Presse

Archiv 2011

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Presseinformationen 2011


25.11.2011

Artenschutzkonferenz CMS: Klimawandel bedroht wandernde Arten der Arktis

     Schutzzonen für Eisbär sollen ausgebaut werden

25.11.2011

Manege frei - von Wildtieren

     Pro Wildlife fordert: Ministerin Aigner muss Verbot für Wildtiere im
     Zirkus umgehend und ausnahmslos umsetzen

21.11.2011

Düstere Aussichten für weiße Bären

     Neuer Online-Spot mit Hannes Jaenicke: „Jagd gibt Eisbären den Rest“

03.11.2011

Bundesrat stimmt über Wildtierverbot in Zirkussen ab

     Ende der Zirkusdressur von Affen, Elefanten und Großbären?

07.10.2011

Kalter Krieg in der Antarktis

     Japans Regierung will Walfang-Etat vervierfachen – Machtkampf um
     marine Ressourcen

13.09.2011

Palmölplantagen im Kolonialstil

     Dubiose US-Investmentfirma will in Kamerun 60.000 Hektar biologische
     Schatzkammer zerstören

12.09.2011

Missstände auf Terraristika halten an

     Weltgrößte Reptilienbörse widersetzt sich strengeren Auflagen:
     Erlass von Umweltminister Remmel wird ignoriert

27.07.2011

Delfinlagune Nürnberg: Teure Tierquälerei

     Pro Wildlife: Nürnberg setzt auf ein Auslaufmodell

27.07.2011

Spitzenkoch Stefan Marquard: "Froschschenkel kommen mir nicht in den Topf"

     Neue Studie: Europas Gourmets gefährden Asiens Frösche

20.07.2011

Walfang: USA droht Island mit Handelssanktionen

     Island als Umweltsünder eingestuft

16.07.2011

Elfenbein-Verbrennung in Kenia

Erstmals wieder seit 22 Jahren: Aktion soll Kampf gegen skrupellose Elfenbeinmafia stärken

15.07.2011

Aus dem Wald ins Versuchslabor: Illegaler Handel mit Affen für Tierversuche

Importe kommen aus dubioser Quelle nach Europa

14.07.2011

IWC: Schluss mit dem Kuschelkurs

Disput über Walschutzgebiet lässt Tagung platzen:
Vertagen nach neun Stunden Unterbrechung

13.07.2011

Schluss mit Barzahlungen: Stimmenkauf auf der IWC künftig erschwert

Kritik von Pro Wildlife an zerstrittener EU

12.07.2011

Walschutz: Etwas ist faul im Staate Dänemark

IWC-Tagung 2011: Dänische Delegation ignoriert EU-Recht und torpediert Walschutzmaßnahmen

07.07.2011

Walschutz im Schatten der Korruption

IWC-Tagung 2011: Scheckbuchdiplomatie in der Kritik –
Walfangländer unter wachsendem Druck

23.06.2011

RSPO: Kein Persilschein für Palmöl

Nachhaltigkeitssiegel für Palmöl in der Kritik

20.06.2011

Tierschutzfallen im Urlaub

Reisetipps für Tier- und Naturfreunde

14.06.2011

Auf dem Holzweg: Das Ökosiegel FSC

Pro Wildlife kritisiert die Entscheidung des FSC, Plantagen trotz Massentötungen von Affen zu zertifizieren

06.06.2011

Fisch ist aus – was nun?

Pro Wildlife: „Aquakultur und Ökosiegel sind keine Lösung“

02.06.2011

Heuschrecke will Regenwälder plattmachen

Umweltverbände und Wissenschaftler kämpfen gegen drohende Rodung von 70.000 Hektar Regenwald in Kamerun

02.05.2011

Hunderte Affen müssen für "Öko-Holz" sterben

Massentötungen in Südafrika gefährden Artenvielfalt – Pro Wildlife kritisiert das Holzsiegel FSC

09.04.2011

Bald mehr Tierschutz im Ländle?

