Illustrationen zu Wildtieren im Tourismus

Illustrationen zu Wildtieren im Tourismus

Aimaq von Lobenstein/Saint Elmo’s kreiert für Pro Wildlife Motive, die unter die Haut gehen. Wildtiere werden weltweit im Tourismus eingesetzt. Der hautnahe Kontakt zu Tigern, Affen, Elefanten und anderen exotischen Tieren ist bei Touristen sehr beliebt. Ein Ritt auf einem Elefanten, ein Selfie mit Äffchen oder einen Tiger streicheln ist für viele Urlauber das absolute Highlight auf ihrer Reise. In den allermeisten Fällen werden die Wildtiere jedoch unter miserablen Bedingungen gehalten und für den direkten Kontakt zu Menschen mit Gewalt dressiert, kontrolliert oder sediert. Viele von ihnen werden sogar eigens für dieses brutale Geschäft aus der Wildnis eingefangen. Um die Menschen über die schrecklichen Zustände im Wildtiertourismus aufzuklären, entwickelte die […]

15 Plumploris zurück in der Freiheit

15 Plumploris zurück in der Freiheit

Im Februar brachte das Team der Plumplori Auffangstation Ciapus 15 der vom Aussterben bedrohten Äffchen in das Mount Sawal Reservat. Die 5 Männchen und 10 Weibchen wurden 2016 beschlagnahmt und in der Station aufgepäppelt. Nun sind die Plumploris wieder fit für ein Leben in Freiheit: Die Auffangstation Ciapus auf Java, Indonesien, bietet Zuflucht für etwa 160 von den Behörden in Indonesien beschlagnahmte Plumploris. Die kleinen Affen werden meist schwer verletzt in die Station gebracht. Die meisten Neuankömmlinge müssen medizinisch behandelt werden. Viele haben Wunden im Mund, weil Wilderer und kriminelle Tierhändler die scharfen, giftigen Zähne herausreißen oder mit Nagelknipsern herausbrechen, um sie als Heimtiere verkaufen zu können. Ohne Zähne haben […]

Immer mehr Elfenbeinmärkte schließen

Immer mehr Elfenbeinmärkte schließen

China hat Ende 2017 alle staatlich lizensierten Elfenbeingeschäfte und Schnitzfabriken geschlossen. Ende Januar 2018 verabschiedete auch die Sonderverwaltungszone Hong Kong ein Elfenbeinverbot. Pro Wildlife hatte sich im Namen von 51 Tier- und Naturschutzorganisationen hierfür eingesetzt. Damit schließen die zwei bislang größten Absatzmärkte für legales und gewildertes Elfenbein. Ein großer Erfolg für den Elefantenschutz. Zukünftig wird es darauf ankommen, dass China und Hong Kong die neuen Regeln konsequent umsetzen und verstärkt gegen Schwarzhändler vorgehen. Denn Hong Kong will den Handel erst bis 2021 vollständig verbieten. Pro Wildlife setzt sich dafür ein, dass auch weitere bedeutende Absatzmärkte wie Japan und die Europäische Union ihre Elfenbeinmärkte schließen. Großbritannien hat bereits angekündigt, den Handel […]

15 Monate altes Gorillababy gerettet

15 Monate altes Gorillababy gerettet

Ein 15 Monate altes, verwaistes Gorillababy konnte Ende Januar 2018 gerettet werden. Der kleine Gorilla ist nun in Sicherheit, im Limbe Wildlife Centre im Süden Kameruns. Da Gorillamütter niemals freiwillig ihre Kinder verlassen, ist seine Familie wohl Opfer der Buschfleisch-Wilderer geworden. Der kleine Gorilla ist zwar wohlauf, aber viel zu hilflos, um alleine im Urwald Kameruns zu überleben. Er muss sorgsam aufgepäppelt und intensiv betreut werden. Die Pfleger im Affenwaisenhaus übernehmen die Rolle der Gorillamama – rund um die Uhr. Gut versorgt im Affenwaisenhaus Im Waisenhaus in Limbe leben mehr als 200 Affen, die meisten von ihnen teilen das gleiche Schicksal: Ihre Eltern fielen dem Buschfleischhandel zum Opfer. Die verwaisten Jungtiere […]

