PresseAktuell

Presseinformation: Wald & Klima

Fortschritt für Urwaldschutz

EU-Parlament verabschiedet Einfuhrverbot für illegal geschlagene Hölzer

illegalerHolzeinschlagMadagaskar©EPatelMünchen/Straßburg, 7. Juli 2010. Meilenstein für den Waldschutz: Die Einfuhr illegal geschlagener Tropenhölzer in die EU wird künftig verboten. Am heutigen Mittwoch will das Europäische Parlament einer entsprechenden Verordnung zustimmen. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife begrüßt diese Entscheidung als überfällig: „Mit ihrem Holzhandelsgesetz zieht die EU endlich die Notbremse und geht gegen die Vernichtung der Urwälder vor. Seit Jahren haben wir für besseren Urwaldschutz gekämpft – nun schließt die EU ihre Pforten für illegal geschlagenes Holz“, sagt Pro Wildlife Sprecherin Sandra Altherr. Zwei Jahre lang rangen Kommission, Rat und Parlament der EU um eine Einigung. Letztendlich konnte das EU-Parlament durchsetzen, dass der löchrige Gesetzesentwurf nachgebessert wurde. „Ein Durchbruch ist, dass der Import illegaler Hölzer nun tatsächlich verboten ist und dass auch Holzverarbeiter nachweisen müssen, dass ihre Ware aus legalen Quellen stammt“, so Altherr. Lesen Sie mehr...

Presseinformation: Wildtierschutz im Urlaub

Reisezeit: Rote Karte für Tierquäler

Tierschutz-Tipps für Urlauber

Delfinarium_Portugal(c)ProWildlifeMünchen, 1. Juli 2010. Elefantenreiten, Delfinshows, Tanzbären und Fotos mit Affenbabys und Tigern – Urlaubsangebote mit bedrohten Tieren entpuppen sich bei näherem Hinsehen oft als Tierquälerei. Gerade in südlichen Ländern müssen Wildtiere als „lebende Attraktionen“ für Touristen herhalten. Zu Beginn der Ferienzeit gibt die Artenschutzorganisation Pro Wildlife Tipps, wie Reisende gegen den Missbrauch von Wildtieren vorgehen können. „Schaulustige Touristen halten das traurige Geschäft mit bedrohten Arten am Leben. Wir raten Urlaubern dringend dazu, solche Angebote abzulehnen“, sagt Pro Wildlife Sprecherin Daniela Freyer. Lesen Sie mehr...

Presseinformation: Walfang / IWC

Walschutz muss Chefsache werden

Walschützer fordern Reform der IWC – Erleichterung über gescheiterten Kompromiss

Buckelwal(c)WWellesAgadir/München, 25. Juni 2010. Kommerzieller Walfang bleibt verboten. Dies wertet die Artenschutzorganisation Pro Wildlife als das wichtigste Ergebnis der am Freitag in Agadir endenden Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC). „Wir sind sehr erleichtert, dass der umstrittene Kompromissvorschlag gescheitert ist und der kommerzielle Walfang nicht legalisiert wurde“, sagt Dr. Sandra Altherr, die für Pro Wildlife an der Tagung teilnahm. Pro Wildlife fordert nun eine grundsätzliche Reform der Walfangkommission. „Die IWC ist von Korruption gelähmt. Rechtliche Schlupflöcher, die Japan, Island und Norwegen nutzen, um den Walfang fortzusetzen, müssen gestopft werden. Meeresverschmutzung und Fischernetze bedrohen die Walbestände immer mehr. Die Walfangkommission muss zu einer Walschutzkommission werden. Dazu ist es nötig, dass der Schutz der Wale endlich stärker auf die internationale politische Agenda kommt.“ Lesen Sie mehr...

