EU bleibt Umschlagplatz im illegalen Tierhandel

München, 8. November 2019. Neue Studie zeigt zentrale Rolle Deutschlands und Hollands. Eine neue Studie der Artenschutzorganisation Pro Wildlife appelliert an die Europäische Union, den Handel mit exotischen Haustieren strenger zu reglementieren. „Selbst Arten, die in ihrem Heimatland illegal eingefangen und außer Landes geschmuggelt werden, können in der EU frei verkauft werden“, betont Sandra Altherr, Hauptautorin einer wissenschaftlichen Veröffentlichung, die nun in der Fachzeitschrift TRAFFIC Bulletin erschienen ist. Grund dafür ist, dass die EU nur den Import, Verkauf und Besitz illegal gefangener Tiere bestraft, wenn diese dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen (engl. CITES) unterliegen. Doch der allergrößte Teil der hierzulande angebotenen Reptilien- und Amphibienarten ist nicht durch CITES geschützt. Die Studie zeigt […]