EAGLE-Undercover-Team: Erfolge 2017

EAGLE-Undercover-Team: Erfolge 2017

In mittlerweile neun Ländern Afrikas kämpft Ofir Drori mit dem von ihm gegründeten EAGLE Netzwerk gegen den illegalen Handel mit Affen, Elefanten, Raubkatzen, Schuppentieren, Tropenholz und weiteren bedrohten Arten. Derzeit hat EAGLE aktive Einsatzteams in Kamerun, der Republik Kongo, Gabun, Guinea, Togo, Senegal, Benin, Uganda und der Elfenbeinküste. In vielen dieser Länder galten Artenschutzgesetze bisher nur auf dem Papier, ihre Einhaltung wurde kaum geprüft. Wilderei und der illegale Handel mit streng geschützten Tieren und Pflanzen sind dort an der Tagesordnung. Ziel des EAGLE- Netzwerks ist es, mit Korruption und Ignoranz aufzuräumen und illegale Syndikate zu zerschlagen. Die Aktionen des EAGLE-Teams basieren auf intensiven Undercover-Recherchen. Erfolge des EAGLE-Teams in 2017 Festnahme […]

Neuzugang im Elewaisenhaus

Neuzugang im Elewaisenhaus

Traurige Nachrichten aus dem Elefantenwaisenhaus in Sambia: Matizye ist am Montag, den 19. März 2018 verstorben. Trotz intensiver und liebevoller Rundumbetreuung hat es das kleine Elefantenmädchen nicht geschafft, die genaue Todesursache ist noch unklar. Von Herzen DANKE an das Team der Game Rangers International. Matizyes Geschichte Das kleine, zwei Monate alte Elefantenmädchen wurde im South Luangwa Nationalpark in Sambia gefunden, alleine und verängstigt. Unsere Partner der Game Rangers International haben sofort gehandelt und das Baby gemeinsam mit weiteren Helfern gerettet. Schwach, ausgezehrt und in diesem jungen Alter völlig abhängig von der Muttermilch, wäre die Kleine ohne menschliche Hilfe gestorben. In der Obhut ihrer Retter nahm sie die lebensrettende Spezialmilch zum […]

EU erhöht Druck auf Walfangländer

EU erhöht Druck auf Walfangländer

Starke Verhandlungsposition gegen Walfang. Die Europäische Union hat ihre gemeinsame Verhandlungsposition für die kommenden drei Tagungen der  Internationalen Walfangkommission (IWC) veröffentlicht – und wir haben Grund zum Jubeln: Endlich verschärft die EU den Ton gegenüber den Walfangländern und daran waren wir maßgeblich beteiligt. Jahrelange Arbeit im Hintergrund, Verhandlungen, Gespräche, Berichte und Treffen haben sich ausgezahlt. Mit einer starken Position der EU und einer aktiven Rolle beim Walschutz müssen sich die Walfangländer Norwegen, Island und Japan auf starken Gegenwind einstellen.  Das gesamte Jahr 2017 bedeutete eine Kehrtwende in der Walschutzpolitik der EU: Januar: EU-Länder verurteilen das neue Walfangprogramm Japans scharf September: Resolution des EU-Parlaments an Norwegen, endlich die Waljagd einzustellen November: CITES […]

Artenschutzkonferenz beschließt Kontrolle Japans wegen Walfang

Artenschutzkonferenz beschließt Kontrolle Japans wegen Walfang

Internationaler Rüffel gegen Japan. Zum ersten Mal in der Geschichte von CITES (auch Washingtoner Artenschutzübereinkommen) diskutierten die Mitgliedsstaaten konkrete Maßnahmen wegen Japans Walfang von Seiwalen im Nordpazifik. In einer Abstimmung wurde ein Kontrollbesuch Japans durchgesetzt. Für Japan ist das ein Affront, mussten sich doch bisher nur Länder wie Kongo, Nigeria, Laos oder Guinea derart überprüfen lassen beziehungsweise Sanktionen hinnehmen. Die Chance, Sanktionen gegen Japan zu verhängen, haben die Mitgliedsstaaten verpasst, doch das Thema wird 2018 erneut auf die Agenda kommen.

Bonner Konvention: Mehr Artenschutz

Bonner Konvention: Mehr Artenschutz

Walhaie, Löwen, Giraffen, Schimpansen und viele andere Tierarten werden künftig besser geschützt – ein großer Erfolg unserer Arbeit. Auf der CMS (Bonner Konvention) haben wir uns für den grenzübergreifenden Schutz zahlreicher Arten eingesetzt und waren erfolgreich. Vier Haiarten wurden auf Anhang I gelistet und erfahren somit den strengsten Schutz der Konvention. Löwen wurden endlich auf Anhang II gelistet, obwohl es starken Gegenwind gegen den strengeren Schutz der Raubkatzen gab. Zudem wurden zum ersten Mal überhaupt Giraffen gelistet. Sie fallen vermehrt Wilderern zum Opfer und werden künftig besser geschützt.