Presse

Presseinformation: CITES / Exotenhandel

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Großer Sieg für kleine Tiere

Artenschutzkonferenz beschließt Handelsbeschränkungen für bedrohte Frösche, Leguane und Molche

Agalychnis_moreletii(c)V_HenriquezMünchen/Doha, 21. März 2010. Für zehn Tierarten, die durch den Heimtierhandel bedroht sind, wurden am Sonntag auf der Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (WA, englisch CITES) Schutzmaßnahmen beschlossen: „Für Rotaugenlaubfrösche und Schwarzleguane aus Lateinamerika gelten künftig weltweit Handelsbeschränkungen, für den vom Aussterben bedrohten Zagros-Molch aus dem Iran sogar ein absolutes Handelsverbot“, berichtet Dr. Sandra Altherr, die für die Artenschutzorganisation Pro Wildlife an der Konferenz in Doha teilnimmt. „Dies schiebt dem unkontrollierten Handel mit diesen Tieren für Terrarien endlich einen Riegel vor.“ Millionen Wildtiere werden jährlich der Natur entrissen – für die wachsende Nachfrage nach exotischen Heimtieren in Europa, den USA und Japan. Lesen Sie mehr...

Presseinformation: Roter Thun / CITES-Konferenz

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Toter Thun

Handelsverbot für Roten Thunfisch gescheitert

Gefangener Thun©NOAAMünchen, 18. März 2010.  Vom Aussterben bedrohte Bestände des stark bedrohten Roten Thun können auch weiterhin geplündert werden. Auf der Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) in Doha (Katar) scheiterte am Donnerstag der Antrag Monacos für ein Handelsverbot für den  Roten Thunfisch mit 20 zu 68 Stimmen deutlich an der erforderlichen Zweidrittelmehrheit. „Wir sind sehr enttäuscht, dass die internationale Staatengemeinschaft dem Roten Thunfisch keine Chance gab.  Kommerzielle Interessen der Fischerei-Industrie haben wieder einmal über den Schutz der Meerestiere gesiegt“, so Daniela Freyer, die für Pro Wildlife an der Konferenz teilnimmt. Lesen Sie mehr...

Presseinformation: Eisbären / CITES-Konferenz

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EU stellt Eisbär kalt

Artenschutzkonferenz: Handelsverbot für Eisbär scheitert

Eisbaerfamilie(c)iStock_000004372328.jpgMünchen/Doha, 18. März 2010. Der Antrag der USA, den Handel mit Eisbären international zu verbieten, scheiterte heute am Widerstand der EU. Der Antrag wurde auf der Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (WA, englisch CITES) mit 48 Ja- und 62 Nein-Stimmen abgelehnt. „Heute ist ein schwarzer Tag für den Eisbären. Ein Handelsverbot hätte jedes Jahr Hunderten Tieren das Leben gerettet, aber die EU hat den Eisbären eiskalt abserviert“, so Daniela Freyer, die für Pro Wildlife an der Konferenz teilnimmt. Lesen Sie mehr...

Presseinformation: CITES-Konferenz

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Basar der bedrohten Arten

Vom Eisbär bis zum Schwarzaugenfrosch: Tierhandel bedroht die Artenvielfalt

Eisbaerfamilie(c)USFWSMünchen/Doha, 11. März 2010. Jagd, Elfenbeinschmuggel, Fischerei und Heimtierhandel bestimmen die Themen der vom 13. bis 25. März im Emirat  Katar stattfindenden Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (englisch CITES). Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife stellt fünf Vertreter der bedrohten Artenvielfalt vor, über deren Schutz dort diskutiert wird. „Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen regelt den Handel mit bedrohten Arten – und greift damit in ein Milliardengeschäft ein. Entsprechend ist ein heftiges Tauziehen der 175 Mitgliedsstaaten um Schutz und Nutzung profitträchtiger Arten zu erwarten“, sagt Daniela Freyer, die für Pro Wildlife an der Konferenz teilnimmt. Lesen Sie mehr...

Presseinformation: Wale & Delfine

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Alptraum für Japans Regierung: Grausame Delfinjagd lässt sich nicht länger geheim halten

Delfin-Dokumentation „Die Bucht" erhält Oscar

Tuemmler(c)Rota_dos-DiosMünchen/Taiji, 8. März 2010. Der Kinofilm „Die Bucht“ hat bei der den Academy-Awards-Verleihung 2010 den Oscar für den besten Dokumentarfilm erhalten. „Die Bucht“ zeigt, wie in einer Bucht des japanischen Fischerortes Taiji Delfine grausam gejagt werden. „Dieser Oscar ist der Alptraum für die japanische Regierung”, so Dr. Sandra Altherr von Pro Wildlife. „Die Oscar-Verleihung gehört zu den beliebtesten TV-Shows im japanischen Fernsehen. Bislang konnte die Regierung kritische Medienberichte über die Delfinjagd im eigenen Land unterdrücken. Mit dem Oscar steht nun die Regierung im Rampenlicht – und muss sich für die grausame Jagd verantworten.“ Pro Wildlife kämpft gemeinsam mit Ric O’Barry, dem Protagonisten des Films, gegen die Jagd auf Delfine, der in Japan jährlich bis zu 20.000 Tiere zum Opfer fallen. Lesen Sie mehr...

