Klimawandel: Die Folgen für Wildtiere

Klimawandel: Die Folgen für Wildtiere

Todesfalle Treibhaus. Noch immer gibt es die Leugner des Mensch-gemachten Klimawandels – ihr bekanntester Vertreter ist derzeit US-Präsident Donald Trump. Auch wenn es in der Erdgeschichte immer wieder Wärmeperioden gab: Diesmal ist es der Mensch, der durch sein Konsumverhalten einen rasanten Klimawandel verursacht. Die Entwicklungen über die letzten Jahrzehnte und vor allem die Prognosen zur Erderwärmung lassen Schlimmes befürchten – nicht nur für uns Menschen, sondern für die gesamte Umwelt. Hier ein paar Beispiele, welche konkreten Folgen des Klimawandels für Wildtiere wie Eisbären, Pinguine und Meereschildkröten sowie deren Lebensraum zu befürchten oder bereits zu beobachten sind: Eismangel: Der Eisbär ist DAS Symbol für die Folgen des Klimawandels. Bilder von ausgezehrten […]

Mitmachaktion: Stoppt den Verkauf von Wildtierprodukten!

Mitmachaktion: Stoppt den Verkauf von Wildtierprodukten!

22. November 2019. Wildtiere sterben für Schnickschnack auf Etsy ETSY, mit Sitz in New York, ist eines der weltweit führenden Online-Einkaufsportale für „handgemachte Produkte und Künstlerbedarf“. Das klingt erstmal nach Vintage und selbstgestrickten Socken, aber was sich im ETSY-Online-Katalog auch in Deutschland so alles findet, ist gruselig, makaber und tierverachtend: Tote Fledermäuse, eingeschweißt und im Zehnerpack als Halloween-Deko, oder wahlweise auch am „heidnischen, makabren Gothic Hexen-Halsband“ als Anhänger befestigt Getrocknete Seepferdchen als Ohrring; oder sollen es eher die Seepferdchen-Babys in der Harzbrosche sein? Schlüsselanhänger aus Eidechsen- oder Pythonleder, neonfarben eingefärbt – schließlich soll es ja stylisch sein Stulpen aus Kojotenfell – dazu gibt’s die passenden Ohrringe aus Kojoten-Krallen Ausgestopfte Ratten […]

Tierschützer verurteilen Simbabwes Ausfuhr von 32 wilden Elefanten für Zoos

München / Harare, 25.10.2019. Simbabwe unterminiert kürzlich beschlossenes CITES-Handelsverbot Nur wenige Wochen nach einem Beschluss der Weltartenschutzkonferenz (CITES) für ein Handelsverbot hat die Regierung von Simbabwe in einer Nacht-und-Nebel-Aktion 32 Elefantenkinder an Zoos und Vergnügungsparks in China ausgeflogen. Die Tiere waren bereits im Februar gewaltsam aus ihren Herden in Simbabwes Hwange-Nationalpark gefangen worden und wurden am 24. Oktober nachmittags in Container einer Saudia Cargo Maschine verladen. „Elefantenkinder, die aus ihren Herden gerissen werden, sind für den Rest ihres Lebens schwer traumatisiert. Der Fang und Handel wilder Elefanten für Unterhaltungszwecke ist absolut inakzeptabel und muss endlich ein Ende haben“, so Daniela Freyer von Pro Wildlife. Simbabwe hat seit 2012 mindestens 140 […]

Bundestag stimmt gegen Wildtierverbot im Zirkus

München, 23. Oktober 2019. Tierschützer kritisieren die Entscheidung Der Agrarausschuss des Bundestages hat heute gegen einen Antrag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Wildtiere im Zirkus zu verbieten, gestimmt. Die morgige Ablehnung im Bundestag ist damit nur noch eine Formsache. „Experten, Tierärzte, Verbände und der Bundesrat fordern seit Jahren, Wildtiere im Zirkus endlich zu verbieten. Wir sind sehr enttäuscht, dass die Regierungsparteien ihre Blockadehaltung nicht aufgeben und weiterhin an einem veralteten Konzept von Unterhaltung mit viel Tierquälerei festhalten“, erklärt Katharina Lameter von der Tier- und Artenschutzorganisation Pro Wildlife. Deutschland ist Schlusslicht in der EU „Deutschland gehört zu den Schlusslichtern in Europa und zu den wenigen Ländern in der EU, die keine Regelungen zu […]

Keine Lockerung im Nashornschutz

Genf / München, 25. August 2019. CITES-Artenschutzkonferenz lehnt Handelsanträge von Eswatini und Namibia ab Der Antrag von Eswatini (ehemals Swasiland) auf Freigabe des Handels mit dem Horn von Südlichen Breitmaulnashörnern, scheiterte heute auf der 18. CITES-Artenschutzkonferenz mit 25 Ja- zu 102 Nein-Stimmen. „Der Handel mit Horn von Nashörnern bleibt tabu, weil der großen Mehrheit der CITES-Vertreter bewusst ist, was für ein enormes Risiko es wäre, die Märkte zu öffnen und damit die Nachfrage zu befeuern,“ so Daniela Freyer, die für Pro Wildlife an der CITES-Konferenz in Genf teilnimmt. „Südafrikanische Staaten und Japan stehen mit ihrer Agenda, dass der kommerzielle Handel bedrohte Arten retten soll, ziemlich alleine da. Es ist höchst […]

