Kein Handel mit Nashorn

Kein Handel mit Nashorn

12. Februar 2019. Rhino-Horn muss tabu bleiben. Viele Safaris in Afrika beginnen inzwischen so: „Wir werden wahrscheinlich drei der bekannten Big Five sehen“, erklärt der Guide. „Leoparden verstecken sich sehr gut, die sehen wir wohl nicht. Naja, und Nashörner gibt’s hier keine mehr“. In weiten Teilen Afrikas sind Rhinos bereits ganz ausgerottet, in anderen gibt es noch einige wenige, oft in kleinen Parks und 24 Stunden am Tag bewacht. Schuld am Verschwinden der Nashörner ist die grassierende Wilderei. Denn das Horn der Tiere ist enorm wertvoll. In Asien werden Spitzenpreise dafür gezahlt, weil Nashornpulver als Wundermittel gegen Krebs, Fieber und Entzündungen gilt – und das, obwohl das Horn aus der […]

Keine Geschäfte mit Nashorn

Keine Geschäfte mit Nashorn

2019 ist ein entscheidendes Jahr für den Schutz bedrohter Arten. Zwei Länder wollen auf der Weltartenschutzkonferenz CITES im Mai erreichen, dass der internationale Schutz für Breitmaulnashörner gelockert wird, um sie kommerziell handeln zu können. Unterstützen Sie unsere Forderung, das internationale Handelsverbot beizubehalten! Die Nachfrage nach Nashorn-Horn in Asien hat die Wilderei in Afrika eskalieren lassen: Mehr als 7.200 Tiere wurden in den vergangenen zehn Jahren getötet. Geht das so weiter, könnten Nashörner bald ausgerottet sein. Trotzdem wollen zwei Länder im südlichen Afrika die geltenden Handelsverbote zu Fall bringen. Sie treiben damit die Spekulation voran und riskieren, dass Wilderei und illegaler Handel weiter eskalieren. Der Ministaat Eswatini (früher Swasiland) will erreichen, […]