Klimawandel: Die Folgen für Wildtiere

Klimawandel: Die Folgen für Wildtiere

Todesfalle Treibhaus. Noch immer gibt es die Leugner des menschengemachten Klimawandels – zu ihren bekanntesten Vertretern gehören Ex-US-Präsident Donald Trump, Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro und die stellvertretende AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch. Auch wenn es in der Erdgeschichte immer wieder Wärmeperioden gab: Diesmal ist es der Mensch, der durch sein Konsumverhalten einen rasanten Klimawandel verursacht. Die verheerenden Brände in Australien, die 2019/2020 wüteten, haben Abermillionen Wildtiere das Leben gekostet. Und selbst die, die zunächst überlebt haben, stehen vor einem Desaster: Pflanzenfresser finden keine Nahrung mehr, Bäume als Brutplätze und Ruheräume sind verloren und Büsche als Verstecke vor Fressfeinden fehlen. Die Brände wurden durch eine Kombination an anhaltender Dürre und erhöhten Temperaturen […]

Orang-Utan Trekking: Kein Artenschutz

Orang-Utan Trekking: Kein Artenschutz

26. November 2019. Konflikte und Krankheiten beim Trekking in Indonesien und Malaysia. Gorilla-Trekking schützt Gorillas. Diese Form des Tourismus hat sich als hilfreich für den Schutz der Menschenaffen erwiesen, mit Vor- und Nachteilen natürlich (mehr zu dieser Diskussion). Warum sollte also Orang-Utan-Trekking nicht Orang-Utans schützen? Weil es meistens falsch gemacht wird. Wer auf Biegen und Brechen einen wildlebenden Orang-Utan in Indonesien oder Malaysia sehen will, kann großen Schaden anrichten. In mindestens vier angeblich ethisch geführten Stationen werden im Moment Begegnungen mit semi-wilden Orang-Utans angeboten: Sepilok und Semenggoh auf der malaysischen Seite Borneos, Tanjung Puting auf der indonesischen Seite und Bukit Lawang auf Sumatra. Über alle Orte gibt es verstörende und […]

EU bleibt Umschlagplatz im illegalen Tierhandel

München, 8. November 2019. Neue Studie zeigt zentrale Rolle Deutschlands und Hollands. Eine neue Studie der Artenschutzorganisation Pro Wildlife appelliert an die Europäische Union, den Handel mit exotischen Haustieren strenger zu reglementieren. „Selbst Arten, die in ihrem Heimatland illegal eingefangen und außer Landes geschmuggelt werden, können in der EU frei verkauft werden“, betont Sandra Altherr, Hauptautorin einer wissenschaftlichen Veröffentlichung, die nun in der Fachzeitschrift TRAFFIC Bulletin erschienen ist. Grund dafür ist, dass die EU nur den Import, Verkauf und Besitz illegal gefangener Tiere bestraft, wenn diese dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen (engl. CITES) unterliegen. Doch der allergrößte Teil der hierzulande angebotenen Reptilien- und Amphibienarten ist nicht durch CITES geschützt. Die Studie zeigt […]

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