Tierschützer erwarten von der zukünftigen Regierung in Stuttgart Verbesserungen im Tier- und Artenschutz

30.03.2011

Erschlagen, ausgesetzt, erfroren: Das Ende exotischer Haustiere

     Pro Wildlife kritisiert Wegwerfmentalität der Halter

23.03.2011

Gequälte Stars in der Manege

Regierungsparteien blockieren Wildtierverbot in Zirkussen

18.02.2011

Zoo Magdeburg will Elefanten fangen lassen

Pro Wildlife: Elefanten Fang für Zoos ist Tierquälerei

31.01.2011

Trophäenjagd gefährdet Tansanias Löwen

Auf Jagdmesse in Dortmund wird Abschuss gefährdeter Arten verkauft

28.01.2011

"Wald" bedroht Wälder

2011 – Das Internationale Jahr der Plantagen? Pro Wildlife warnt vor Verbrauchertäuschung

18.01.2011

Sonne soll Madagaskars Wälder retten

Solarkocher statt Holzkohle: Hilfe für bedrohte Arten,  Klima und die Menschen

 

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Presseinformation: Trophäenjagd / Eisbär / Löwe

Feuer frei auf bedrohte Arten

Jagdmessen bieten Abschuss von Eisbär, Nashorn, Löwe und Elefant an

Eisbaer(c)AnsgarWalkMünchen, 26. Januar 2012. Den Abschuss von Eisbären, Nashörnern, Löwen und Elefanten können Trophäenjäger auf der größten Jagdmesse Deutschlands  buchen, der „Jagd & Hund“, die am 31. Januar in Dortmund beginnt. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife sieht in solchen Jagdreisen enorme Risiken für gefährdete Arten. „Obwohl die Großwildjagd gefährdete und international geschützte Arten weiter dezimiert,  ist sie in einigen Ländern legal und wird von der Jagdlobby sogar als Beitrag zum Artenschutz und zur Entwicklungshilfe propagiert“, kritisiert Daniela Freyer von Pro Wildlife. Lesen Sie mehr...

Presseinformation: Wildtiere in Zirkussen

Manege frei – von Tierquälerei!

Pro Wildlife fordert: Ministerin Aigner muss Verbot für Wildtiere im Zirkus umgehend und ausnahmslos umsetzen

Tierquälerei: Ein Ende in Sicht?(c)A RobMünchen, 25. November 2011. Pro Wildlife begrüßt die heutige Entscheidung des Bundesrates, von der Bundesregierung ein Verbot der Haltung von Affen, Elefanten, Bären, Giraffen, Nashörnern und Flusspferden in Zirkussen zu fordern. „Ein Haltungsverbot für Wildtiere ist die einzige Möglichkeit, die Tierquälerei in der Manege ein für allemal zu verbieten. Wir fordern Bundeslandwirt-schaftsministerin Aigner auf, den Bundesratsbeschluss ohne Zögern und Taktiererei umzusetzen“, sagt Daniela Freyer von Pro Wildlife. Lesen Sie mehr...

Presseinformation: Eisbär / Klima

Artenschutzkonferenz CMS: Klimawandel bedroht wandernde Arten der Arktis

Schutzzonen für Eisbär sollen ausgebaut werden

Eisbaer(c)Ansgar WalkBergen, Norwegen, 25. November 2011. Arten und Lebensräume, die besonders stark von den klimatischen Veränderungen betroffen sind, sollen besser geschützt werden. Darauf haben sich am Freitag  die Vertreter der 116 Vertragsstaaten auf der derzeit in Norwegen tagenden Konferenz zur Erhaltung wandernder Arten (Bonner Konvention) in einer Resolution geeinigt. Die Staatengemeinschaft befand die Auswirkungen des Klimawandels als so dramatisch, dass nur mit regionaler Kooperation der Staaten und striktem Management menschlicher Aktivitäten in der Arktis die Chance besteht, einige Arten nicht zu verlieren.

