Transportstopp von Jagdtrophäen

 

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Sehr geehrte Damen und Herren,

Weltweit sorgte der Abschuss des Löwen Cecil in Simbabwes Hwange Nationalpark für Empörung. Der bei Fototouristen, Dokumentarfilmern und Forschern bekannte Chef zweier Löwenrudel wurde im Juli von Großwildjägern aus dem Park herausgelockt, mit einer Armbrust angeschossen und 40 Stunden später mit einer Kugel erlegt. 50.000 Dollar zahlte ein amerikanischer Zahnarzt für die Trophäe.

Doch Cecils Schicksal ist alles andere als ein Einzelfall: Eine Studie zeigt, dass 72 Prozent der erwachsenen Löwenmännchen, die Forscher mit Funkhalsbändern ausgestattet hatten, am Rand desselben Nationalparks von Trophäenjägern getötet wurden. Auch wenn die Jagd Im Falle Cecils ohne Genehmigung erfolgte ist die Großwildjagd auf bedrohte Arten wie Löwen, Elefanten, Nashörner, Leoparden, Eisbären und andere bedrohte Arten meist legal und kostet jedes Jahr tausende Tiere das Leben. Die Großwildjagd ist grausam, gefährdet bedrohte Tierarten, leistet dem illegalen Handel Vorschub und fördert die Korruption.

Viele Airlines kündigten als Reaktion auf die Empörung um Cecils Tod und illegale Praktiken mittlerweile einen Transportstopp für Trophäen bestimmter Arten an. Es ist höchste Zeit, die Großwildjagd und den von ihr verursachten Schaden zu stoppen.

Ich fordere Sie daher auf, den Transport jeglicher Jagdtrophäen zu stoppen!

Mit freundlichen Grüßen,