahre scheinen vorbei. Der Druck, den Verbraucher und Tierschutzorganisationen auf die großen Marken und die Politik ausüben, hat in den letzten Jahrzehnten viel bewegt: Zahlreiche Modelabels und auch immer mehr Städte wie z.B. San Francisco,  Los Angeles und Sao Paulo haben sich zu pelzfreien Zonen erklärt. Auch in Israel und England wird diskutiert, Verkaufsverbote zu erlassen. Länder wie Großbritannien oder Österreich haben inzwischen auch Pelzfarmen verboten – oder zumindest strenge Gesetze erlassen, die die Zucht von Pelztieren unrentabel machen. Gleichzeitig sinkt in Ländern wie Deutschland offenbar der Umsatz der Pelzwarenhersteller seit Jahren. Zuletzt hatte […]

Heilung dank Schildkrötenpanzer und getrocknetem Gecko?

München, 8. September 2020. TCM-Präparate aus bedrohten Wildtieren auch in Europa erhältlich In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird nach wie vor auf Bestandteile von Wildtieren wie Schildkröte, Gecko oder Seepferdchen zurückgegriffen – auch in Deutschland, der Schweiz und Luxemburg. Das ergab eine Recherche der Tier- und Artenschutzorganisation Pro Wildlife. Die Organisation verweist auf die zunehmenden Artenschutzprobleme, die damit einhergehen, denn alternative Heilmethoden boomen seit Jahren. „Je größer der internationale Absatzmarkt, desto mehr Wildtiere fallen der Verarbeitung zu ‚Medizin‘ zum Opfer“, sorgt sich Dr. Sandra Altherr von Pro Wildlife. „Wir beobachten eine tödliche Sogwirkung auf immer neue Arten.“ Die Organisation arbeitet u.a. mit der Internationalen Gesellschaft für Chinesische Medizin (Societas […]

Tierschutzorganisationen fordern Verkaufsstopp von Schuhen aus Känguruleder

München, 2. September 2020. Organisationen aus aller Welt starten Kampagne Natur- und Tierschutzorganisationen in Europa, Australien und den USA fordern adidas und Puma auf, den Verkauf von Schuhen aus Känguruleder zu stoppen. Sie appellieren an die Vorstände der Unternehmen, sich Bekleidungsherstellern wie Versace oder Diadora anzuschließen und zukünftig auf Produkte aus Känguruleder zu verzichten. Die beiden Marken verarbeiten nach wie vor das hoch umstrittene Leder, für das Kängurus brutal getötet werden. Deutschland ist drittgrößter Importeur von Känguruleder und -fleisch weltweit. Känguru-Jagd in Buschfeuer-Gebieten geht weiter Die verheerenden Buschbrände in Australien zu Beginn des Jahres haben rund 120.000 Quadratkilometer Wälder, Wiesen und Buschland verbrannt – das entspricht rund einem Drittel der […]

Hilfe für Wildtiere in Australien

Hilfe für Wildtiere in Australien

Unser Einsatz für Koalas, Kängurus & Co. Die verheerenden Buschbrände in Australien Anfang 2020 haben rund 120.000 Quadratkilometer Wälder, Wiesen und Buschland zerstört – neuen Schätzungen zufolge waren bis zu drei Milliarden Tiere von den Feuern betroffen, darunter 5 Millionen Kängurus & Wallabies, 2,46 Milliarden (!) Reptilien und bis zu 95.000 Koalas. Gemeinsam mit Partnern vor Ort setzen wir uns dafür ein, Wildtiere und Lebensräume in Australien besser zu schützen. Darüber hinaus setzt sich Pro Wildlife gegen die kommerzielle Ausbeutung  australischer Wildtiere ein. Gemeinsam mit der Partnerorganisation Humane Society International (HSI) bekämpft Pro Wildlife die Folgen von Dürre und Feuern: Nach dem Flammen-Inferno im Jahr 2020 stand die Rettung verletzter […]

Natur- und Tierschutzorganisationen fordern klare Kante gegen die Trophäenjagd

München, 10. August 2020. Dortmunder OB-Kandidaten beziehen Stellung zu Trophäenjagden auf der Messe ‚Jagd & Hund‘. Vor der Kommunalwahl im September appellieren 13 Natur- und Tierschutzorganisationen eindringlich an SPD und CDU in Dortmund, Angebote von Trophäenjagdreisen auf der Jagdmesse ‚Jagd & Hund‘ in den Dortmunder Westfalenhallen zu verbieten. Bei einer Befragung der Oberbürgermeister-Kandidaten und Kommunalparteien sprachen sich die Kandidaten von Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE und FDP deutlich gegen Angebote für Trophäenjagdreisen in der städtischen Messehalle aus. Die CDU hingegen sieht keinen Anlass, die Messe einzuschränken, während die SPD die Entscheidung über ein Verbot einer noch zu gründenden Ethik-Kommission überlassen will. Stadt Dortmund trägt Mitverantwortung für Jagd auf bedrohte Arten […]

Aktion: Trophäenjagdreisen stoppen

Aktion: Trophäenjagdreisen stoppen

Appellieren Sie an SPD und CDU, Angebote von Jagdsafaris auf der Messe Dortmund zu verbieten Auf Europas größter Jagdmesse „Jagd & Hund“ in den Dortmunder Westfalenhallen bieten jedes Jahr über 150 Aussteller Trophäenjagdreisen an – inklusive Abschuss gefährdeter und geschützter Arten wie Eisbär, Nashorn, Elefant oder Löwe. Dieser Ausverkauf seltener Wildtiere muss endlich gestoppt werden! Unsere Forderung: Angebote von Trophäenjagdreisen auf der „Jagd & Hund“ verbieten! Als alleinige Gesellschafterin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe Dortmund GmbH hat die Stadt Dortmund die Möglichkeit, dies umzusetzen. Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE/Piraten und FDP in Dortmund unterstützen unsere Forderung – doch SPD und CDU blockieren ein Verbot! Hier können Sie die Positionen der Parteien einsehen. […]