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Presseinformation: Eisbären / Jagd

Düstere Aussichten für weiße Bären

Neuer Online-Spot mit Hannes Jaenicke: „Jagd gibt Eisbären den Rest“

EisbaerinJunges(c)USFWSMünchen/Zürich, 21. November 2011. Jeder weiß es: Den Eisbären schmilzt der Lebensraum weg. Wissenschaftler befürchten, dass die Eisbärbestände bis 2050 allein aufgrund des Klimawandels um 70 Prozent zurückgehen werden. Bisher wenig bekannt ist, dass der „Ursus Maritimus“ zusätzlich gefährdet ist, weil jedes Jahr Hunderte Eisbären abgeschossen werden – ganz legal. Auf diese Bedrohung weist nun der Umweltaktivist und Schauspieler Hannes Jaenicke in einem neuen Spot hin, mit dem er die Arbeit der Umweltorganisationen Pro Wildlife und OceanCare unterstützt. „Unbegreiflich, dass Regierungen weiterhin die Jagd auf eine vom Aussterben bedrohte Art genehmigen“ sagt Jaenicke. Er fordert die kanadische Regierung auf, endlich die Jagd auf den bedrohten „König der Arktis“ zu verbieten. Lesen Sie mehr...

Presseinformation: Wildtiere in Zirkussen

Bundesrat stimmt über Wildtierverbot in Zirkussen ab

Ende der Zirkusdressur von Affen, Elefanten und Großbären?

ElefantenshowZirkus(c)ALGarciaMünchen, 3. November 2011. Der Bundesrat stimmt am 7. November darüber ab, ob Zirkussen zukünftig die Haltung von Affen, Elefanten, Bären, Giraffen, Nashörnern und Flusspferden  verboten werden soll. „Wir erwarten, dass die Bundesländer ein Haltungsverbot fordern werden. Dann ist Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner aufgefordert, diese Tierquälerei in Zirkussen per Gesetz zu verbieten“, sagt Daniela Freyer von Pro Wildlife. Einen früheren Bundesrats-Beschluss hat die Bundesregierung bisher ignoriert. „Manege und Zirkuswagen sind kein Lebensraum für Wildtiere wie Elefanten, Tiger und Affen. Zirkusdressur hat mit dem natürlichen Verhalten von Wildtieren nichts gemein“, so Freyer. „Mit dem im Grundgesetz verankerten Staatsziel Tierschutz ist das nicht zu vereinbaren“. Lesen Sie mehr...

Presseinformation: Walfang / Japan

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Kalter Krieg in der Antarktis

Japans Regierung will Walfang-Etat vervierfachen – Machtkampf um marine Ressourcen

Walfangharpune(c)OLindquistMünchen, den 7. Oktober 2011. Heute will die japanische Regierung den Etat für den angeblichen „Wissenschaftswalfang“ auf zwei Billiarden Yen erhöhen. Dies entspricht knapp 20 Millionen Euro und ist eine Vervierfachung des bisherigen Etats. „Obwohl Japans Staatskasse leer ist, die Kühlhäuser mit Walfleisch überquellen und die Nachfrage nach Walfleisch stetig abnimmt, hält Japan am Auslaufmodell Walfang fest“, kritisiert Dr. Sandra Altherr von Pro Wildlife die Entscheidung. „Hintergrund ist, dass Japan freien Zugang zu allen Meeresressourcen sichern möchte und in den Walen einen Präzedenzfall sieht.“ Lesen Sie mehr...

