Auktionshäuser stoppen Nashorn-Handel

Auktionshäuser stoppen Nashorn-Handel

Drei große, internationale Auktionshäuser wollen zukünftig keine Auktionen von Nashorn-Horn mehr zu zu lassen. Pro Wildlife hatte dies gemeinsam mit Partnerorganisationen angesichts geplanter Auktionen in Hong Kong gefordert. Die Auktionshäuser Sothebys und Bonhams sagten im November 2018 aufgrund der Proteste von Artenschützern geplante Auktionen für Kunstobjekte aus (angeblich antikem) Nashorn ab und erklärten, diese auch zukünftig nicht mehr zu zu lassen. Das chinesische Unternehmen Guardian Hong Kong schloss sich ebenfalls an, bei Christie’s gilt bereits seit 2012 ein Verbot. Zudem bestätigte im Dezember 2018 die chinesische Regierung , dass das bestehende Verbot des Handels und der Verwendung von Nashorn – und Tiegerprodukten zunächst bestehen bleiben soll. Eine Ankündigung im Oktober, […]

Immer mehr Elfenbeinmärkte schließen

Immer mehr Elfenbeinmärkte schließen

In Asien und auch in Europa verbieten immer mehr Länder den Elfenbeinhandel. Pro Wildlife kämpft intensiv für ein Ende des Elfenbeinhandels, um die Wilderei auf Elefanten zu stoppen. China, ehemals größter Absatzmarkt für legales und illegales Elfenbein, hat 2018 seine Elfenbeingeschäfte und Schnitzfabriken geschlossen. Ein Meilenstein für den Elefantenschutz! Die Schwarzmarktpreise für das weiße Gold sind bereits deutlich gefallen. In der Sonderverwaltungszone Hong Kong soll 2021 ein Elfenbeinverbot in Kraft treten, in Taiwan 2020. Auch in Europa findet unsere Forderung nach einem Ende des Handels zunehmend Gehör: Luxemburg verabschiedete im Juli 2018 ein Verbot, Großbritannien im Dezember (es soll Mitte 2019 in Kraft treten). In weiteren Ländern innerhalb und außerhalb […]

Tierversuche: Wild gefangene Affen in Versuchslaboren

Tierversuche: Wild gefangene Affen in Versuchslaboren

11. Dezember 2018 Affenversuche: Forschung um jeden Preis Der weltweite Handel mit Affen für die Forschung floriert. Ein Millionengeschäft! Denn die Versuchslabore haben einen hohen Verbrauch und benötigen ständig Nachschub. Um ihren enormen Bedarf zu decken, importieren Labore weltweit jährlich zehntausende Affen. Doch woher stammen all diese Tiere? In Asien und Afrika werden unzählige Affen aus der Wildnis eingefangen. Durch die brutalen Fangmethoden und beim Transport erleiden viele der Primaten Verletzungen oder sterben sogar. Die Überlebenden werden entweder in Zuchtstationen transportiert, wo sie unter grauenhaften Bedingungen als Gebärmaschinen für die Forschungsindustrie dienen, oder als Versuchstiere exportiert. Vor allem der Javaneraffe (Macaca fascicularis) ist hoch begehrt und gehört zu den meistgehandelten […]

Trophäenjagd und Grosswildjagd auf bedrohte Arten

Trophäenjagd und Grosswildjagd auf bedrohte Arten

Alleine in Afrika gehen jedes Jahr über 18.000 Ausländer auf die Jagd und töten dabei mehr als 100.000 Wildtiere – inklusive bedrohter und geschützter Arten. Denn für Trophäenjäger gelten großzügige Ausnahmen. Trophy hunters kill more than 100,000 wild animals in Africa each year. Most of them are endangered and protected.

EXOPET-Studie bestätigt Forderungen von Tier- und Naturschützern

EXOPET-Studie bestätigt Forderungen von Tier- und Naturschützern

Bundesregierung gerät unter Zugzwang Im Koalitionsvertrag vom November 2013 hatten die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD vereinbart, „den Handel mit und private Haltung von exotischen und Wildtieren“ bundeseinheitlich zu regeln. Importe von Wildfängen in die EU sollten grundsätzlich verboten werden und gewerbliche Tierbörsen für exotische Tiere untersagt werden. Pro Wildlife und die anderen Verbände, die seit Jahren die Missstände im Exotenhandel anprangerten, begrüßten diesen Schritt. Doch die Freude währte nur kurz, denn es zeichnete sich schnell ab, dass das für Tierschutz zuständige Bundeslandwirtschaftsministerium wenig Eile hatte, irgendetwas von diesen Punkten im Koalitionsvertrag umzusetzen. Stattdessen schrieb das BMEL über ein Jahr später (im März 2015) ein mehrjähriges Forschungsprojekt aus, das die Tierschutzrelevanz […]

Artenschützer kritisieren Konsum von exotischem Wildfleisch

München, den 05. Dezember 2018. Fleisch von Zebra, Känguru und Co gehört nicht ins Regal Der Verkauf von Zebrafleisch bei der Supermarkt-Kette Netto Marken-Discount hat eine Diskussion über den Verkauf von exotischem Wildfleisch entfacht. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife warnt Handel und Verbraucher vor solchen Angeboten. „Das Fleisch stammt in aller Regel von Tieren aus freier Natur, die meisten Wildtierbestände sind aufgrund von Wilderei und Lebensraumverlust bereits rückläufig. Der Trend zu exotischem Fleisch von Tieren aus weit entfernten Ländern ist sehr bedenklich“, so Daniela Freyer von Pro Wildlife. Zebrafleisch bei Netto Das in Discountern angebotene Zebrafleisch stammt vermutlich von Steppenzebras. Die Bestände sind zwischen 2002 und 2016 um 24 Prozent zurückgegangen, […]

Plastik sparen: Hilfe für Meeresbewohner?

Plastik sparen: Hilfe für Meeresbewohner?

3. Dezember 2018 Ist Plastik sparen sinnvoll oder ist „Zero Waste“ nur ein Modetrend? Jeder von uns kennt diese Bilder von Facebook, Instagram oder aus dem Fernsehen: Fotos von toten Walen mit Plastik im Bauch, von Meeresschildkröten mit eingeschnürten Bäuchen oder von Seelöwen mit Fischernetzen um den Hals. Mehr als eine Million Seevögel und 100.000 andere Meereslebewesen verenden jährlich wegen Plastikmüll. Knapp 250 verschiedene Arten mariner Lebewesen verheddern und strangulieren sich. Hinzu kommen Wale, Delfine, Robben und Meeresschildkröten, die Plastikteile verschlucken. Fische, Krabben und Muscheln nehmen vor allem Mikroplastik auf. Doch was haben wir in Mitteleuropa damit zu tun? Die meisten von uns leben fernab vom Meer, trennen sauber ihren Müll, […]