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Tierleid im Urlaub – Was Sie dagegen tun können

Tanzbaer Indien©ProWildlife

Die Delfine im Delfinarium bieten eine lustige Show, der Elefant bettelt um Geld für sein tägliches Futter, der Tanzbär macht Kunststücke, der angekettete Affe schneidet Grimassen und die niedlichen Tigerbabys laden zum Fototermin.

In vielen Urlaubsländern werden Wildtiere als „lebende Attraktion“ für Touristen angeboten. Doch meist verbirgt sich dahinter große Tierquälerei. Viele Tiere werden in freier Wildbahn eingefangen, auch bedrohte Arten. Die Dressurmethoden sind brutal, die Haltungsbedingungen oft katastrophal. Raubkatzen und Bären werden Zähne und Klauen gezogen oder gekürzt. Mit Medikamenten ruhig gestellt müssen sie als vermeintliche "Kuscheltiere" für Fototermine herhalten. Wenn die niedlichen Jungtiere größer werden, schiebt man sie ab oder tötet sie.

Tun Sie etwas gegen den Missbrauch von Wildtieren!

Hier unsere wichtigsten Tipps, was Touristen im Urlaubsland tun können, um Tierquälerei zu stoppen: 

TigerTempleThailand(c)LeoniVanRyn1. Kein Geld für Tierquäler!

Egal ob Ihnen Foto- und Streicheltermine mit Raubkatzen, Affen oder Tanzbären angeboten werden, Besuche von Orang-Utan-Boxkämpfen oder anderen Tiershows, Ausflüge in Delfinarien, Krokodilfarmen oder Reiten auf Elefanten oder Straußenvögeln:

Lehnen Sie solche Veranstaltungen und Fototermine ab. Wer mitmacht, finanziert genau diese Tierquälerei!

Geben Sie kein Geld, wenn mit Wildtieren gebettelt wird. Kaufen Sie keine lebenden Wildtiere oder Souvenirs aus Tieren oder Pflanzen, die auf Märkten angeboten werden.

Chimp_tourist_photo_motiv_Beijing(c)Snowyowls2. Üben Sie Kritik!

Bietet Ihr Reiseveranstalter Ausflüge zu Vergnügungsparks oder Veranstaltungen an, bei denen Wildtiere als Touristenattraktion leiden? Hält Ihr Urlaubshotel gar selbst Affen, Delfine oder andere Wildtiere als „lebende Dekoration“? Gibt es in Ihrem Urlaubsort oder am Strand Fototermine mit Wildtieren?

Dann protestieren Sie noch vor Ort bei der Reiseleitung, dem Hotel oder direkt beim Anbieter. Machen Sie höflich, aber bestimmt darauf aufmerksam, dass Sie eine solche Tierquälerei nicht unterstützen und dass Sie diese Missstände bekannt machen werden. Fordern Sie z.B. Ihren Reiseveranstalter auf, den Ausflug ins Delfinarium oder zum Tigertempel aus dem Programm zu nehmen!

3. Strafen Sie Tierquäler ab!

Nichts trifft Tierquäler mehr als Profiteinbußen. Informieren Sie andere Urlauber, mit welchem Reiseveranstalter und in welches Hotel sie besser nicht reisen sollten. Viele Internetportale bieten Ihnen die Möglichkeit, Hotels und Reiseveranstalter zu beurteilen, wie z.B.:
 

 

Bannerschaltung

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... und helfen Sie Pro Wildlife, Wildtiere zu schützen.

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Mit alten Handys Gorillas helfen

Schicken Sie uns Ihr altes Handy!

Handys(c)Kprateek88Mit Ihrem ausgedienten Handy können Sie Gorillas helfen – und das gleich doppelt, denn: 

Um Mobiltelefone herzustellen, wird das Erz Coltan verwendet. Doch daran klebt möglicherweise das Blut von Gorillas. Denn Coltan wird ausgerechnet dort abgebaut, wo die seltenen Grauer-Gorillas leben: im Kahuzi-Biega-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo. Für die Versorgung der schlecht bezahlten Minenarbeiter werden viele Gorillas gewildert. 

Werden Handys recycelt, wird weniger Coltan verbraucht.

Pro Wildlife sammelt gemeinsam mit dem Handyrecycler sellgreen ausgediente Mobiltelefone und führt sie einer neuen Verwendung zu. Von Telefonen, die nicht mehr benutzt werden können, werden Bauteile recycelt; das spart Energie und Rohstoffe. In beiden Fällen erhält Pro Wildlife eine Gutschrift.

So einfach geht's:

Einfach Etikett ausdrucken, Handy einpacken (auch ohne Ladegerät) und losschicken! Der Versand ist für Sie kostenlos!


>> Etikett für den Gratisversand Ihres Handys

Neu:

Falls Sie nach einer Sammelaktion (z.B. in einer Schule, im Büro, etc.) eine Versandverpackung für größere Mengen (30-50 Stück) benötigen, können Sie diese bei uns anfordern; die Rücksendung dieses Kartons ist für Sie ebenfalls kostenlos.

Anfordern bitte bei mail@prowildlife.de (nicht die Adresse vergessen!)

Ihr Beitrag zum Artenschutz

  
Einkaufstipps für Haifreunde

Augen auf beim Einkauf: Leicht könnte Ihnen sonst das eine oder andere Produkt in den Warenkorb gelangen, das Hai enthält. Fast 200 Haiarten sind inzwischen bedroht. Unser Einkaufsführer für Haifreunde hilft Ihnen, diese faszinierenden Tiere zu schützen.

