Elfenbein zerstören statt verkaufen

Elfenbein zerstören statt verkaufen

11. August 2017 Warum es sinnvoll ist, beschlagnahmtes Elfenbein zu vernichten. Es war ein Bild, das um die Welt ging: In Nairobi wurden 2016 mehr als 100 Tonnen Elfenbein verbrannt, die Flammen schlugen meterhoch. Erst vergangene Woche vernichtete der Staat New York im Central Park zwei Tonnen Elfenbein. Sie waren in Antiquitätenläden in der Stadt beschlagnahmt worden. Die brennenden und zerstörten Elfenbeintürme waren mehr als ein schlichtes Symbol. Diese Elefantenzähne werden nie auf den Markt gelangen! Jedes Stück Elfenbein, das nicht verkauft wird, ist ein kleiner Erfolg, denn es wird nie auf einem Tisch stehen oder an einer Wand hängen und so Begehrlichkeiten wecken und die Nachfrage anheizen. Warum wird […]

Rettung von zwei Schimpansen

Rettung von zwei Schimpansen

Juli 2017. Illegale Händler aufgedeckt und festgenommen. Eingepferrcht in winzige Käfige, in denen sie nicht mal stehen konnten – so wurden Anfang Juli 2017 zwei Schimpansen am Flughafen in Douala/Kamerun aufgefunden. Das Undercover-Team von LAGA landete mit dieser Beschlagnahmung wieder einen großartigen Coup! Die Tierhändler wurden den Behörden übergeben und die beiden liebenswerten Schimpansen-Mädchen in das Limbe Wildlife Centre gebracht, wo sie aufgepäppelt, medizinisch versorgt und bestens betreut werden. Wir sind stolz und glücklich, gemeinsam mit dem Team vor Ort Leben retten zu dürfen. Pro Wildlife unterstützt das Limbe Wildlife Centre seit 1999 – Dank unserer Spender konnten wir bereits mehr als 260.000 Euro zur Verfügung stellen. Die Schimpansen sind dort […]

Eine Zuflucht für Gorillas und Schimpansen

Eine Zuflucht für Gorillas und Schimpansen

März 2017. Seit 1999 unterstützt Pro Wildlife das Affenwaisenhaus in Kamerun. Als größter Unterstützer konnte Pro Wildlife dazu beitragen, dass hunderte Affen, darunter viele Gorillas und Schimpansen, aus schlechter Haltung gerettet und medizinisch versorgt wurden. Spenden und Patenschaften ermöglichen, dass neue Gehege gebaut werden, und finanzieren ein professionelles Team, dass die Schützlinge kontinuierlich betreut. Manche Tiere haben sich so gut erholt, dass sie wieder in die Wildnis entlassen werden konnten. Das Einbeziehen der lokalen Bevölkerung – z.B. weil die Station Arbeitsplätze und alternative Einkommen anbietet – hilft, die Akzeptanz der Artenschutzstation zu erhöhen. » Affenwaisenhaus Kamerun

EAGLE-Undercover-Team: Erfolge 2016

EAGLE-Undercover-Team: Erfolge 2016

Januar 2017. In neun Ländern Afrikas kämpft Ofir Drori mit dem von ihm gegründeten EAGLE Netzwerk gegen den illegalen Handel mit Affen, Elefanten, Raubkatzen, Schuppentieren, Tropenholz und weiteren bedrohten Arten. Derzeit hat EAGLE aktive Einsatzteams in Kamerun, der Republik Kongo, Gabun, Guinea, Togo, Senegal, Benin, Uganda und der Elfenbeinküste. In vielen dieser Länder galten Artenschutzgesetze bisher nur auf dem Papier, ihre Einhaltung wurde kaum geprüft. Wilderei und der illegale Handel mit streng geschützten Tieren und Pflanzen sind dort an der Tagesordnung. Ziel des EAGLE- Netzwerks ist es, mit Korruption und Ignoranz aufzuräumen und illegale Syndikate zu zerschlagen. Die Aktionen des EAGLE-Teams basieren auf intensiven Undercover-Recherchen. Erfolge des EAGLE-Teams in 2016 […]

Nein zum internationalen Elfenbeinhandel

Nein zum internationalen Elfenbeinhandel

November 2016. Pro Wildlife kämpft für einen strengen Schutz aller Elefanten und ein dauerhaftes Verbot des Elfenbeinhandels. Mehrfach half Pro Wildlife dabei, das internationale Handelsverbot für Elfenbein aufrecht zu erhalten. Auch unsere Forderung, Elfenbeinlagerbestände zu zerstören und den Binnenhandel mit Elfenbein zu beenden findet zunehmend mehr Gehör: Immer mehr Länder denken um und schließen rechtliche Schlupflöcher, die bisher den Handel mit Elfenbein ermöglicht haben. Über 20 Länder haben bereits öffentlichkeitswirksam Elfenbein zerstört.

Schutz für bedrohte Arten

Schutz für bedrohte Arten

Mai 2016. Vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern werden unzählige Tiere für den internationalen Handel gefangen, weil sie nicht geschützt sind. Pro Wildlife erreichte, dass Dutzende Arten durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (engl. CITES) geschützt wurden und international nicht mehr oder nur noch eingeschränkt gehandelt werden dürfen. Das Spektrum reicht von Affen über Schildkröten, Chamäleons und Echsen bis hin zu Fröschen. » Reptilien & Amphibien

Kommerzieller Walfang bleibt verboten

Kommerzieller Walfang bleibt verboten

Januar 2016. Das seit 1986 geltende Walfangmoratorium ist immer wieder in Gefahr. Immer wieder gibt es Bestrebungen Japans, Norwegens und Islands, die kommerzielle Jagd auf die Meeresriesen durch die Hintertür wieder einzuführen. Pro Wildlife setzt sich im Rahmen der internationalen Walfang-Kommission (IWC) für die Beibehaltung des kommerziellen Walfangverbotes ein. In den nahezu 20 Jahren, die wir nun bei der IWC an vorderster Front mitkämpfen, mussten wir schon die abstrusesten „Kompromiss“-Vorschläge der Walfangländer abwehren, die allesamt das Ende des Moratoriums bedeutet hätten. Dass das Walfangverbot bis heute Bestand hat, ist nicht zuletzt auch unser Verdienst. 2012 warnte zudem eine auf unserem Bericht „Toxic Menu“ basierende Resolution der IWC vor den Gesundheitsrisiken durch […]

Importverbot für Wildvögel in der EU

Importverbot für Wildvögel in der EU

Der weltweite Handel mit Wildvögeln ist um rund 90 Prozent zurückgegangen, nachdem die Europäische Union im Jahr 2005 den Import von Wildvögeln verboten hat. Pro Wildlife hatte sich für dieses Verbot gemeinsam mit BirdLife, dem World Parrot Trust und dem Species Survival Network eingesetzt. Wissenschaftler verglichen in der Fachzeitschrift „Science Advances“ Handelsdaten des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) für 1.700 geschützte Vogelarten vor und nach dem Einfuhrverbot. Sie belegen damit die Effizienz des Handelsverbotes. Die EU-Staaten waren vor dem Verbot der größte Importeur wildgefangener Vögel für die Heimtierhaltung. Das Verbot rettete nach Einschätzung von Pro Wildlife das Leben von Millionen Wildvögeln – denn abgesehen von den Vögeln, die in Käfigen von EU-Vogelhaltern […]