Presseinformation: Walfang / IWC

Walfang: Schlecht für Wal und Mensch

IWC diskutiert Vergiftung von Walen durch Schadstoffe und grausame Tötungsmethoden

WalfleischAngebotJapan(c)EIAAgadir/München, 24. Juni 2010. Die Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Agadir diskutiert, wie Schadstoffe zunehmend Wale und Konsumenten von Walfleisch vergiften. Darüber hinaus wurden auf der Konferenz neue Dokumente veröffentlicht, die zeigen, wie grausam die Jagd auf die Meeresriesen noch immer ist. Der Todeskampf mancher Tiere dauert über zwei Stunden. „Die Jagd auf Meeressäuger ist nicht mehr zeitgemäß. Sie ist grausam, das Walfleisch ist zudem stark mit Umweltgiften belastet“ sagt Pro Wildlife Sprecherin Dr. Sandra Altherr, die an der IWC-Tagung teilnimmt. „Japan hält zwar kategorisch am Walfang fest, doch nur wenige Japaner essen Walfleisch. Dass die Meeressäuger grausam sterben müssen, damit sich das Fleisch dann in japanischen Kühlhallen stapelt, ist absurd“, so Altherr. Lesen Sie mehr...

Presseinformation: Walfangtagung


Walfangkompromiss geplatzt

IWC: Walfangverbot bleibt bestehen

Brydewal(c)MorningdewAgadir/München, 23. Juni 2010. Die Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) hat den umstrittenen Kompromiss zum Walfang abgelehnt. „Das umstrittene Papier, das die kommerzielle Jagd auf bis zu 1.400 Wale jährlich erlaubt hätte, ist erst mal vom Tisch – eine sehr gute Nachricht“, berichtet Sandra Altherr, die für Pro Wildlife an der IWC-Tagung in Agadir teilnimmt. Das ist das Ergebnis der mehrtägigen Verhandlungen hinter verschlossenen Türen. Die USA und Japan, Triebfedern des Kompromisses, haben am Mittwochmorgen die Verhandlungen für gescheitert erklärt. Lesen Sie mehr...

Presseinformation: Walfang / IWC

Korruptionsskandal bei der Walfangtagung

IWC-Vorsitzender unter Bestechungsverdacht – dennoch soll er Verhandlungen weiterführen

Abenddaemmerung_fuer_Wale(c)MCatanzaritiAgadir/München, 21. Juni 2010. Die Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Agadir beginnt mit einem Eklat: Der IWC-Vorsitzende Anthony Liverpool aus Antigua und Barbuda steht unter Korruptionsverdacht. Wie englische Reporter enthüllten, werden all seine Spesen von Japan bezahlt. Trotzdem soll Liverpool die Verhandlungen weiter leiten. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife bezeichnet dies als Skandal: „Wenn die IWC-Staaten diesen Vorsitzenden weiter dulden, dann dulden sie eine korrupte Walfangkommission. Die IWC verliert damit ihre Glaubwürdigkeit“, so Dr. Sandra Altherr. In den letzten 20 Jahren zahlte Japan Milliarden Dollar an Staaten der Karibik, des Pazifiks und Afrikas, die seither der IWC beitraten und Japans Walfanginteressen unterstützen. Lesen Sie mehr...

Presseinformation: Walfang

Künstler gegen Walfang

Prominente setzen sich für Schutz der Wale ein

Axel Milberg©MvonMehdenMünchen, 18. Juni 2010. Senta Berger, Axel Milberg, Christian Tramitz, Hannes Jänicke und weitere Prominente sagen „Nein zum Walfang“. Diese Botschaft geben sie Vertretern der Bundesregierung mit auf den Weg, wenn diese vom 21. bis 25. Juni auf der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Marokko über die Zukunft des Walfangs verhandeln. Mit dem Aufruf unterstützen die prominenten Walfreunde die Artenschutzorganisation Pro Wildlife und wenden sich gegen einen Vorschlag der IWC, den kommerziellen Walfang wieder zuzulassen. „Diese Wunder der Erde sollen leben und geschützt werden“, sagt Schauspieler Axel  Milberg. Senta Berger ergänzt: „Walfang ist unnötig und grausam - und viele Walarten sind bedroht. Es darf keine Rückkehr zum kommerziellen Walfang geben.“ Lesen Sie mehr...