Presseinformation: Regenwald / Palmöl / Afrika

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Palmölplantagen im Kolonialstil

Dubiose US-Investmentfirma will in Kamerun 60.000 Hektar biologische Schatzkammer zerstören

PalmOilNurseryHerakles(c)ProWildlifeMünchen, 13. September 2011. Ausgerechnet am Tag der Tropenwälder am 14. September diskutiert die Regierung Kameruns, ob eine 60.000 Hektar große biologische Schatzkammer abgeholzt werden darf. Dies soll – gegen den Willen der lokalen Bevölkerung – der industriellen Palmölplantage eines US-Investment-Unternehmens Platz machen. Dies würde ein wichtiges Rückzugsgebiet für bedrohte Arten wie Waldelefanten und Schimpansen zerstören. Pro Wildlife bezeichnet eine von der Firma in Auftrag gegebene, 300 Seiten starke Umweltverträglichkeitsstudie, die nun den Startschuss durch die Regierung sichern soll, als Farce: „Das Gutachten stellt den Wald als wertlose Fläche dar und verharmlost die desaströsen Folgen eines Kahlschlags für die Artenvielfalt und die dort lebenden tausende Menschen“, betont Dr. Sandra Altherr, Sprecherin von Pro Wildlife. Lesen Sie mehr...

Presseinformation: Reptilienbörse / Ware Wildtier

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Missstände auf Terraristika halten an

Weltgrößte Reptilienbörse widersetzt sich strengeren Auflagen: Erlass von Umweltminister Remmel wird ignoriert

TokeeEingepfercht(c)ProWildlifeHamm/München, 12. September 2011. Auf der Reptilienbörse Terraristika in Hamm / Westfalen am Samstag duldeten der Veranstalter und die für Tierschutz zuständige Veterinärbehörde zahlreiche Missstände. Pro Wildlife kritisierte die viel zu kleinen Plastikboxen, in die zahllose Warane, Chamäleons, Frösche oder Schlangen eingepfercht waren, sowie verletzte und stark gestresste Tiere. „Die Amtstierärztin lässt die Kritik an sich abprallen – und bestätigte erneut, dass sie eine bessere Unterbringung der Tiere nicht einfordert“, kritisiert Dr. Sandra Altherr von Pro Wildlife. Die Organisation steht mit ihrer Kritik an der Reptilienbörse nicht allein: Nach einem Besuch der Terraristika im März hatte das Umweltministerium in Nordrhein-Westfalen im Juni einen Erlass mit strengeren Auflagen verabschiedet. „Der Veranstalter entzog sich den strengeren Auflagen mit einer Last-Minute-Klage und kann sich dabei auf eine Amtstierärztin verlassen, die nicht einmal ihre eigenen unzureichenden Auflagen einfordert“, berichtet die Pro Wildlife Sprecherin. Lesen Sie mehr...

Presseinformation: Artenschutz/Nashorn

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EU sagt Nashorn-Wilderern den Kampf an

Strengere Handelskontrolle für Nashorn geplant

Genf/München, 18. August 2011. Angesichts der alarmierenden Zunahme der Nashorn-Wilderei in Afrika fordert die EU strengere Kontrollen und Aufklärungskampagnen in Asien. Bei der Sitzung des Ständigen Ausschusses des Artenschutzübereinkommens CITES wurde am Mittwoch eine Arbeitsgruppe gebildet, die konkrete Schritte planen soll. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife begrüßt den Vorstoß, drängt alle Regierungen aber, sofort zu handeln, bevor es zu spät ist: „Kriminelle Banden nutzen rechtliche Schlupflöcher, um Horn als angebliche Jagdtrophäen und Antiquitäten nach Asien zu schaffen“, berichtet Pro Wildlife Sprecherin Daniela Freyer. „Sogar lebende Tiere wurden im großen Stil exportiert, um aus ihrem Horn Nashornpulver für dubiose Heilmittel für den asiatischen Markt zu produzieren. Wir brauchen jetzt ein Umdenken in Asien ebenso wie strengere Gesetze und Strafen für Kriminelle, um diesen Handel zu stoppen.“ Lesen Sie mehr...

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