Keine Lockerung des Elefantenschutzes

Pressemitteilung: Genf / München, 22. August 2019. Kein Handel mit Elfenbein — Erstmals CITES-Schutz für Giraffen Auf der Weltartenschutzkonferenz (Washingtoner Artenschutzübereinkommen, CITES) hat am Mittwoch eine überwältigende Mehrheit der Regierungsvertreter für den Schutz von Giraffen und gegen den Elfenbeinhandel sowie die Lockerung des Elefantenschutzes gestimmt. „Klarer hätte die Absage an den Elfenbeinhandel und die beantragte Lockerung des Elefantenschutzes kaum ausfallen können. Dass die Giraffenentscheidung ebenfalls ein solch deutlicher Erfolg wird, ist historisch. Die Anträge einiger weniger südafrikanischer Staaten, die das geltende Handelsverbot für Elfenbein zu Fall bringen und den Schutz der Giraffe verhindern wollten, sind krachend gescheitert“, so Daniela Freyer von der Artenschutzorganisation Pro Wildlife, die an der CITES-Konferenz in […]

Kein Handel mit Elfenbein und Nashorn

München / Berlin, 27. Juni 2019. Bundestag verabschiedet Beschluss zum Artenschutz Der Bundestag hat die Bundesregierung aufgefordert, sich gegen jegliche Lockerung des Schutzes von Elefanten- oder Nashorn-Populationen und gegen die Lockerung der bestehenden internationalen Handelsverbote auszusprechen. Hintergrund ist die im August tagende Weltartenschutzkonferenz (18. CITES-Vertragsstaatenkonferenz, 17. bis 28. August 2019 in Genf). „Wir begrüßen es, dass sich der Bundestag gegen den internationalen Handel mit Elfenbein und Nashörnern ausgesprochen hat. Die Wilderei für den internationalen Handel stellt die größte Bedrohung für Elefanten und Nashörner dar,“ so Daniela Freyer von der Artenschutzorganisation Pro Wildlife. Ein deutlich weiterführender Antrag der Grünen zum Thema Wildtierhandel wurde abgelehnt. Der Handel mit Elefanten und Nashörnern wird […]

Prominente und Verbände weltweit fordern vom G20-Gipfel Intervention gegen Walfang

München / London, 28. Juni 2019. G20-Gastgeber Japan will kommerzielle Waljagd starten Prominente sowie 100 Arten- und Tierschutzverbände aus aller Welt fordern eine internationale Intervention gegen Walfang, die auf dem G20-Gipfel in Osaka verabschiedet werden soll. Gastgeber Japan bereitet derzeit den Start seines kommerziellen Walfangprogramms vor [1]. Alle G20-Regierungschefs wurden per Brief aufgefordert, auf dem Gipfel öffentlich Japans kommerzielle Walfangpläne zu kritisieren und per gemeinsamer Deklaration ein Ende der weltweiten globalen kommerziellen Waljagd einzufordern [2]. Prominente wie Stephen Fry, Ricky Gervais, Dr Jane Goodall, Steve Backshall und Nicky Campbell, gemeinsam mit mehr als 100 Verbänden aus fast allen G20-Ländern unterstützen den Appell, öffentlichen Druck auf Japan auszuüben [3]. Steve Backshall, […]

Island: Keine Finnwaljagd in 2019

München, 05. Juni 2019. Fehlende Lizenzen und Skandale zwingen Kristjan Loftsson zur Pause. Isländischen Medienberichten zufolge wird Kristjan Loftsson, der einzige Finnwal-Jäger der Welt, in diesem Jahr keinen Walfang betreiben. Die diesjährige Quote war erst Anfang des Jahres auf 209 Tiere erhöht worden. Man habe die behördlichen Genehmigungen zu spät bekommen und hätte inklusive aller Vorbereitungen frühestens im August mit der Waljagd anfangen können – zu spät für eine lukrative Saison, so die Begründung für die Pause seitens Loftssons Firma Hvalur. „Diese Jagdpause rettet mehr als 200 gefährdeten Finnwalen das Leben. Für Tier- und Artenschützer ist das ein Grund zur Freude. Nun hoffen wir natürlich, dass der einzige Finnwaljäger der […]

Wirtschaftsstudie in Island drängt auf Walfang

München / Reykjavik, den 17. Januar 2019. Artenschützer kritisieren Studie als Walfang-Propaganda Isländischen Medien zufolge empfiehlt eine Studie des Ökonomischen Institutes der Universität Island eine Reduzierung der Walbestände, um größere Fischereierträge zu generieren. Pro Wildlife kritisiert die Studie als unsachlich und einseitig: „Das Argument, Wale seien für die Überfischung der Meere verantwortlich, ist hanebüchen und vielfach widerlegt“, betont die Biologin Dr. Sandra Altherr. „Wir fürchten jedoch, dass die Regierung Islands nach dieser Studie wieder grünes Licht für die Finnwaljagd gibt.“ Fragwürdige Ergebnisse 2018 lief eine Fünfjahresquote für Islands Finnwaljagd aus, seither wird mit Spannung erwartet, ob die neue isländische Regierung auch für die nächsten Jahre wieder die Jagd auf die […]