Presseinformation: Wald / Klima

Chance für die Tropenwälder

EU-Verordnung gegen illegale Holzimporte vor dem Abschluss 

illegaleRodungIndonesien(c)EIAMünchen/Brüssel, 9. Juni 2010. Erstmals wollen Vertreter von Kommission, Parlament und Rat der EU den illegalen Import von Hölzern und Holzprodukten europaweit regeln. Ziel der Trilog-Sitzung in Brüssel am morgigen Donnerstag ist es, den Raubbau an den Urwäldern zu stoppen. „Dies ist ein Meilenstein im Kampf der EU gegen die illegale Abholzung von Urwäldern“, sagt Dr. Sandra Altherr von der Artenschutzorganisation Pro Wildlife.  „Wenn die EU glaubhaft etwas für den Klimaschutz tun will, hat sie jetzt die Chance dazu – indem sie künftige Holzeinfuhren mit strengen Auflagen versieht.“ Können sich die drei Gremien der EU einigen, soll das Holzhandelsgesetz bereits Anfang Juli verabschiedet werden. Holzimporteure müssten dann nachweisen, dass ihre Ware aus legalem Einschlag stammt. Lesen Sie mehr...

Presseinformation: Überfischung / Weltozeantag

Welle des Protests gegen Raubbau an den Meeren

Kampagne OCEAN2012 fordert radikale Kursänderung in der Fischereipolitik

Thunfisch(C)NOAAHamburg/München, 7. Juni 2010: Anlässlich des morgigen Weltozeantages weist OCEAN2012, ein Zusammenschluss von 70 europäischen Verbänden, auf die Mitverantwortung der Bundesregierung für den dramatischen Niedergang der Fischbestände in EU-Gewässern hin. 88 Prozent der EU-Bestände sind über den höchstmöglichen Dauerertrag hinaus befischt. 30 Prozent dieser Bestände können sich möglicherweise nicht mehr erholen. OCEAN2012 fordert deshalb eine radikale Reform der EU-Fischereipolitik hin zu einem vorsorgenden und ökosystemaren Ansatz. Zwischen dem 5. und 13. Juni veranstaltet das Bündnis erstmalig eine „Europäische Fisch-Woche“, mit dem Ziel, die Öffentlichkeit über das Ausmaß der Überfischung der Meere zu informieren und die ökologische Neuausrichtung der EU-Fischereipolitik einzufordern. Dazu finden in ganz Europa Veranstaltungen und Aktionen statt. Die EU-Fischerei-Kommissarin Maria Damanaki wird im Rahmen einer Petition aufgefordert, „ökologische Nachhaltigkeit als übergreifendes Prinzip der zukünftigen Gemeinsamen Fischereipolitik festzuschreiben, um so das Ziel einer langfristigen wirtschaftlichen und sozialen Nachhaltigkeit zu erreichen.“ Lesen Sie mehr...

Presseinformation: Souvenirs und Artenschutz

Souvenirtipps für Fußballfans

Artenschutzempfehlungen für Südafrika-Reisende

Haigebisse_sind_tabu(c)Pro_WildlifeMünchen, 19. Mai 2010. Anlässlich der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika warnt die Artenschutzorganisation Pro Wildlife vor Reiseandenken aus Wildtieren und -pflanzen. „Für Souvenirs aus Reptil-Leder, Fell, Elfenbein oder Korallen sterben jedes Jahr Hunderttausende Wildtiere. Vorsicht auch bei Holzschnitzereien! Wir empfehlen naturfreundliche Souvenirs, zum Beispiel Kunsthandwerk, das in sozialen Township-Projekten Südafrikas aus Recyclingmaterial angefertigt wird“, so Daniela Freyer von der Artenschutzorganisation Pro Wildlife. Weil Wildtierprodukte in Südafrika offen angeboten werden, ist vielen Urlaubern nicht bewusst, dass zahlreiche Arten internationalen Ein- und Ausfuhrbeschränkungen unterliegen. Bei Zuwiderhandlung drohen neben der Beschlagnahme empfindliche Geldbußen. Auch viele ungeschützte Tiere und Pflanzen sind durch den Souvenirhandel bedroht. Lesen Sie mehr...

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