Walhai

Walhai

Der größte Fisch der Welt Der Walhai ist keine Mischung aus Wal und Hai, sondern vielmehr ein Hai von der Größe eines Wals. Walhaie sind zudem die größten Fische der Welt. Außergewöhnlich ist auch die Fortpflanzung der Walhaie: Die Jungen wachsen in Eiern heran, schlüpfen aber noch im Mutterleib. Ein einziges Weibchen kann mehr als 300 Embryonen gleichzeitig im Bauch tragen und den Zeitpunkt der Geburt steuern. Status: Gefährdet Population: Unbekannt Lebensraum: (sub)tropische Gewässer Methusalems im Schneckentempo In den vergangenen Jahren sind Walhaie vor allem durch ihre Beliebtheit bei Tauchern und Schnorchlern bekannt geworden. Denn die Riesen sind besonders friedlich und überhaupt nicht gefährlich für Menschen. Zudem ist ihre Gestalt […]

Tigerhai

Tigerhai

Jäger und Gejagter Der Tigerhai (Galeocerdo cuvier) ist nach dem Walhai, dem Riesenhai und dem Weißen Hai der viertgrößte Hai der Welt. Er kann gut fünf Meter lang und bis zu 1.000 Kilogramm schwer werden, wobei Weibchen meist größer sind als Männchen. Status: potentiell gefährdet Population: unbekannt Lebensraum: offener Ozean, Küstennähe Gestreifter Langstreckenschwimmer Seinen Namen hat der Tigerhai von den charakteristischen dunklen Streifen auf dem Körper, die aber mit zunehmendem Alter verblassen. Tigerhaie haben ein sehr großes Verbreitungsgebiet und können Strecken von mehreren tausend Kilometern zurücklegen. Sie sind Einzelgänger, die sich tagsüber meist im offenen Ozean aufhalten und nachts zum Jagen in flachere Küstengewässer kommen. Dabei helfen ihnen Elektrorezeptoren in […]

Asiatischer Elefant

Asiatische Elefanten: vom Aussterben bedroht Der Asiatische Elefant (Elephas maximus) ist etwas kleiner als der Afrikanische Savannenelefant, aber deutlich größer als der Afrikanische Waldelefant. Ein männlicher Asiatischer Elefant kann bis zu drei Metern hoch und 5.000 Kilogramm schwer werden. Man geht von mindestens vier Unterarten des Asiatischen Elefanten aus: Auf dem asiatischen Festland (Indischer Elefant), in Sri Lanka und auf den Inseln Sumatra und Borneo. Status: Stark gefährdet Population: ca. 45.000 – 49.000 Lebensraum: Wald, Grasland, Dornenbuschland Verbreitung: Asiatisches Festland und Inseln Hochintelligente Familientiere Im Vergleich zu Afrikanischen Elefanten haben Asiatische Elefanten kleinere, rundliche Ohren und zwei deutliche Stirnhöcker. Ihre Rüsselspitze weist lediglich einen „Greiffinger“ auf, die Afrikanischer Elefanten zwei. […]

Afrikanischer Elefant

Elefanten in Afrika: bedroht durch Wilderei Afrikanischer Elefant ist nicht gleich Afrikanischer Elefant: Wissenschaftler gehen von zwei Arten aus: Savannenelefanten (Loxodonta africana) und Waldelefanten (Loxodonta cyclotis). Bis noch vor etwa 100 Jahren waren Elefanten auf dem gesamten afrikanischen Kontinent verbreitet. Status: Gefährdet Population: ca. 415.000 Lebensraum: Savanne, Wald, Wüste Verbreitung: Afrika südlich der Sahara Die Wilderei für den Elfenbeinhandel hat sie in weiten Gebieten ausgerottet: Afrikanische Elefanten leben heute nur noch südlich der Sahara. Der größte Bestand befindet sich im südlichen Afrika, insbesondere in Botswana. Größere Bestände gibt es auch noch in Ostafrika, kleinere in Teilen West- und Zentralafrikas. Es gibt zudem eine kleine Population von „Wüstenelefanten“ in Mali und […]

Kragenbär

Opfer der Traditionellen Asiatischen Medizin Kragenbär, Asiatischer Schwarzbär, Mondbär oder Tibetbär: Das alles sind Bezeichnungen für den gleichen Bären (Ursus thibetanus) und umschreiben sein außergewöhnliches Aussehen und seinen Lebensraum. Der Kragenbär hat eine sichelförmige weiße Fellfärbung auf der Brust, die aussieht wie ein Halbmond, und stark verlängerte Haare im Bereich des Halses, die wie ein Kragen wirken. Status: gefährdet Population: unbekannt Lebensraum: Wälder Kragenbären sind Kletterkünstler Der Kragenbär kommt in vielen Ländern Ost- und Südasiens vor. Anders als sein Verwandter, der Amerikanische Schwarzbär, hat er fast ausschließlich schwarzes Fell. Kragenbären sind Einzelgänger und halten in den nördlichen Gebieten ihres Verbreitungsgebiets Winterruhe. Im Herbst fressen sich die Bären eine dicke Fettschicht […]