Kauf von Holzprodukten

So genannte "Ökosiegel" boomen. Viele Zertifikate sagen jedoch kaum etwas über eine naturschonende Erzeugung aus, sondern sind reine Marketing-Produkte der Holzindustrie. Bei anderen Siegeln versagen in der Praxis die Kontrollen oder die Auflagen sind zu schwach, um eine Zerstörung von Urwäldern zu verhindern. Wer den Lebensraum unzähliger Wildtiere bewahren möchte, vermeidet den Kauf von Tropenhölzern!

Recyclingpapier

Ob Schreib- oder Toilettenpapier: Verwenden Sie ausschließlich Recyclingprodukte und denken Sie über wiederverwendbare Alternativen nach! So tragen Sie direkt zum Erhalt der Regenwälder bei. Orientierung bieten glaubwürdige Siegel wie der "Blaue Engel" oder "Ökopa Plus".

Souvenirkauf

Tausende Tier- und Pflanzenarten sind hoch bedroht wie beispielsweise Steinkorallen oder Seepferdchen. Dennoch werden sie vielerorts als Urlaubsandenken angeboten. Deshalb lieber zu Urlaubserinnerungen aus Keramik, Stoff oder Metall greifen, für die keine Wildtiere starben und keine Wildpflanzen zerstört wurden.

Wildtiere als Touristenattraktion

Delfine im Delfinarium bieten eine lustige Show, der Elefant bettelt um sein Futter, der Tanzbär macht Kunststücke, der "zahme" Tiger lädt zum Fototermin: Viele Tiere werden in freier Wildbahn gefangen und müssen als lebende Attraktionen leiden. Boykottieren Sie solche Veranstaltungen und beschweren Sie sich bei Hotel und Reiseleitung.

Katze statt Kaiman

Für den Handel mit exotischen Heimtieren werden Bestände von Papageien, Schildkröten, Geckos und Fischen rücksichtslos geplündert. Ausgesetzte oder entkommene Exoten gefährden unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt. Domestizierte Heimtiere wie Katzen und Hunde sind an ein Zusammenleben mit dem Menschen angepasst und können artgerecht gehalten werden!

Blumenerde ohne Torf

Geben Sie Produkten aus Rindenmulch, Kompost oder Holzfasern den Vorzug, denn Torfmoore sind Rückzugsräume für seltene Tiere und Pflanzen.

Wildblumen statt Rasen 

Der so beliebte englische Rasen ist eine Artenwüste. Wenn Sie Insekten und Wildvögeln einen Lebensraum bieten möchten, säen Sie eine Wildblumenwiese aus und pflanzen Sie einheimische Hecken oder Wildsträucher. 

Weniger Fleisch auf den Tisch

Um Futterpflanzen wie Soja für die Massentierhaltung anzubauen, werden in Südamerika und Südostasien riesige Flächen Urwald gerodet. Weniger Fleisch zu essen ist also nicht nur aktiver Tierschutz, sondern auch Arten- und Klimaschutz!

 

Aktiv werden für Wildtiere

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, unsere Kampagnen und Projekte zum Schutz von Wildtieren zu unterstützen:

Online-Protestaktionen

Beteiligen Sie sich an unserer aktuellen Online-Protestaktion! Informieren Sie Freunde, Nachbarn und Bekannte und bitten Sie diese um ihre Unterstützung!

Handys sammeln

Pro Wildlife sammelt gemeinsam mit der Recyclingfirma sellgreen ungenutzte Mobiltelefone und führt sie einer neuen Verwendung zu. Mit Ihrem alten Handy können Sie Gorillas helfen, der Versand ist für Sie kostenlos. Einfach Versandetikett ausdrucken und losschicken!

Falls Sie eine Versandverpackung für größere Mengen (30-50 Stück) benötigen, die Sie ebenfalls kostenlos zurückschicken können, melden Sie sich bei uns  per Email: mail@prowildlife.de

Unterschriften sammeln

Sammeln Sie Protestunterschriften, um Politiker auf Trab zu bringen! Drucken Sie einfach eine unserer aktuellen Unterschriftenlisten aus: Affen / Wale / Delfine / Haie / Exoten und geben Sie diese weiter oder sammeln Sie selbst! Oder fordern Sie die Listen per E-Mail an!

Farbe für Wildtiere bekennen

Mit unserem trendigen "Born to be wild"-T-Shirt zeigen Sie nicht nur Ihr Engagement für Wildtiere, drei Euro des Verkaufspreises fließen direkt in die Pro Wildlife-Kampagnen.

Bewusst konsumieren

Tag für Tag können Sie durch ein bewusstes Einkaufen Wildtiere schützen - ob Klopapier oder Blumenerde, Souvenirs oder Haustier, Möbel oder Fischtheke. Hier finden Sie erprobte Tipps für den Alltag.

Wildtiere im Urlaub schützen

Was können Sie tun, wenn Ihre Ferienfreude getrübt wird von Tierquälerei? Sedierte Tiger als Fotomotiv, angekettete Affen im Urlaubshotel, Tanzbären, Delfinarien, Elefantenreiten... Hier erfahren Sie, wie Sie noch vor Ort aktiv werden können.

Shoppen &
Gutes tun

Kaufen Sie gern im Internet ein? Wenn Sie über PlanetHelp Ihren Einkauf tätigen und Pro Wildlife als begünstigte Hilfsorganisation auswählen, spendet der Shop einen festgelegten Prozentsatz für den Wildtierschutz. Wählen Sie aus über 500 Shops (darunter die führenden online-Shops) und kaufen Sie ein wie gewohnt – es kostet Sie keinen Cent extra!

 

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