EXOPET-Studie bestätigt Forderungen von Tier- und Naturschützern

EXOPET-Studie bestätigt Forderungen von Tier- und Naturschützern

Dezember 2018. Bundesregierung gerät unter Zugzwang Im Koalitionsvertrag vom November 2013 hatten die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD vereinbart, „den Handel mit und private Haltung von exotischen und Wildtieren“ bundeseinheitlich zu regeln. Importe von Wildfängen in die EU sollten grundsätzlich verboten werden und gewerbliche Tierbörsen für exotische Tiere untersagt werden. Pro Wildlife und die anderen Verbände, die seit Jahren die Missstände im Exotenhandel anprangerten, begrüßten diesen Schritt. Doch die Freude währte nur kurz, denn es zeichnete sich schnell ab, dass das für Tierschutz zuständige Bundeslandwirtschaftsministerium wenig Eile hatte, irgendetwas von diesen Punkten im Koalitionsvertrag umzusetzen. Stattdessen schrieb das BMEL über ein Jahr später (im März 2015) ein mehrjähriges Forschungsprojekt aus, das […]