Konvention zum Schutz wandernder Arten beginnt

München, 20. Oktober 2017. Grenzübergreifender Wildtierschutz angestrebt Von Schimpansen bis zu Walhaien: Vom 23. bis zum 28. Oktober verhandeln 124 Staaten über den Schutzstatus wandernder Arten auf der Vertragsstaatenkonferenz der Konvention zum Schutz wandernder Arten (Bonner Konvention, englisch CMS). Auf der Konferenz auf den Philippinen stehen der grenzübergreifende Schutz von insgesamt 28 Arten sowie zahlreiche weitere Themen wie die Überfischung der Meere und Klimawandel auf der Tagesordnung. Unter anderem soll der Schutzstatus von Löwen, Giraffen und Walhaien verbessert werden. Insbesondere beim Schutz der Löwen werden hitzige Debatten erwartet. Bereits bei den Verhandlungen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens Im Oktober 2016 lagen die Interessen eines strengeren Tier- und Artenschutzes denen der Vermarktung als […]

CMS – Die Bonner Konvention

CMS – Die Bonner Konvention

Übereinkommen zum Schutz wandernder wildlebender Tierarten. Die Wanderung von Tieren über nationale Grenzen hinweg ist ein weltweites Phänomen. Um die Tiere auf ihrer Reise besser schützen zu können, wurde 1979 das Übereinkommen zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten (englisch Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals, CMS) verabschiedet. Das Abkommen, nach seinem Gründungsort auch Bonner Konvention genannt, zählt heute 126 Mitgliedsstaaten. Das Übereinkommen koordiniert den internationalen Schutz wandernder Tierarten über politische Grenzen hinweg und ist Teil des UN-Umweltprogramms. Die Vertragsstaaten verpflichten sich, Maßnahmen zum weltweiten Schutz und zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten zu treffen. Etwa 6.000 bis 8.000 der uns bekannten Arten sind wandernde Tierarten. Diese […]