Presseinformation: CITES / Überfischung

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Roter Thunfisch: Endstation Sushi

EU streitet über Handelsverbot für vom Aussterben bedrohten Bestand

Tuna(c)NOAA

München, 5. März 2010 - Kurz vor Beginn der Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) in Doha (Katar) am 13. März spaltet der Antrag Monacos, den Roten Thunfisch unter ein weltweites Handelsverbot zu stellen, noch immer die EU: Ein neuer Vorschlag der EU Kommission droht den Schutz des vom Aussterben bedrohten Speisefischs zu unterminieren. „Die EU schlägt zwar vordergründig vor, das Handelsverbot für Roten Thun zu unterstützen, gleichzeitig knüpft sie ihre Unterstützung aber an Bedingungen, die darauf ausgelegt sind, das Handelsverbot zu Fall zu bringen,“ sagt Daniela Freyer, die für die Artenschutzorganisation Pro Wildlife an der Konferenz teilnimmt. Die EU stellt mit 27 Stimmen den wichtigsten Stimmenblock der 175 CITES-Mitglieder. „Ohne die Zustimmung der EU wird es kein Handelsverbot für den Thunfisch geben“ so Freyer. „Die EU muss jetzt endlich die Notbremse für den König der Meere ziehen.“ Lesen Sie mehr...

Presseinformation: Wale / Walfangkommission

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Fatale Zusagen an Walfänger geplant

Größte Walschutz-Erfolge sollen nun geopfert werden: Walfangverbot und Antarktis-Schutzgebiet wackeln

Walfangharpune_Island(c)OLindquistMünchen, 26. Februar 2010. Vom 2. bis 4. März verhandelt eine Arbeitsgruppe der Internationalen Walfangkommission in Florida/USA über die Zukunft der IWC. „Dort wird ein Kompromiss diskutiert, der die Errungenschaften der letzten 25 Jahre zum Schutz der Wale opfert“, warnt Dr. Sandra Altherr von Pro Wildlife. „Dies würde Japan, Island und Norwegen für ihr dreistes Unterwandern der IWC durch eigenmächtige Fangquoten und angeblichen „Wissenschaftswalfang“ sogar belohnen.“ Die Artenschutzorganisation hat die Bundesregierung, die an der Entwicklung des gefährlichen Vorschlags mitgewirkt hat, aufgefordert, die Notbremse zu ziehen. Lesen Sie mehr...

Presseinformation: Artenschutz / CITES

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Gewilderte Elefanten, leere Meere

Artenschutzkonferenz entscheidet über Schutz von Thun, Haien, Elefanten und Eisbären

München, 22. Februar 2010. Ein regelrechtes Tauziehen um kommerziell genutzte marine Arten erwarten Artenschützer auf der Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens vom 13.-25. März in Katar. Für den Roten Thun ist ein internationales Handelsverbot beantragt. Acht Hai- und 31 Korallenarten dürfen nur noch kontrolliert genutzt werden, wenn die Arten in den so genannten Anhang II gelistet werden. „Nie zuvor gab es so viele Anträge, Meerestiere weltweit unter Schutz zu stellen“, sagt Pro Wildlife-Sprecherin Daniela Freyer, die an der Konferenz teilnehmen wird. „Wir erwarten, dass nur der Streit um Elfenbein die Gemüter ähnlich erhitzen wird: Erneut wollen zwei afrikanische Länder in den Handel mit Elfenbein einsteigen.“ Auch Schutzanträge für Eisbären und Dutzende weitere Arten stehen auf der Tagesordnung. Die Europäische Kommission legt am Montag ihren Vorschlag vor, wie die 27 EU-Staaten auf der Konferenz abstimmen sollen. Lesen Sie mehr...

Presseinformation: Fischerei / CITES

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Fischers Fritz fischt zu viele Fische

Pro Wildlife kritisiert: „Fachmesse Fish International ist Plattform für den Ausverkauf bedrohter Arten“

Thunfisch_in_Fischernetz©NOAAMünchen/Bremen, 18. Februar 2010. Anlässlich der Fachmesse Fish International, die vom 21. bis 23. Februar in Bremen stattfindet, weist Pro Wildlife auf die Überfischung der Meere hin. „Viele Aussteller auf der Fish International bieten Fischarten an, die so bedroht sind, dass sie auf der Artenschutzkonferenz im März unter Schutz gestellt werden sollen“, sagt Dr. Sandra Altherr von Pro Wildlife. Die Europäische Union diskutiert derzeit eine grundlegende Fischerei-Reform. Pro Wildlife hat der EU einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, der die weitere Plünderung der Meere beenden soll. Lesen Sie mehr...

Presseinformation: Wale & Delfine

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Ein Oscar für die Delfine?

Delfin-Dokumentarfilm „Die Bucht“ nominiert – Delfinschützer erhoffen Ende der Treibjagd in Japan

München, 2. Februar 2010. Der Dokumentarfilm „Die Bucht“ wurde  für den Oscar nominiert. Wie die „Academy of Motion Picture Arts and Sciences“ soeben bekannt gab, wurde der Film über die japanische Delfinjagd in die enge Auswahl für den „Besten Dokumentarfilm“ aufgenommen. Die Tierschutzverbände Pro Wildlife, WDCS und OceanCare – offizielle Partner des Films – hoffen, dass die japanische Regierung dadurch unter Druck gerät und die Treibjagden einstellt. Der spannende Öko-Thriller „Die Bucht“ deckt auf, wie eine weltweite Delfinindustrie mit den alljährlichen Treibjagden im japanischen Fischerort Taiji verflochten ist. Dieser brutalen Praktik fallen jedes Jahr etwa zweitausend Delfine zum Opfer. Lesen Sie mehr...

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